(David Berger) Der bekannte Evolutionsbiologe Prof. Ulrich Kutschera sagt nach der Bundestagsentscheidung für die „Ehe für alle“ im Interview mit dem Online-Magazin kath.net:

„Unsere naiven Politiker benutzen Begriffe aus der Biologie, ohne zu wissen, was diese überhaupt bedeuten.“

U.KutscheraDabei darf man sich nicht täuschen lassen: Kutscheras Ablehung der Homoehe hat mit Religion nichts zu tun. Er selbst bezeichnet sich als atheistischen Evolutionsforscher. Sie resultiert vielmehr auf grundlegenden Einsichten der Naturwissenschaften. Nach eigenen Aussagen basiert seine „Ablehnung der Eheöffnung auf biowissenschaftlichen Fakten: mit Politik oder Religion hat diese naturalistische Anti-Gender-Agenda nichts zu tun.“

Konkret zur biologischen Einschätzung der Homoehe sagt er:

„Unsere naiven Politiker benutzen Begriffe aus der Biologie, ohne zu wissen, was diese überhaupt bedeuten. Bevölkerung heißt Population, und Populationen sind definiert als Fortpflanzungsgemeinschaften. Die auf deutschem Staatsgebiet lebende, religiös-kulturell relativ homogene deutsche Population ist somit ein Zusammenschluss von Menschen, die Nachkommen hinterlassen.

Die wichtigste Aufgabe von Staatsführern besteht darin, die ihnen anvertraute Population aufrecht zu erhalten; daher ist die Ehe zwischen einem Mann (Spermien-Produzent) und einer Frau (Eizellen-Bereitstellerin mit Gebärfähigkeit) vom Grundgesetz unter besonderen Schutz gestellt. Obwohl ca. 15 % aller Männer und Frauen aus biologischen Gründen unfruchtbar sind, sind sie dennoch prinzipiell fortpflanzungsfähig (verantwortungsvolle assistierte Reproduktion).

Homo-Paare, d. h. Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Verbindungen, sind sterile, a-sexuelle Erotik-Duos ohne Reproduktions-Potenzial.

Das Problem künstlicher Befruchtungen lesbischer Pärchen, wobei nach Geburt eines Kindes eine Frau die Vater-Rolle übernimmt, kann hier nicht im Detail thematisiert werden. Das bemitleidenswerte Befruchtungs-Produkt muss dann z. B. im Kindergarten sagen: „Mein Papa ist meine zweite Mama“.

Um das durchzuboxen, wird die von Kindesmisshandler John Money eingeführte, widernatürliche Früh-Sexualisierung betrieben, die ich als geistige Vergewaltigung Schutzbefohlener interpretiere. Diese Gender-Rechnung wird aber nicht aufgehen. Kurz formuliert: Der Staat hat nichts davon, wenn er sterile Homo-Pärchen privilegiert, denn die Rente dieser Menschen muss von den Kindern aus fertilen Mann-Frau-Ehen aufgebracht werden – eine Ungerechtigkeit ersten Ranges.“

Das ganze Interview lesen Sie hier: KATH.NET

***

Foto: (c) Ulrich Kutschera (X. Wang, San Francisco, CA, USA) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

42 Kommentare

  1. Mit einer falschen Theorie kann schließlich niemand rechnen und zu einem vernünftigen Ergebnis kommen. Die Formel stimmt schon nicht. Was wir heute hautnah erleben ist eine gravierende „Degeneration“ auf allen Gebieten – politisch, moralisch, sittlich und religiös. Täglich wird es sichtbar, dass wir von Degenerierten regiert und angeführt werden.

  2. @weltweit

    Ehe ist in allen Kulturen und Religionen eine Verbindung von Mann und Frau mit dem Ziel Kinder zu machen.Da dies bei Schwulen unmöglich ist ist es auch nicht gleich,so einfach ist das.

    Das es Steuervergünstigungen gibt liegt auch daran(da immer mehr aber keine Kinder machen sollte das auch geändert werden).Übrigens hat ein deutsche GEricht auch schon entschieden das eine Heirat nur wegen Versorgungsansprüchen(Witwenrente)nicht Rechtens ist.Ihr Beispiel mit den 90j. ist also Fake News.Die Kirche würde es vielleicht machen,der Staat würde es nicht akzeptieren.

  3. Ich glaube ,dass den Politikern die Ehe, der Sex,die Biologie usw egal sind. Denen geht es um Macht und Geld,viele dumme kleine billig Sklaven,die sich untereinander bekämpfen.Ob Moslem oder Christ ,Atheist egal,Hauptsache sie durchblicken nicht das Chaos der Welt und lassen sich weiter belügen und kontrollieren mit Brot und Spielen beschäftigen.Die da oben haben echt Sch Angst vor vor Wahrheit,vor Bildung,vor u n s

  4. Ich habe gestern Abend diesen Artikel auf Facebook gepostet, und zwar in einer Facebook-Gruppe, die sich mit der Gender-Ideologie befasst. Nach zwei Minuten kam schon die Meldung, es sei Spam.

