(David Berger) Liebe Leser von Philosophia Perennis (PP), als ich gestern noch einmal – wie immer zu Beginn eines neuen Monats üblich – meine Bilanz über den Monat September erstellte, konnte ich feststellen, dass mein Blog auch in diesem Monat erneut über 2 Millionen Aufrufe verzeichnen konnte.

Und das obwohl die Seite in den letzten zwei Wochen des Monats von Facebook einer Art Zensur unterworfen war („Shadowban“: das heißt, man kann Artikel der Seite auf Fb teilen, aber diese Teilung ist nur für eine ganz kleine Zahl an Facebook-Usern sichtbar).

Das zeigt anschaulich: Es gibt einen festen Kern an Lesern, die jeden Tag immer wieder PP anklicken – ohne dass sie dazu über die sozialen Netzwerke oder Suchmaschinen motiviert werden. Etwa 80 % der Leser kommen inzwischen direkt auf die Startseite von PP.

Viele von ihnen kommentieren regelmäßig. Seit Bestehen des Blogs wurden fast 40.000 Kommentare geschrieben. Immer wieder höre ich von diesen Lesern, dass sie die Artikel weiterschicken, PP empfehlen und auch die Beiträge auf Twitter, VK.com usw. posten. Nicht wenige machen mich auch immer wieder auf spannende Themen aufmerksam, die später bei PP zu Artikeln werden …

Diese Leser und Kommentatoren haben den Blog zu einer festen Größe im Spektrum der Alternativmedien werden lassen. Ihnen gebührt zu allererst mein Dank!

Aber auch die Gastautoren sollen an dieser Stelle nicht vergessen werden. Ebenso wenig wie jene Helfer, die unerkannt im Hintergrund bei der Freischaltung der Kommentare helfen, mir organisatorische und technische Aufgaben abnehmen oder mir einfach immer mal wieder über E-mails und Briefe, nette Einladungen (liebe Grüße nach Menton) usw. Mut zusprechen.

Die gestiegene Bedeutung von PP wird auch daran deutlich, wie sehr sich die bei den Nannymedien Schaffenden inzwischen an PP abarbeiten. Von unbedeutenden BAMS-Zuträgerinnen bis zu Augstein: Die Richtigen regen sich über PP auf, quietschen „Fakenews“, „Hetze“ und auch schon mal „rechtsradikal“.

Gleichzeitig erhalte ich immer wieder – interessanterweise sowohl von links- wie rechtsextremen und natürlich auch muslimischen Lesern – antisemitische Beschimpfungen, ich sei ein „widerlicher Jude“ und „devoter Knecht Israels“, PP würde vom israelischen Geheimdienst finanziert etc.

Jüdin

Im September waren es besonders die Aufdeckung des Votebuddy-Skandals, die eindeutige Positionierung des PP-Machers für die AfD anlässlich der Bundestagswahl sowie das Exklusivinterview, das Alice Weidel zum Thema Homosexualität PP gegeben hat (und um das sich zahlreiche andere Medien vergeblich bemüht hatten), die die spießigen Mainstream-Medien vor Neid zappeln ließen oder zu den üblichen Entrüstungserrektionen führten.

Mit der wachsenden Bedeutung von PP stiegen auch die Versuche, die Seite zum Schweigen zu bringen, enorm an.

Neben die üblichen Denunziations-Kampagnen bei den sozialen Netzwerken traten sehr schnell zahlreiche Versuche, den komplett ehrenamtlichen arbeitenden Betreiber des Blogs über mehr oder weniger sinnlose Unterlassungsklagen finanziell in die Knie zu zwingen. Dass auf diesem Feld die Amadeu-Antonio-Stiftung besonders aktiv war, wird keinen verwundern.

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Und auch hier ist es mir ein Anliegen meinen Lesern zu danken: Mit ihren Spenden haben sie mitgeholfen, dass zumindest ein Teil der nötigen Rechtsanwaltskosten getragen werden konnte.

Mit großer Energie setze ich meine Arbeit an PP fort – im vollen Vertrauen auf meine Leser: Euch allen gilt heute mein großer Dank: gemeinsam sind wir weiterhin stark!

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