3 Kommentare

  1. Glückwunsch Nikolaus Fest. Das ist ja ein Fest, soviel Schwungrad kann man vom Radvereinsvorsitzenden gar nicht bekommen……Suppa Aktion!

  2. Hab mich heute dran erinnert wie es im Osten zur Wahl war.Wir trauten uns nicht nicht !zu wählen,denn wer nicht seine hundertprozentige Anteilnahme/Teilnahme mit dem Kreuzchen bei der einzig wahren Partei bekundete wurde abgeholt und von der Stasi befragt.Mankonnte zwar auch die Blockpertei wählen,aber es war ja sowieso ein Einheitsbrei und vorher alles klar,wohin die Reise gehen würde.So denkt die Merkel heute immer noch,aber es gibt jetzt eine klare Alternative.Gott sei Dank.

    • Also mein Lieber. ich war immer in der Wahlkabine und habe „Ihr lügt doch alle nur“ drauf geschrieben. Ist sogar urkundlich in meinen Stasiakten vermerkt! Passiert ist mir deswegen nichts.
      Und 1988 war ich bei den Bausoldaten. Im Mai 1988 gab es Kommunalwahlen. Unsere Kompanie 198 Bausoldaten musste antreten, jeder bekam seinen Wahlzettel.. Wahlbefehl vom Kompaniechef: „Kompanie rechts um, abtreten zum Wahlgang. Und: keiner ging zur Wahlurne, all drehten links um und ab auf die Bude. Mit einem Freund hatte ich mir überlegt, bevor noch einige schwach werden, sammelten wir die Wahlzettel, die auf den Tischen der Sechsmannzellen herumlagen kurzerhand ein. Bereits am nächsten Tag bestellte mich der sächselnde Politoffizier zum Gespräch. (Aus meiner Stasiakte weiß ich heute, da hatte ein Manfred vermerkt, >>Fünfziger geht von Zimmer zu Zimmer und sammelt die Wahlscheine allesamt ein<<.)
      Also der Politoffizier wollte unbedingt wissen, wo die Wahlscheine sind.
      Bausoldat Fünfziger: "Wo sind die Wahlscheine der Genossen Bausoldaten, mir ist zugetragen worden sie hätten da ein paar eingesammelt?" "Ich, ahnungslos und in jugendlichen Leichtsinn etwas belustigend, was meinen Sie denn?" Er: " Noa, die Woahlzettel der Bausoldaten?"
      Ich "Die habe ich alle gegessen, sind im Klo oder nach Hause geschickt." Breites Grinsen meinerseits ( ich hatte 150 Scheine gekappert, Jan-Peter nur 34, machte 184, also es fehlten uns 14). Der Politoffizier und ich gingen gemeinsam ins Klo gucken…da waren keine Wahlscheine mehr, nichts..in den Papierkörben der Stuben auch nicht…..Dann entließ mich der Herr Oberleutnant mit säuerlichem: "Tschiss". Am Montag früh waren an der Wandzeitung der Kompanie die Wahlergebnisse zu lesen: " Mit 98,8 % waren die Kandidaten der National Front (SED) gewählt worden. Mein nettes Lächeln gegenüber dem Major und dem Kompaniechef kannte keine Grenzen….

      Damals hätte ich diesen Betrug auf gaaaanz breiter Linie bequem nachweisen können, ob das die Herrschaften genau wussten?

      Dafür weiß das, wie es geht, ganz genau Angela M…..

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