    Das ist kein Witz! Ich kann gerne Screenshots an Herrn Berger schicken, die das dokumentieren.

    Wir sollten solche Fälle sammeln. Wir werden um die Bewahrung der Demokratie kämpfen müssen!

  5. @weltweit
    Vielleicht sollten sie sich mal mit der Frage befassen, warum es „Ehe für Alle“ genannt wird.
    Meiner Meinung nach wird hier der Nährboden für „Vielehe“ und „Kinderehe“ bereitet.
    Schwule sollen von mir aus heiraten aber keine Kinder groß ziehen dürfen, denn ein Kind braucht beide Elternteile zur Orientierung und Identifikation.

    • Angesichts der Tatsache, daß „Vielehe“ und „Kinderehe“ bereits von Teilen der Bundesregierung im Rahmen der Masseneinwanderung von Muslimen befürwortet werden, ist es nicht nachvollziehbar, die Schuld dafür bei der „Ehe für alle“ bzw. den Homosexuellen zu suchen. Da sollten sich die überwiegend heterosexuellen Wähler der Blockparteien besser mal an die eigene Nase fassen.

      Kinder sollten, da stimme ich überein, nach Möglichkeit mit beiden Eltern aufwachsen. Daß dies in vielen Fällen nicht geschieht, liegt aber nicht an der „Ehe für alle“, sondern im Regelfall – etwas drastisch formuliert – an der Flatterhaftigkeit heutiger Heterosexueller.

    • Und was ist mit alleinerziehenden Müttern und Vätern? Sie dürfen doch auch ihr/e Kind/er großziehen, obwohl die Kinder dann nur das eine Elternteil eines Geschlechts haben.

      • Das ist was ganz anderes, Lijanne. Es gibt nämlich den biologischen Vater und im umgekehrten Fall die Mutter noch. Spätestens mit 18 hat das Kind die Möglichkeit, seinen Erzeugerin/seine Erzeugerin kennen zu lernen. Ob sich die Schäden aus der broken family gutmachen lassen, steht auf einem anderen Blatt. Der Versuch, alles Ungleiche gleich machen zu wollen, ist hier also zum Scheitern verurteilt. Was gerade in der Efa abläuft, ist Menschenhand, läuft sowohl der Natur und Schöpfung als auch Gott zuwider. Die Väter des Grundgesetzes haben an solches Untergraben der Ehe und Familie nicht gedacht. Wenn der Mensch sich weiter so größenwahnsinnig gibt und Eingriffe wagt, die weit über das für ihn Fassbare liegen, wird die Natur und das Göttliche zurück schlagen. Diese Art von Dekadenz (Verlust jeder Moral und Sünde) ist es nämlich, die dem archaischen Islam das Recht gibt, dass er sich gemüßigt sieht, das Böse und Unreine (Ungläubige) auf dieser Welt zu vertilgen.

  6. Deutschland schafft sich ab! Der Fahrplan läuft auf Touren!
    Traue keinem Deutschen, Engländer oder Franzosen, die haben diese Situation in Europa herbei gezaubert. Diese Länder werden in den nächsten Jahrzehnten sowieso Islamisch sein. Eure eigene Propaganda (Land der Dichter und Denker) ist Geschichte.

  7. Krude Verschwörungstheorien aus der Mottenkiste des 19. Jahrhunderts GEPAART mit der geistigen Enge der Hitler- und 50ziger Jahre Post-Hitler Zeit.
    Einfach nur schlimm, für was die Gleichberechtigung für Schwule und Lesben alles herhalten soll.

    Homosexualität hat es IMMER gegeben seit es Lebewesen gibt – ob Menschen, Tiere.

    Die nun sogen. Ehe für alle hat damit nichts zu tun. Sie will ja nicht die Heterosexualität oder Fortpflanzung abschaffen.

    Völliger Humbuk.

    Die Eingetragene Partnerschaft, ÄHNLICHE Diskussionen gab es da vor über 10 Jahren bereits, hat ja auch nicht für ein Aussterben der Menschheit gesorgt.

    Das Geburtenraten Deutscher rückgängig sind bzw waren (gibt ja wieder einen LEICHTEN Auftrieb wohl), hat andere, soziale Gründe – aber nicht die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben.

