Ein Gastbeitrag von Reiner Schöne / Conservo

Alle erinnern sich an die Schlagzeile: „Innenminister de Maizière: „Müssen mit dem Terror leben lernen“

Doch diesmal ist der Tatverdächtige ein weißer Mann und Einzeltäter und kein islamischer Terrorist. Der Mann, der mit einem Mini-Van in eine Gruppe von Muslimen fuhr.

„Mit dem Terror leben lernen“, scheint nun plötzlich vorbei zu sein. Eher wird nun der Kampf gegen rechts in Deutschland intensiviert.

Mit Sicherheit werden nun die Kerzen aus dem Schrank geholt, und die ersten Lichterketten werden nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Jetzt werden andere Töne angeschlagen und kein: “Wir lassen uns nicht spalten“ oder „Das leben soll und muß normal weiter gehen“.

„Der muslimische Dachverband Großbritanniens wertete den Zwischenfall als einen gegen Muslime gerichteten Anschlag.

„Von den Augenzeugenberichten her scheint es, als wäre der Täter von Islamhass motiviert gewesen“, schrieb der Britische Muslimrat (MCB) auf Twitter. In den vergangenen Wochen und Monaten hätten Muslime oft Islamhass erleben müssen, der nächtliche Vorfall sei dessen „gewalttätigste Manifestation“ bislang. Der MCB forderte Polizeischutz für Moscheen.

Die Behörden müssten nicht nur den aktuellen Vorfall aufklären, sondern auch etwas gegen die „in höchstem Maße beunruhigende Zunahme des Islamhasses“ tun.“ Bei dem 48 Jahre alten Tatverdächtigen handelt es sich nach Angaben von Premierministerin May um einen weißen Mann und Einzeltäter. Der Fahrer habe versucht zu flüchten, sei aber von Bürgern festgehalten worden, bis die Polizei eintraf.

Fast wäre es dem Fahrer selbst an den Kragen gegangen. Das berichtet Toufik Kacimi, der Leiter des Gebetshauses, vor dem der Zwischenfall passierte, dem britischen Fernsehsender Sky News. Denn wütende Menschen hätten sich auf den 48-Jährigen gestürzt, nachdem er den Lieferwagen verlassen hatte. Doch der Imam der Moschee habe eingegriffen und Schlimmeres verhindern können.

Auch scheint hier die „Selbstjustiz“ der Menge nicht strafbar zu sein, eher eine Heldentat der Masse. Nun denn: Islamische Terroristen haben in den letzten 23 Tagen allein 1263 Menschen getötet.

Es ist nicht nur die Reaktion den Terroristen gegenüber unterschiedlich; und irgendwie hat man den Eindruck, dass der Islam ja nichts mit der Religion zu tun hat, ein rechter Terrorist aber alle Europäer verpflichtet, sich zu distanzieren.

Die Berichterstattung ist anders, die Menschen reagieren anders, vor allem die linke Seite des politischen Spektrums, die nun plötzlich Forderungen stellen, was bei den anderen Anschlägen eher eine Entschuldigung war für hier lebende Moslems.

Terror ist Terror, egal von welcher Seite er kommt, ob politisch oder religiös motiviert, es sterben unschuldige Menschen. Nur sollte der Terror auch unter diesen einen Begriff definiert sein: Terror, egal von wo er kommt und welche Ziele er hat.

Aber das wollen die Linken nicht. Schließlich geben solche grausamen Anlässe auch Ihnen Wasser auf die Mühlen. Auch sie nutzen solche Anschläge, um sie politisch auszuschlachten. Aber das ist eben wieder etwas ganz anderes.

Will man den Terror bekämpfen, muß man ihm beim Namen nennen und auf den Grund gehen. Ob rechter, linker oder islamischer Terror – es ist kein Weg, seine Überzeugung weiterzugeben.

Focus-Online bemerkt:

„Sollte sich bestätigten, dass es sich um einen Anschlag handelt, der gezielt gegen Muslime gerichtet ist, kann das natürlich dazu beitragen, dass sich weitere Muslime radikalisieren.“ Insofern sei das Hochschaukeln von Extremen eine begründete Furcht. Die Gefahr von islamistischen Anschlägen wertet der Extremismusforscher derzeit als unverändert hoch.“

“ ….kann das natürlich dazu beitragen, dass sich weitere Muslime radikalisieren…“ – Hat man das schon einmal gelesen, wenn der Terror auf muslimischer Seite steht? Wenn es so weit gekommen ist, hat alles nichts mit dem Islam zu tun, wir sollen zusammenstehen und uns nicht beeinflussen lassen. Auch werden wir aufgerufen, normal weiterzuleben, aber niemals kam der Spruch, dass solche Aktionen weitere „Rechte“ animieren könnten, ebenso zurück zuschlagen.

Also Kerzen raus ihr links-grünen Jünger, es geht auf die Straße!