(Ifis) Die ganze Redaktion gratuliert David Berger zur Wahl zum „Mister Homophobia 2017“. 50% mehr Stimmen als Alice Weidel, die immerhin Spitzenkandidatin der drittstärksten Fraktion im Bundestag ist, ist ein großer Erfolg.

Besser konnten wir die Absurdität dieser ewiggestrigen, altlinken Kämpfer nicht vorführen, als dass wir offen zur Wahl von David Berger aufgerufen haben.

Vermutlich wundern sich die Veranstalter immer noch, warum deutlich mehr Stimmen als im Vorjahr abgegeben wurden. Hallo! Wir waren es!

Es wäre zwar lustig, wenn die erste offen lesbische Frau an der Spitze einer Bundestagspartei diesen Preis gewonnen hätte, aber David Berger hat ja schließlich auch einen Ruf zu verlieren. Und so sind wir richtig stolz, dass wir die Wahl zu unseren Gunsten entscheiden konnten.

Nun hat der Veranstalter dieses homophoben Hassevents, Enough is enough, nur ein Problem.

Er wird jetzt wohl der International Gay and Lesbian Association erklären müssen, warum er einen ihrer Preisträger als „homophob“ verleumdet.

David Berger ist „Orfeo Iris“ Preisträger 2016 des International Lesbian and Gay Cultural Network. Der Preis wird verliehen für „herausragende Forschung und Information“ über die Verfolgung von LGBTs.

Bereits damals hatte es Proteste der „Aktivisten“ gegeben, die allerdings eine klare Antwort bekamen:
Internationaler Kulturverband rechtfertigt Ehrung von schwulem Kirchen- und Islamkritiker David Berger

„Wir sind ernsthaft besorgt und bestürzt über wütende Reaktionen in Deutschland auf unsere Auszeichnung von Dr. habil. David Berger. Reaktionen, die jedoch ein Teil der aktuellen Atmosphäre in einem großen Teil Europas zu sein scheinen. Wir verurteilen alle Intoleranz und Diskriminierung von außen und von innerhalb der LGBT-Communities.“

Wenn diese „besorgten Aktivisten“ jetzt erfolgreich vorgeführt werden konnten, dann ist das ein großer Erfolg für alle LGBTs.

In einer Zeit, in der es vermehrt zu Angriffen auf Menschen wegen ihrer sexuellen Ausrichtung oder Identität kommt, in der es in Europa immer mehr NoGo Zonen für LGBTs gibt, in einem Deutschland, in dem LGBT Flüchtlinge wegen Gefahr für Leib und Leben nicht in normalen Einrichtungen untergebracht werden können, in dieser Zeit ist kein Platz mehr für eifersüchtige, parteipolitische Spielchen, wie viele selbsternannte, aber staatsfinanzierte „Aktivisten“ sie treiben.

Es geht um die Freiheit.

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Update (David Berger) 31.10, 14.30: Mehrfach wird mir seit heute Morgen das Gerücht mitgeteilt, ich hätte den Wahlausgang durch eine größere Spende im Vorfeld so beeinflusst, dass ich nun als absoluter Sieger dastehe. Dies kann auch nur ausdrücklich dementieren.

Ich weiß natürlich, dass die Gruppe sehr erpicht auf einen starke Spenden-Zufluss ist, kann mir aber unter keinen Umständen vorstellen, dass man dort für Geld auch krumme Sachen drehen würde.