Ein Gastbeitrag von Stefan Schubert (JouWatch)

Vor nicht allzu langer Zeit haben islamische Terroristen Deutschland gemieden wie der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser. Unbestechliche Zöllner und gut ausgebildete, wie motivierte Grenzschützer, waren das Letzte worauf Allahs Soldaten vor dem nächsten Terroranschlag treffen wollten. Doch dann kam Angela Merkel an die Macht. Seit ihren grundgesetzwidrigen Grenzöffnungen hat sich Deutschland in ein wahres Terror-Drehkreuz verwandelt.

Die austauschbaren Phrasen und Textbausteine der politisch-medialen Elite nach den zahlreichen islamischen Terrorattacken in Europa, liegen noch wie Blei in der Luft, wenn höchst alarmierende Hintergrundinformationen zu den Tätern im Kleingedruckten der Nachrichtendienste bekannt werden. Darin weisen immer mehr Täter und Terrorzellen einen Bezug zu Deutschland auf. Entweder haben sie die Flüchtlingsflut genutzt, um unerkannt oder mit gefälschten Papieren nach Deutschland einzuwandern, trafen sich hier mit Gesinnungsgenossen oder nutzten das grenzenlose Deutschland zur gezielten Rekrutierung und Tatvorbereitung aus.

Terroranschläge nur durch das Staatsversagen wegen Merkels Flüchtlingspolitik möglich

Aktuell sind diese Zusammenhänge beim Terroranschlag im finnischen Turku zu beobachten. Dort griff der 18-jähriger Marokkaner Abderrahman Mechkah gezielt mit einem Messer Frauen an. Dabei ermordete er eine 67-jährige und ein 15-jähriges Mädchen, selbst auf eine Frau, die mit ihrem Baby in einem Kinderwagen unterwegs war, stach er mehrfach ein. Neben den zwei Toten wurden sechs weitere Frauen und zwei Männer verletzt, die versucht hatten, den Frauen zu helfen. Abderrahman Mechkah ist ein abgelehnter Asylbewerber, der den Behörden als radikalisierter Gefährder bekannt war und aus Deutschland nach Finnland einwanderte. Das Bundesinnenministerium unter der Leitung von Thomas de Maizière musste bestätigen, dass der Marokkaner sich von Ende 2015 bis Anfang 2016 in Deutschland illegal aufgehalten hat. Während des Kontrollverlustes im Jahr 2015 wurde Mechkah von deutschen Behörden zwar kontrolliert und erkennungsdienstlich behandelt, aber obwohl er keinen Asylantrag stellte und sich entsprechend illegal in Deutschland aufhielt, wurde er nicht umgehend ausgewiesen, geschweige denn in Abschiebehaft genommen. So konnte er nach Belieben frei in Europa umherreisen und schließlich nach Finnland gelangen.

Der islamische Terroranschlag von Finnland mit zwei massakrierten Frauen und acht Verletzten, hätte somit ohne des deutschen Staatsversagens durch Merkels Flüchtlingspolitik gar nicht stattfinden können. Es liegt also eindeutig eine Mitverantwortung deutscher Politiker an dieser barbarischen Tat vor, doch die Medien schweigen.

Pariser Terroristen reisten als Flüchtlinge über Deutschland ein

Die Pariser Terroranschläge vom 13. November 2015 glichen mehr einem kriegerischen Akt, einem militärischen Angriff, der tief im Feindesland zuschlägt, als einem Terroranschlag. In meinem Artikel »Islamterror – Wir befinden uns im Krieg«, ist nachzulesen, warum sich die westliche Zivilisation längst im Krieg mit dem Islamischen Staat befindet. Darum sind die offenen Grenzen der Bundesregierung ja auch gerade zu suizidal. Dies stellte sich auch nach den Ermittlungen zu den Pariser Anschlägen heraus, als die letzten Monate und die Reisebewegungen der neun islamischen Massenmörder rekonstruiert wurden. Als mutmaßlicher Organisator gilt der Marokkaner Abdelheim Abaaoud, der bereits am 20. Januar 2014 am Flughafen Köln/Bonn kontrolliert wurde. Obwohl er durch belgische Behörden im Schengener Informationssystem eingetragen wurde, ließen ihn deutsche Behörden seinen Flug nach Istanbul antreten, obwohl bereits damals die Türkei als logistischer Knotenpunkt für IS-Terroristen bekannt war.

