Rechts – na und?

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Bessere Zeiten: Franz Josef Strauß besetzte ganz bewusst auch den rechten Rand des demokratischen Spektrums (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F073621-0009 / Schaack, Lothar / CC BY-SA 3.0 de via Wikimedia Commons

Ein Gastbeitrag von Marcus Franz

Europa, wir haben ein Problem: Wo sind deine Konservativen?  Die Grundtendenzen des europäischen Denkens weisen immer mehr nach links und der Konservatismus in den ehemals bürgerlichen Parteien ist nur noch rudimentär vorhanden.

Längst sind viele echte Konservative von ihren Stammparteien abgefallen, haben sich von der Politik abgewandt oder finden sich in den sogenannten rechtspopulistischen Gruppierungen wieder, die heute wesentlich klarere konservative Positionen vertreten als die traditionellen und alt gewordenen Parteien rechts der Mitte.

Weg mit den Nationen?

Die Diktion des offiziellen Europas ist eine, die von anti-nationalen, familien- und leistungsfeindlichen, kollektivistischen und zentralistischen Phantasien geprägt ist. In der Philosophie der Brüsseler Politik ist die Grenze der Staaten und die Identität der Nationen etwas, das eines Tages überwunden werden muss.

Geht man diesem speziellen supranationalen Denken auf den Grund, gelangt man rasch in ein trotzkistisch beeinflusstes Weltbild und erkennt Ideen, die aus der Sozialistischen Internationale stammen. Konservative Positionen muss man darin naturgemäß mit der Lupe suchen.

Die Rechten werden Links

Paradoxerweise haben die konservativen Parteien im Europa-Parlament derzeit die Mehrheit – das hat aber nicht verhindert, dass die genannte weltanschauliche Transformation nach links weiterhin ungebremst stattfindet. Im Gegenteil:

Die ehemaligen Konservativen wollen heute die besseren Linken sein.

Darin liegt eine Riesengefahr: Die EU darf nicht in eine „Union der sozialistischen europäischen Republiken“ übergeführt werden, denn das würde Europa letztlich zerstören, weil es seine wesenhaften Komponenten, nämlich die Nationen und deren Keimzellen namens Familien, am Ende völlig auflöst.

Pseudo-Modernismus

Grundlegend ähnlich ist es mit der individuellen konservativen Haltung. Viele der einstigen Bürgerlichen ergehen sich heute in einem kritiklosen pro-europäischen und pseudomodernen Verhalten, sprechen phrasenhaft von Weltoffenheit und offener Gesellschaft und wissen letztlich gar nicht, wovon sie da überhaupt fabulieren und was sie mit ihren modernistischen Stellungnahmen anrichten.

Die falsche Richtung

Eine klare, fördernde und eindeutige Haltung zur Nation, zur Familie, zum Wirtschaftsliberalismus und zur je eigenen Kultur lassen die „Konservativen 2.0“ gar nicht mehr zu – und das, obwohl diese Haltung ihr grundlegendes Wesen darstellen sollte. Es scheint sogar, dass sie Angst davor bekommen haben, sich zu den alten konservativen Werten zu bekennen. Lieber ernennt jede bürgerliche Partie Gender-Beauftragte, unterstützt irgendwelche kontraproduktiven Frauenquoten, spielt beim Multi-Kulti-Theater mit und distanziert sich immer mehr von christlich-abendländischen Positionen, weil die modernen Proponenten des Bürgertums der irrigen Meinung sind, dass nur die Modernisierung, die Säkularisierung und letztlich die absolute Laizität die Rettung des Abendlandes garantieren könnten.

Rechts – na und?

Das alles sind sozialistische Infiltrationen, denen sich die „fortschrittlichen“ Bürgerlichen nur allzu gerne beugen, weil sie Angst haben, als Reaktionäre oder gar als „rechts“ genannt zu werden.  In gewisser Weise sind diese Ängste erbärmlich, weil das echte Bürgertum seit jeher rechts, patriotisch, Traditions- und kulturbewusst und wirtschaftsliberal gewesen ist.

Erst die Nachkriegs-Sozialisten und speziell die 68er haben es durch eine perfide Begriffsumdeutung geschafft, dem Adjektiv „rechts“ eine bräunliche Färbung zu geben, um von ihrer eigenen ideengeschichtlichen Verwandtschaft mit den Nazis abzulenken. 

