(David Berger) Die große Umvolkung und damit indirekt die Islamisierung des Abendlandes scheint immer offensichtlicher zum Hauptanliegen von Papst Franziskus zu werden. Dies zeigt sich besonders in seiner „Botschaft zum 104. Welttag des Migranten und Flüchtlings 2018“, die bezeichnenderweise jetzt schon, ein halbes Jahr vor dem eigentlichen Ereignis publiziert wurde.

Darin begnügt sich der Papst nicht, wie dies bislang üblich war, mit dem Hinweis auf allgemeinen Regeln der kirchlichen Soziallehre, deren Tradition ihm ohnehin komplett fremd zu sein scheint.

Vielmehr mutiert Franziskus zum linksgrünen Sozialarbeiter, der sich in Tagespolitik übt.

Das zeigen seine konkrete Vorschläge, wie Politik und Zivilgesellschaften die Migration nach Europa zu gestalten haben.

Kurz gesagt: All diese Vorschläge lesen sich, also ob sie der Verfasser des Schreibens in einer Gruppenarbeit mit George Soros und Angela Merkel ausgearbeitet hätte.

Zusammenfassend kann man sagen:

Der Papst macht sich die meisten Sorgen um illegale Migranten. Diese sollen unter allen Umständen die gleichen Rechte wie Einheimische bekommen. Statt sich in die Kultur des Landes, in das sie einwandern, zu integrieren, sollen sie diese neu formen.

Was das konkret zu bedeuten hat, weiß man, wenn man bedenkt, dass derzeit über die Immigration Millionen an Muslimen nach Europa strömen. So wird der Papst zum Prediger einer Islamisierung des Abendlandes.

Um diesen Prozess zu beschleunigen, verfolgt Franziskus die Merkelsche Idee, Illegales einfach für legal zu erklären: Migranten sollen das grundsätzliche Recht haben in das Land ihrer Wahl einzuwandern, eine Abschiebung dürfe es nur geben, wenn diese in Länder erfolge, „die die Achtung der Würde und der Grundrechte nicht gewährleisten können“.

Grundsätzlich gelte: Die Sicherheit der Migranten steht immer über der Sicherheit des Landes, in das sie einwandern wollen. Damit sie sich in ihrer neuen Heimat auch wohl fühlen, sollen sie möglichst rasch gleiche Rechte bekommen, wie die Bürger des Landes (Recht auf Bankkonten, Arbeitsplatz, Grundsicherung, Wahlrechte etc.). Ihnen muss jederzeit der Familiennachzug möglich gemacht werden.

Dabei genügt ihm der bisherige Umgang der EU mit Migration noch nicht: er fordert, „den Migranten und Flüchtlingen breitere Möglichkeiten für eine sichere und legale Einreise in die Zielländer anzubieten. In diesem Sinn ist ein konkretes Bemühen wünschenswert, damit die Gewährung von Visa zu humanitären Zwecken und zur Wiedervereinigung von Familien vermehrt und vereinfacht wird.“

Auch staatsrechtliche Fragen löst der Papst in einem Nebensatz: Kinder, die im Aufnahmeland geboren wurden, sollten automatische die Staatsangehörigkeit dieses Landes erhalten.

All diese Aussagen sind nicht nur vom politischen Standpunkt aus fatal und bestätigen das Vorurteil vieler Vatikanmitarbeiter, die von Papst Franziskus mehr oder weniger offen als dem „dümmsten Papst aller Zeiten“ sprechen.

Sie grenzen – theologisch gesehen – auch an einer Aufforderung zur Apostasie. Der Bock wurde hier also tatsächlich zum Gärtner gemacht. Und ist – um einen Buchtitel des großen Dietrich von Hildebrand aufzugreifen* – dabei den ohnehin verwilderten Weinberg des Herrn zu zerstören.

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