Direkt nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo reiste er als Anführer einer dreiköpfigen Dschihadistenzelle vom Islamischen Staat in Syrien zurück nach Belgien. Den Geheimdiensten ist seine genaue Reiseroute bis heute unbekannt, doch es gilt als sicher, dass er im Flüchtlingsstrom über die Balkanroute und Deutschland nach Paris einsickerte. Auch der IS-Terrorist Samy Amimour reiste ungehindert zwischen dem Islamischen Staat und Frankreich hin und her. Amimour war einer der Täter, die das Massaker in Bataclan verübt haben. Von den zwei Selbstmordattentätern am Stade de France sind bis heute nur ihre Kampfnamen bekannt, Ali Al-Iraqi und Ukashah al-Iraqi. Beide wurden am 3. Oktober auf der griechischen Insel Leros mit gefälschten syrischen Pässen als Flüchtlinge registriert und reisten dann ungehindert im Flüchtlingsstrom zur Begehung des Blutbades an.

Somit besteht bei mindestens vier der neun Massenmörder ein Bezug zu Deutschland. Durch die einfache Wiederaufnahme von Grenzkontrollen hätte das Pariser Blutbad mit 130 Toten und 352 Verletzten erheblich erschwert, wenn nicht sogar in Gänze verhindert werden können. Im Nachgang zu den Pariser Anschlägen wurde in europäischen Nachbarländern deutsche Regierungspolitik der offenen Grenzen als Sicherheitsrisiko für ganz Europa schwer kritisiert. Heute ist diese Kritik erst einmal bis zum nächsten großen Knall wieder verstummt, die Einlullungstaktik von Merkel entfaltet auch in den europäischen Hauptstädten ihre gewünschte Wirkung.

Asylbewerber aus Recklinghausen begeht Terroranschlag in Paris

Noch deutlicher wurde der Zusammenhang zwischen dem auswuchernden islamischen Terrorismus und des deutschen Kontrollverlustes bei einem erneuten Terroranschlag auf das französische Satire Magazin Charlie Hebdo im Januar 2016. Im Januar 2015 brachten damals Islamisten bei dem Terroranschlag zwölf Menschen um. Diesen Anschlag nahm sich ein IS-Terrorist am Jahrestag des Massakers als Ansporn für einen eigenen Anschlag. Dieser Terrorist lebte bereits seit Monaten als Asylbewerber in einer Flüchtlingsunterkunft in Recklinghausen. Der deutsche Steuerzahler bezahlte ihm also Unterkunft, Unterhalt und Verpflegung und als Gegenleistung versuchte er Polizisten mit einem Schlachtermesser zu ermorden.

Der Asylbewerber aus Deutschland, ein Tunesier, stürmte mit dem massiven Messer bewaffnet das Polizeirevier im 18. Pariser Arrondissement, ein Problembezirk, schrie Allahu Akbar und griff im Eingangsbereich einen Polizisten an. Die Polizisten erschossen den Angreifer daraufhin. Der umgeschnallte Sprengstoffgürtel löste weiträumige Sperrungen aus, entpuppte sich aber später als Attrappe. Der Asylbewerber war bereits deutschen Behörden als radikaler Islamist bekannt, da er in einer Flüchtlingsunterkunft in Recklinghausen im September 2015 das Zeichen des Islamischen Staates an die Wand gemalt hatte und zudem mit einer IS-Flagge posierte. Doch trotz dieser offenen Radikalisierung wurde er mit keinerlei Reisebeschränkungen, Fußfesseln oder weiteren Maßnahmen sanktioniert.

Das völlige Staatsversagen auch in diesem Fall wurde aber noch gravierender. Es stellte sich heraus, dass der Tunesier unter vier gefälschten Identitäten lebte und Asyl beantragte. Eines seiner Aliasnamen lautete Walid Salihi. Einmal gab er sich als Syrer, dann als Marokkaner und einmal als Georgier aus, bis die Behörden ihm erst nach dem Anschlag zweifelsfrei als Tunesier identifizieren konnten, durch seine Eltern. Der Asylant war wegen mehreren Straftaten polizeibekannt, aber es passierte mal wieder nichts.

Allein die Hintergründe dieser drei Terroranschläge belegen, dass islamische Terroristen gezielt die Flüchtlingsströme ausnutzen und sich Deutschland durch die merkelsche Flüchtlingspolitik in ein wahres Eldorado für die Kopfabschneider entwickelt hat.

Und dies gilt nicht mehr nur für Deutschland selbst, wie die islamischen Anschläge von Hamburg, Berlin, Ansbach, Würzburg, Essen und Hannover belegen, sondern für ganz Europa.

Die drastisch verschärfte Sicherheitslage auf dem gesamten europäischen Kontinent für ganze Generationen steht mit der Politik einer Frau im Zusammenhang – Angela Merkel.

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Stefan Schubert, Ex-Polizist und Bestsellerautor, ist bundesweit als Experte für Themen rund um die innere Sicherheit bekannt. Sein aktuelles Buch lautet: »No-Go-Areas: Wie der Staat vor der Ausländerkriminalität kapituliert«

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Der Beitrag erschien zuerst auf JOUWATCH