  8. Nach dem Willen der Politik sollen mit der Ehe für Alle Homosexuelle Lebenspartnerschaften der normalen Ehe gleichgestellt werden einschließlich des Rechts Kinder zu adoptieren. Wenn man sich die Sache genauer betrachtet dann fällt schon auf das dieses im Eilverfahren durchgewunkene Gesetz allein schon rechtlich nicht haltbar ist auf nationaler wie auf europäischer Ebene. In unserem Grundgesetz ist die Ehe zwischen Mann und Frau besonders geschützt und nicht die Ehe zwischen Mann und Mann oder Frau und Frau. Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat schon in einem Grundsatzurteil festgestellt die Ehe gilt nur für die Verbindung zwischen Mann und Frau und hat damit die Klage zweierlei französischer Homosexueller wegen angeblicher Diskriminierung abgewiesen. Mir ist noch kein Fall bekannt das einem Mann gelungen ist mit einem anderen Mann oder das eine Frau mit einer anderen Frau ein Kind zeugen kann. Auch das Recht der Kinder auf Mutter und Vater wird hier vollkommen missachtet. Hat jemand von den Politikerinnen und Politikern die für dieses Gesetz gestimmt haben jemals an die Kinder gedacht die in solchen Familien aufwachsen ? Spätestens im Schulpflichtigen Alter werden diese Kinder sehr viel zu leiden haben. Kinder können sehr grausam sein da wird es nicht bei harmlosen Hänseleien bleiben das kann bis zu ganz massiven Mobbingattacken kommen. Besonders an Schulen mit sehr hohen Ausländeranteil der zu dem noch vom Elternhaus her sehr stark islamisch geprägten ist.

  9. Dieser Beitrag ist einfach nur peinlich durch seine ideologietriefende Niveaulosigkeit. Peinlich für diesen „Wissenschaftler“ und peinlich für diesen Blog. Inhaltlich hat @weltweit Wesentliches gesagt.

    • Bitte, lieber @Tanzender Berg, tun Sie dem Blog kein Unrecht. Herr David Berger erreicht mit seinen menschlichen und aufklärenden Artikeln mehr für das Verständnis für Homosexuelle, als viele sich vorstellen können. Wenn ich bei den demonstrierenden Linksfaschisten der Antifa etliche Verrückte mit den Regenbogenflaggen sehe, dann entwickle ich keinen „Hass“ auf diese
      Gruppen. Sondern weiß, dass diese Funktionärsdemonstranten nie die Homosexuellen an sich vertreten.

      Dieser Blog hier ist eine wichtige Argumentationshilfe. 97 Prozent der Population sind heterosexuell, deren Verständnis für die Minderheit der homosexuelle Orientierten zu bekommen und zu erhalten, Herrn David Berger gelingt das meiner Meinung nach tatsächlich. Eine großartige Leistung!

  10. Mein Onkel ( Ulrich Kutschera) mal wieder! Kerstin: A-sexuell gibt es nicht! Will er damit sagen. Es gibt nur Mann und Frau! Trans und Intersexualität ist biologisch nachweisbar ( Neurologie )! Und die sogenannten anderen “ 60 oder mehr Geschlechter gibt es nicht, Genderidiologie“ Muss mich noch mit dem Buch quälen ( das Genderparadoxon) , da Familie halt Familie ist. Bin transsexuell, transident! Mein Onkel kann mich deshalb nicht mehr leiden!

    • @Zoe Pahnke
      Sie sind biologisch nun mal ein Mann oder eine Frau. Ihrem Namen nach, also eine Frau. Dies werden Sie für den Rest Ihres Lebens auch bleiben. Determiniert wird das Geschlecht eines Individuums, durch den Chromosomensatz der Keimdrüsen, XY für männlich und XX für weiblich.

      Alle anderen sogenannten erdachten Geschlechter, sind seelische-geistige Konstrukte, Fehlschaltungen so zu sagen, und keine Spielarten der Liebe. Dies allein ist sehr wohl neurologisch festzustellen.

      Gesetzt den Fall, Sie sind mit zwei Geschlechtsteilen geboren, dann wären Sie ein Zwitter. Aber dies sind Einzelfälle und äußerst selten. Trans und Intersexualität sind mitnichten biologisch nachweisbar.

      Sie müssen also mit sich leben und Ihr Geschlecht akzeptieren. Stehen Sie zu Ihrem biologischen Geschlecht und machen Sie die Biologie nicht dafür verantwortlich.
      Arbeiten Sie lieber an Ihrem Selbstbewusstsein, das wäre der erste Schritt.

      Wollte ich das Wort Gottes noch ins Spiel bringen, wird dies noch plausibler.
      Gott schuf den Menschen. Als Mann und Frau schuf er sie. Deshalb wird der Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhangen. Die Zwei, werden ein Fleisch sein und Kinder zeugen. Dies ist die natürliche, gottgewollte Ordnung.

