(David Berger) Während immer mehr Politiker die freie Meinungsäußerung in den sozialen Netzwerken am liebsten verbieten würden, hat sich die Hamburger Polizei ausdrücklich für den Rückhalt, den sie aus diesem Bereich erfährt, bedankt:

„Wir erfahren in den sozialen Netzwerken enormen Rückhalt und haben deshalb einen anderen Eindruck! VIELEN DANK DAFÜR!“

Unmittelbarer Ausgangspunkt für diese Dankesadresse war sicher die Tatsache, dass einer der Lieblingsrufe der linksradikalen Demo-Teilnehmer in Hamburg

„Ganz Hamburg hasst die Polizei“

ist. mehr oder weniger direkt unterstützt werden solche Hassrufe von Politikern aus dem linksradikalen Spektrum, die perfiderweise ähnliche Parolen schwingen und so die Gewaltausbrüche zusätzlich anheizen. Das hat bei Linken und Grünen System.

Rainer Zitelmann konstatiert in „The European“ im Zusammenhang mit den Politiker-Statements zu den Gewaltausbrüchen in Hamburg:

„Vertreter der Grünen (und der Linken) waren stets in vorderster Front, die Polizei zu beschuldigen, sie habe überzogen oder unverhältnismäßig reagiert. Kommt es bei einer Demonstration oder bei einer Hausbesetzung zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, dann steht sofort die Polizei in der Kritik, weil sie nicht genügend „deeskaliert“, sondern durch ihre „zu massive“ Präsenz provoziert und damit die Gewalt heraufbeschworen habe.“

In Katja Kippings Äußerungen zu dem Polizeieinsatz in Hamburg erreichte diese perfide Verdrehung der Tatsachen einen neuen Tiefpunkt. Sie ließ wissen:

„Die Polizeiführung lässt ihre Hundertschaften mit schwerem Gerät durch die Straßen der Hansestadt marodieren und schikaniert Menschen, die es wagen, Bier zu trinken oder im Zelt zu schlafen. Die Eskalation geht eindeutig von den Behörden aus.“

Solche Äußerungen zeigen: Nur mäßig bezahlte Polizisten müssen jetzt an vorderster Front ihren Kopf für die Versäumnisse von Politik, Justiz und Medien ausbaden, die auf dem linken Auge blind sind.

Ulf Poschardt, der Chefredakteur der „Welt“, dazu: „Hausbesetzer mit Hausbesitzern zu verwechseln, Parks zu rechtsfreien Räumen verlottern zu lassen, im Zweifel sogar den selbst ernannten Antifaschisten mit ihrer faschistischen Gewaltliebe sogar Förderung zukommen zu lassen. All das rächt sich jetzt.“

Die große Mehrzahl in den sozialen Netzwerken sieht das auch so und hat das in den letzten Tagen unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Dass Heiko Maas der Bevölkerung diese Möglichkeit sich frei zugunsten des Rechtsstaates und gegen linken Terror zu äußern, zunehmend wegnehmen will, ist ebenso bezeichnend wie die Tatsache, dass die sich von Politik, Medien und Justiz immer stärker alleine gelassene Polizei hier Trost suchen muss.