Mut zum Konservatismus

Faktum ist: Alle diese hier aufgezählten Erscheinungen stellen eine breit angelegte Degeneration des ursprünglichen Konservatismus dar. Dazu muss ein echter Konservativer natürlich laut „Nein!“ sagen und diesen Verfall entsprechend bekämpfen.

Wer heute noch den Mumm hat, zum Konservatismus zu stehen, der findet viel fruchtbaren Boden, um den traditionellen bürgerlichen Begriffen wie Familie, Nation, Kultur und Leistungsprinzip zu neuer Blüte zu verhelfen. Man muss sich nur trauen!

***

Hier geht es zum Blog des Autors: The Daily Franz

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luismanDeutschland ein TrauerspielHans AdlerbewareInfo68 Recent comment authors
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luisman
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Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

Deutschland ein Trauerspiel
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Deutschland ein Trauerspiel

Ich bin rechts ,war immer rechts,war mal CDU und war auch AfD Mitglied,jetzt bin ich rechts ohne zuhause,ohne Heimat,ohne Vaterland,ohne Zukunft als Nation,a b e r ich bin und bleibe rechts und bin stolz drauf!

Info68
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Info68

Wenn Links berechtigt ist, dann Rechts nicht minder!! ———————————————————————- Rechts ist wie links und mitte eine ganz klar im GG/FdGO-Verfassungsbogen befindliche legal-legitime Richtung (à la alte CDU mit Dregger, National-FDP mit Mende usw.). Wer nun (Antifa mit Beteiligung oft von SPD-jusos, DGB mit DKP-Flügel, GRÜNE mit attac, rotgrünen Kirchenleuten usw.) im anrüchig-dubiosen „K(r)ampf gegen rechts“ agiert und polemisiert, ist real ein übelster Demokratiezersetzer und Verfassungsfeind, der die GG-zugesicherten politischen Freiheiten, die auch anderen zustehen, mißachtet, aufheben will. Indem er einer ihm unliebsamen polit. Richtung (hier: bürgerlich-demokratisch, freiheitlich-patriotisch, konservativ-liberal), der Demokratie- und Freiheitstreue null abgesprochen werden kann und darf, die politische… Mehr lesen »

MoshPit
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Rednick60
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Rednick60

Zu spät!

Hermann Neuburg
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Was Franz-Josef Strauss zu den Links-Terror-Aktionen in HH gesagt hätte, und nicht nur zu diesen, siehe hier, ab Minute 41:30; https://www.youtube.com/watch?v=Qdbreayg2Ko

Info68
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Info68

Echt konservative Haltungen der mentalen Gesundheit nach guten Traditioen und den ewigen hohen Werten sollte jeder haben und sind auch mehrheitsfähig; so stellte die WELT 1999 fest kurz nach dem SPD-GRÜN-Erfolg, daß 2/3 der Bevölkerung so denkt. Da freute ich mich und hoffte vergebens auf eine baldige Änderung der Wahlresultate und mußte 2002 erneut Schröder-Fischers Sieg erlwben. Wie auch bei 80% pro Sarrazin, hilft das -solche hohen Werte zu Einzelfragen- also nichts zur primär das Leben bestimmenden Machtfrage, weil man auch politisch fähig und bereit sein muß, mindestens die eigene Haltung in den Machtprozeß einzubringen, statt blöd zuhause zu bleiben… Mehr lesen »

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Thomas Kovacs
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Thomas Kovacs

Die westlichen Staateb sind demokratisch und der wille der Wähler ist heute anders das haben die letzten Wahlgänge ja gezeigt
und um auf die Frage zurück zu kommen das was früher unter FJ Strauß ald konservativ verstanden wurde stirbt aus vor allem bei jungen Leuten sieht man das klar

Rote Faschisten verbieten wie in den USA
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Rote Faschisten verbieten wie in den USA

Ganz einfach die haben Angst ihre Posten zu verlieren wenn die nicht mitmachen bei der nach links gerückten Parteienlanschaft. Die Linksgrünen haben nun mal die aggressivere Ideologie.

Wolf
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Wolf

Erst die Nachkriegs-Sozialisten und speziell die 68er haben es durch eine perfide Begriffsumdeutung geschafft, dem Adjektiv „rechts“ eine bräunliche Färbung zu geben, um von ihrer eigenen ideengeschichtlichen Verwandtschaft mit den Nazis (Anm. d. m.: National-Sozialisten) abzulenken.

Genau so ist es. Das sollte immer und immer wieder betont werden.

Was genau bedeutet rechts? Rechts steht für aufrechten Charakter und Verstand, für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Im krassen Gegensatz zu links.