      Durch Genderideologie, die wissenschaftlich durch nichts zu belegen ist, wird Gottes Ordnung, und die Vernunft, mit Füssen getreten. Biologische und naturrechtliche Gesetzmäßigkeiten werden so außer Kraft gesetzt und geleugnet, um die eigenen sexuellen Perversionen zu rechtfertigen.

      Von wem kommt die Genderideologie und wird sie so extrem verteidigt und gefördert, ja regelrecht aufgezwungen? Von hardcore Feministen und Lesben. Das allein sagt schon alles.

      Hier war der Wunschtraum Vater des Gedankens. Ich mache mir die Welt, so pervers wie sie mir gefällt.

      Die Genderrechnung wird, in allen Dingen, nicht aufgehen. Sie pervertiert und degeneriert in sich selber.

      Den Lohn dieser widernatürlichen Abartigkeit werden die Menschen und die Gesellschaft, an sich selbst, und den adoptierten Kindern homosexueller Paare, erfahren.

      Für die tragischen Folgen soll der Staat, und die Gesellschaft, dann auch wieder aufkommen. Alois Huxley lässt grüßen!

      • „Gott schuf den Menschen. Als Mann und Frau schuf er sie.“

        Lassen Sie das bloß nicht einen Evolutionsbiologen wie Herrn Kutschera hören.

      • Eben nicht .Es ist längst erwiesen das Kinder bei gleichgeschlechtlichen Eltern genauso gut aufwachsen wie bei Mann+Frau-Eltern. Viele der adoptierten Kinder sind schon groß. Man weiß also das nichts schiefgelaufen ist. Die meisten Länder haben schon seit mehr als 10-30 Jahre die Volladoption.

      • Den Lohn dieser widernatürlichen Abartigkeit werden die Menschen und die Gesellschaft, an sich selbst, und den adoptierten Kindern homosexueller Paare, erfahren.
        Man hätte schon seit Jahrzehnten etwas gemerkt , wenn sich Kinder bei gleichgeschlechtlichen Paaren anders entwickelt hätten , als Kinder bei Mann und Frau -Paaren .Allen kindern eght es aber gut , sogar besser als bei traditionellen Familien . Die Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren sind gesünder und glücklicher, als Kinder von Mann &Frau -Eltern.Die Volladoption gibt es im Ausland ja nicht erst seit jetzt , sondern schon oft seit 10-30 Jahren. Deutschland ist nur später Nachzügler bei der Volladoption.

  11. Leider fehlt Herrn Kutschera wie fast allen Gegnern der sogenannten „Ehe für alle“ offensichtlich die intellektuelle Kompetenz und/oder der Willen zu erkennen, daß die „Ehe für alle“ keinerlei Einschränkung der „Ehe für Heterosexuelle“ mit sich bringt und schon gar nicht das Aussterben der Menschheit auslösen wird. Die „Ehe für alle“ bedeutet lediglich, daß zwei homosexuelle Menschen, die beabsichtigen füreinander ein Leben lang einzustehen, das in denselbem gesetzlichen Rahmen tun können wie Heterosexuelle, die diese Möglichkeit schon längst unabhängig von ihrer Reproduktionsfähigkeit und -willigkeit haben.
    Gleiche Pflichten, gleiche Rechte, gleiche Risiken.

    Peinlich für den Autor ist, wenn er einerseits die prinzipielle Fortpflanzungsfähigkeit unfruchtbarer Heterosexueller mittels assistierter Reproduktion heraushebt und andererseits das auf ebensolchem Wege gezeugte Kind von Lesben als „bemitleidenswert“ bezeichnet, nachdem er eingangs behauptet hat, seine Begründung basiere auf „biowissenschaftlichen Fakten“. Es ist wohl eher postfaktisch, wenn er schwadroniert, Homosexuelle würden „in gewisser Weise von der Natur bestraft“ da ihr Erbgut über natürliche Auslese aus dem Genpool verschwinde. Das Erbgut Homosexueller verschwindet bei Anwendung von Reproduktionsmedizin genausowenig wie das biologisch unfruchtbarer Heterosexueller. Mit dem kleinen Unterschied, daß die Homosexuellen sich auch ohne Reproduktionsmedizin fortpflanzen könnten, wenn sie denn wollten. Die biologisch unfruchtbaren Heterosexuellen haben diese Möglichkeit nicht. Wollte die Natur diese vielleicht bestrafen und ihr Erbgut verschwinden lassen?
    Wenn es Kinder, die in homosexuellen Partnerschaften aufwachsen, im Alltag womöglich schwerer haben und sie deshalb vielleicht „bemitleidenswert“ sind, dann dürfte das in der Regel nicht an der sexuellen Orientierung der Eltern liegen, sondern vielmehr an ideologisch verblendeten Menschen, die diese Kinder ihre vermeintliche Andersartigkeit spüren lassen.

