(Wolfgang van de Rydt/ Die Unbestechlichen) Erica Anderson, Partnerships Managerin bei Google News Lab, gab am Donnerstag bekannt, dass das Unternehmen eine Partnerschaft mit dem International Fact-Checking Network (IFCN) am Poynter Institute eingehen wird, um Nachrichten, die in der Suchmaschine erscheinen, zu „überprüfen.“

Das Poynter Institut für Medienwissenschaft wird von der Open Society Foundation finanziert, hinter der „Großinvestor“ Soros steckt.

Besonders im Focus der US-Zensoren bei den Internetgiganten sind offenbar die russischen Nachrichtenseiten Sputnick und RT. Twitter kündigte beiden Medienhäusern die Werbefunktion auf, so dass ab sofort keine Sponsored Posts in der Timeline von Usern erscheinen, die die Seiten nicht abonniert haben.

Als FakeNews „erkannte“ Artikel sollen aber nicht vollständig aus Google News verschwinden, sondern ähnlich wie schon bei Facebook mit einem Hinweis als fragwürdig  gekennzeichnet werden. Ebenso ist bereits eine Meldefunktion vorhanden, über die Leser ihnen seltsam erscheinende Nachrichten melden können, damit sie überprüft werden.