    Da empört sich Herr Kutschera, „die Rente dieser Menschen“ (gemeint sind Homosexuelle) müsse von Kindern aus Mann-Frau-Ehen aufgebracht werden und wieder einmal entgleiten ihm die Fakten. Im Rahmen privater Rentenversicherungen ist seine Behauptung ohnehin falsch und im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung kann man sie auch nur mit Einschränkungen bejahen, denn der Vorwurf, den Kutschera daraus generieren möchte, ist ungerechtfertigt. Auch Homosexuelle werden seit Menschengedenken aus Mann-Frau-Ehen geboren und entrichten seit Bismarck Rentenversicherungsbeiträge – ganz unabhängig von der sexuellen Orientierung des Rentenempfängers und damit überwiegend für Heterosexuelle. Und das eher jüngere Phänomen der Kinder in homosexuellen Partnerschaften? Werden die später von der Zahlung befreit? Nein, sie zahlen zu weit über 90 % für heterosexuelle Rentenempfänger, obwohl sie in einer „Ehe für alle“ aufgewachsen sind. Diese Fakten jedoch würden das einseitige Weltbild des Herrn Kutschera ins Ungleichgewicht bringen und werden daher unterschlagen.

    Widerwärtig und hetzerisch wird es gegen Ende, wenn der Autor die „Ehe für alle“ mit Frühsexualisierung und Kindesmißbrauch in Verbindung zu bringen sucht, den schwulen Mann per se als Kinderschänder darstellt und versucht, dies auch noch biologisch zu begründen. Statistisch könnte er dies nicht, genauso wenig wie er seine Behauptung, Lesben würden zur Pädophilie neigen, mit echten Fakten untermauern könnte.

    Artikel solch geringen Niveaus sind normalerweise Kutscheras Kollegen von den Genderlehrstühlen vorbehalten. Für mich ist das lediglich ein pseudowissenschaftlicher, ideologietriefender Erguß, wie er auf kath.net nicht verwundert, auf pp allerdings einen Tiefpunkt darstellt.

    • Zitat:
      „Leider fehlt Herrn Kutschera wie fast allen Gegnern der sogenannten „Ehe für alle“ offensichtlich die intellektuelle Kompetenz-……“

      So fängt jedes Aussteigen aus einem Diskurs an und verlängert sich sodann in einer Endlosschleife leerer Worthülsen.

      Fakt ist, dass die biologische Sicht des Verfassers korrekt ist. Dabei hilft primitivste Logik. Warum favorisiert, mit minimalen Ausnahmen als Experiment, die Natur wohl die Polarität?

      Es geht also um kulturelle menschengemachte *ismen,“ hier Sozialismus, die wir in der mentalen Vergewaltigung der „Frankfurter Schule“ suchen dürfen. Hier wird alles Natürliche verworfen und dem Menschen unterstellt. So entsteht die verqueere Argumentation, dass eine Homo Ehe das gleiche ist wie eine heterosexuelle. Gleich kann sie aber schon deshalb nicht sein, weil die Homosexualität nicht dual funktioniert.

      Hier wird also eine „Gleichberechtigung“ propagiert die kein -Recht- zur GleichbeRECHTigung, sondern zur Gleichmachung zum Ziel hat. Das wird zu weiteren Verrücktheiten, zur Absonderung von der Natur führen. Pädophilie – Homosexuelle sind beweisbar 7 x stärker Pädophilie gefährdet als Heterosexuelle. Vielehe mit Einzelkindern. Kinderehen.

      Die naturabgewandte Idee der „Frankfurter Schule“ wird genau dieses Tor aufstoßen und aus falsch verstandener Toleranz, die per definitionem nicht etwa Gleichberechtigung bedeutet, sondern Akzeptanz und Duldung, katastrophale Folgen hervorrufen. Wer das vergisst, ist, gleich welcher Anschauung, Pyromane und damit Zerstörer einer Kultur, die ohnehin bereits durch um sich greifende Dekadenz auf nur noch 3 Beinen steht.

      • Vielleicht sollen Mann udn Frau nur befreundet sein und es ist alles ganz anders als Sie glauben, denn so ist es oft!
        Mann und Frau passen nicht zusammen! Sie führen qualitativ schlechtere Partnerschaften , kommunizieren schlechter als gleichgeschlechtliche Paare miteinander, Streiten sich schlechter als gleichgeschlechtliche Paare und teilen sich Haushaltsarbeiten nicht so gleichberechtigt untereinander auf.
        Das haben alles unabhängige Studien herausgefunden aus unterschiedlichen Ländern , auch aus Deutschland.Deshalb soll es vll. so sein wie es homosexuelle Paare machen . Sich mit dem anderen Geschlecht befreunden und zusammenleben , aber das gleiche Geschlecht lieben und mit dem anderen Geschlecht Kinder zeugen.Jede sexuelle Orientierung besitzt Männer&frauen , auch Homosexualität. Nur bedeutet das nicht , dass die beiden Geschlechter sich lieben sollen , sondern sich nur fortpflanzen sollen und befreundet sein sollen od. sich sogar nur fortpflanzen sollen.Denn Homosexuelle Tiere schaffen Netzwerke in der Tierwelt die vorteilhaft sind . Also Gleichgeschlechtliche Paare schaffen ebenfalls Netzwerke ,also die Co-Elternschaft Familie mit einem homosexuellen Männerpaar und mit einem weiblichen homosexuellen Paar und Kinder.Das ganze verträgt sich trotzdem mit der Ehe, weil sonst hätten andere Länder die ehe für gleichgeschlechtliche Paare ebenfalls schon abgeschafft , weil Homosexuelle ja Co-Elternschaft machen können. Verbieten lassen wir uns die Zeugung von Kindern nicht, denn das geht gesetzlich auch gar nicht , da jeder Mensch hat sich seine Familie so zu gründen wie er möchte.

      • Das Mann und Frau nicht zusammen passen nehme ich zurück. Mann und Frau passen genauso zusammen , wie Mann und Mann und Frau und Frau-Paare. Homosexualität ist aber natürlich.

      • Ist Homosexualität krank und unnatürlich?

        Heutzutage vertritt kein Ernst zu nehmender Wissenschaftler mehr die These von einer Krankhaftigkeit der Homosexualität.Homosexualität ist auch kein selbsterwählter Lebensstil.
        Forscher sind einig, dass Homosexualität völlig natürlich ist.
        1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten. 2013 erklärte der Weltärztebund: Homosexualität ist keine Krankheit und
        deshalb bedarf es keinerlei Heilung.Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen aufgrund derer sexuellen Orientierung ist allerdings häufige Ursachen für negative psychische und physische Erkrankungen. Die Delegierten des Weltärztebundes lehnen sogenannte Reparations- beziehungsweise Konversionstherapien ab.Ein Kind wird nicht homosexuell sondern ein Kind ist es von Geburt an.Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass weder Schwule noch Lesben die Wahl haben, sich für eine sexuelle Orientierung zu entscheiden.Männliche Homosexualität hat nichts mit einer dominanten überfürsorglichen Mutter oder einem schwachen od.abwesenden Vater zu tun.Mädchen werden nicht lesbisch, weil sie sich gezielt eine männliche Rolle zum Vorbild nehmen.Weder durch Erziehung noch durch Verführung kann eine dauerhafte homosexuelle Ausrichtung beeinflusst werden.Familien von Homosexuellen waren eben nicht kaputter oder heiler als Familien von Heteros. Auch eine Verführung durch Vergewaltigung oder andere sexuelle Begegnungen ließ sich nicht belegen.Der weltgrößte Psychologenverband American Psychological Association gibt als Antwort auf die Frage „Is homosexuality a mental disorder“(Übersetzung:“Ist Homosexualität eine psychische Störung“):“Sowohl heterosexuelles Verhalten als auch homosexuelles Verhalten sind normale Aspekte der menschlichen Sexualität.“
        Quelle:
        http://www.bundesaerztekammer.de/presse/pressemitteilungen/news-detail/weltaerztebund-homosexualitaet-ist-keine-krankheit/
        http://www.politische-bildung-schwaben.net/2017/05/17-mai-tag-gegen-homophobie/
        http://www.huffingtonpost.de/david-berger/wahre-ursache-fuer-homosexualitaet_b_7828530.html
        http://www.geo.de/magazine/geo-kompakt/964-rtkl-sex-leseprobe-wurzeln-der-homosexualitaet
        http://www.stern.de/gesundheit/sexualitaet/vorlieben/schwule-maenner-unter-sich-3150062.html
        https://www.elternimnetz.de/kinder/erziehungsfragen/entwicklung/homosexualitaet.php
        http://www.apa.org/topics/lgbt/orientation.aspx

    • Aber es ist doch nun mal so. Zwei Männer können kein Kind miteinander haben. Was ist daran so schwer zu verstehen. Der Autor sieht das ganz pragmatisch. Wäre die gesamte Menschheit gleichgeschlechtlich, dann würde sie einfach aussterben.

    • Der Autor hat zum großen Teil Recht. Und Ihr utopisches Weltbild wird durch Ihre Relativierungen und Erklärungen nicht richtiger. Es wird zusammenfallen, weil total degeneriert und schwachsinnig.

      So nach dem Motto: “ Ich mache mir die Welt, wie, sie mir gefällt.“ Absolut kindisch, Ihre Einlassungen. An der Homoehe gibt es nichts schön zu reden. Sie muss geächtet werden, weltweit.

      Kein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare!

      Sie leben eine Lüge. Die Zukunft wird dies beweisen.

      Der Beitrag gilt @weltweit

      • Stimme dem vorbehaltlos zu, Kim, was Sie über weltweit gesagt haben. Der ist ein Traumtänzer und wird es auch nicht lernen. Während ich in der Efa oder Homo Ehe, separat für sich gesehen, kein so großes Unglück sehe (eingetragene Lebensgemeinschaft hätte aber auch gereicht), ist es bei der Adoption klar ein Nogo. Die Kinder sind am Ende die Leidtragenden, weil es zur gesunden Entwicklung gehört, dass man einen Vater und eine Mutter hat. Ferner ist es nicht abwegig, dass die fehlgeleiteten Genderisten es nun auf den Ausbau von allen möglichen Modellen abgesehen haben, die den Rahmen für die herkömmliche Ehe und Familie sprengen.

  12. Biologen verstehen unter Sexualität ausschließlich die mit der Fortpflanzung der Species verbundenen physiologischen Vorgänge. Im Gegensatz dazu meine Laien, wenn sie von Sex sprechen meistens Erotik. Insofern meint Kutschera mit „a-sexuell“ nicht das Fehlen erotischer Bedürfnisse bei Homosexuellen, sondern deren fehlende Fortpflanzungsmöglichkeit. Biologisch korrekt sollte es eigentlich Homoerotische heißen.

      • Danke Stine, habe es verstanden.
        Trotzdem bleibt mir der Tenor des Herrn Professors insgesamt unsympathisch.
        Ich muss in vielerlei Hinsicht „weltweit“ oben Recht geben.

        PS: Freddie Mercury hat mal auf die Frage, ob er denn keine Kinder wolle, geantwortet: „Nein, ich hätte lieber noch ein paar Katzen!“
        (Geht mir auch so :-); sorry, wenn ich mich jetzt unbeliebt gemacht habe.)

  13. „Mein Papa ist meine zweite Mama“. Das ist eben Unsinn. Der Vater eines Kindes ist immer und ausschließlich der, der das Kind gezeugt hat, resp. das Sperma zur Verfügung gestellt hat. Da geht kein Weg daran vorbei, und gerade genetisch gesehen ist das natürlich eine Trivialität. D.h. aber: der Vater eines Kindes kann nicht nur keine Frau sein, er kann auch nicht dadurch zurechtdefiniert werden, daß das BGB behauptet, Vater sei, wer zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist. Wer solche Definitionen wider besseres Wissen zuläßt, der muß sich nicht wundern, wenn der Staat im Fortgang noch ganz andere Definitionen entwickelt; denn damit ist der Willkür Tür und Tor geöffnet. Hier liegt also das Proton pseudos (oder wie wir noch gelernt haben zu schreiben: πρῶτον ψεῦδος) der Misere. Es gibt also definitiv nur einen Vater: den biologischen, und der ist eindeutig feststellbar.

  14. Der Staat hat nichts davon, wenn er sterile Homo-Pärchen privilegiert, denn die Rente dieser Menschen muss von den Kindern aus fertilen Mann-Frau-Ehen aufgebracht werden – eine Ungerechtigkeit ersten Ranges.“

    Soll ich jetzt verstehen, dass jeder Mann und jede Frau, ein Kind in die Welt zu bringen haben, um ihre staatliche Rente zu bekommen? Jeder, der kein kind hat, bekommt keine Rente?

    • „Jeder, der kein kind hat, bekommt keine Rente?“

      Diese Frage ist wohl eher was für das Vorschulalter. Noch nie was von Individuum und kollektiv gehört?

      Einfacher. Wenn ein Autor die Rente mit Kindergeburt verbindet, dann meint er ein Volk, dass man auch als Kollektiv bezeichnet und KInderlose einbezieht. Z.B. in Form von Kindergeld, das Kinderlose wohl dann eher nicht bekommen. Klar dürfte Ihnen hoffentlich sein, dass Kinder die Renten der Vorgenerationen erwirtschaften.

  15. Habe jetzt nur den Teil des Interviews gelesen, der hier veröffentlich ist.
    Stimme nicht in jeder Hinsicht mit dem Biologen überein:
    z.B,: wieso ist man „a-sexuell“, wenn man kein „Reproduktionspotential“ besitzt???
    Das ist Quatsch und diskriminierend!

    • @ Kerstin

      Prof. Ulrich Kutschera benutzt stets eine sehr enge Definition von „Sex“, die direkt aus der Biologie kommt. Strenggenommen hat er damit fachlich Recht, auch wenn meiner Erfahrung nach die meisten Biologen – ich selbst auch – den Begriff „Sex“ eher so benutzen, wie es die meisten Leute tun.

      Er bezeichnet Sex nur dann als „Sex“, wenn es dabei zu einer Verschmelzung zweier Keimzellen kommt. Somit fallen erotische Handlungen aller Art, die nicht zu einer Verschmelzung zweier Keimzellen führen, also Safer-Sex zwischen Mann und Frau oder Sex zwischen Homosexuellen nicht unter den Begriff „Sex“. Das kann man so machen, es führt natürlich bei vielen Menschen zu Irritationen.

      Streng genommen ist Sex in der Biologie wirklich nur dann Sex, wenn Keimzellen oder bestimmte Zellfäden miteinander verschmelzen und dabei ein neues Genom entsteht.

      Doch fast jeder benutzt den Begriff Sex so, dass auch Safer Sex zwischen Mann und Frau und Kopulationen zwischen Homosexuellen darunter fallen.

      Ist eigentlich nur eine Begrifflichkeit. Ansonsten hat er aber mit dem Satz

      „Unsere naiven Politiker benutzen Begriffe aus der Biologie, ohne zu wissen, was diese überhaupt bedeuten.“

      sehr Recht. Generell wird vieles aus der Biologie oft unvollständig oder falsch verstanden.

      Diskriminieren darf man natürlich niemanden, egal, ob hetero- oder homosexuell, egal ob fruchtbar oder unfruchtbar.

      Mir selbst ist es weitgehend egal, ob Homosexuelle ihre Partnerschaft als „Ehe“ bezeichnen oder nicht. Ich habe nichts gegen Homosexuelle und finde es schlimm, wenn sie angefeindet werden.

      Ein Staat sollte sich allerdings wirklich in erster Linie darum kümmern, dass seine Population nicht innerhalb weniger Generationen zusammenbricht, weil sich die Menschen nicht mehr genug fortpflanzen, und erst in zweiter Linie um die Frage, ob eine eingetragene Partnerschaft zwischen zwei homosexuellen Menschen als „Ehe“ bezeichnet wird oder nicht bzw. ob das de jure einer Ehe voll und ganz entspricht oder nicht.

      Zur Zeit haben wir leider die Situation, dass es dem Staat offenbar mehr um die Möglichkeiten Homosexueller geht und um absurde Weltanschauungen wie die Gender-Ideologie als darum, ob wir in ein paar Jahrzehnten überhaupt noch als Gesellschaft existieren bzw. ob bis dahin existenzbedrohliche soziale Probleme die Lebensmöglichkeiten aller hetero- und homosexuellen Menschen zu einem erheblichen Teil zerstört haben oder nicht. Wenn wir uns nicht mehr richtig fortpflanzen, und dafür Massen von Muslimen ins Land lassen, die sich fortpflanzen, dann kann es wirklich sein, dass irgendwann hier in Deutschland Homosexuelle z.B. an Baukränen aufgehängt werden – oder, wenn es nicht ganz so schlimm kommt, kaum noch eine Rente im Alter bekommen.

      Das Problem ist generell: Wenn es um gesellschaftsrelevante Biologie geht, geben nicht Biologen den Ton an, sondern Politiker und Geisteswissenschaftler. Das ist einer der Gründe, warum vieles beim „Gedöns“-Thema ganz falsch verstanden wird. Dummerweise wird vieles aus der Biologie immer gleich als „Nazi-Gedankengut“ verstanden…

      Mehr zu allem bei Bedarf hier:

      http://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

      • Lieber Matthias, danke für die Erklärung.
        Ist aber ziemlich gefährlich (wie Sie schon sagen mit „Nazi-Gedankengut“), biologische Begriffe in die Debatte zu werfen, die „normale“ Leute dann falsch verstehen.
        Ich glaube nicht, dass die Moslems hergeholt werden, weil sonst das Deutsche Volk aussterben würde.
        Gemessen am Gebiet des Landes haben wir ausreichend Menschen…..
        Aber vielleicht nicht genug „Konsumenten“, die den Kreislauf in Gang halten….
        (Ich bin keine Linke)

      • @ Kerstin

        „Ich glaube nicht, dass die Moslems hergeholt werden, weil sonst das Deutsche Volk aussterben würde.“

        Glaub ich auch nicht. Aber die pflanzen sich fort, wir nicht genug. Das ist ein auf Dauer ein Problem, das unseren Politikern offenbar egal ist.

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