Gastbeitrag von Severin Möres  

1.Der Islam ist nicht Teil der deutschen Kulturgeschichte. Eine Verpflichtung zur Islamisierung gibt es nicht. Wenn die Bevölkerung eine islamische Masseneinwanderung ablehnt, ist das nicht rassistisch, sondern demokratisch. Der Wähler wird getäuscht, weil ihm nicht offen ins Gesicht gesagt wird „wir wollen eine Islamisierung“. Diese geschieht subtil.

2.Gegenargumente werden beschönigt und verharmlost. Muslimische Flüchtlinge könnten sehr wohl auf islamische Staaten verteilt werden, jedoch wird dieses gezielt umgangen, damit Europa nach und nach mit Migranten überflutet werden kann. Art. 16 des GG sagt zudem aus, dass keine Asylanten genommen werden müssen, die über sichere Drittstaaten einreisen. Dieser Rechtsbruch wurde von der Bundesregierung begangen.

3.Der Islam in der vom Propheten konzipierten Form ist bis heute nicht mit einer Demokratie kompatibel, dazu bedürfte es einer gründlichen Reformierung, die von den hohen Geistlichen des Islam strikt abgelehnt und mit Todesdrohungen begleitet wird. Dass der Islam zu Deutschland gehören soll, dieser Ansicht schließen sich übrigens ungefähr drei Viertel der Bevölkerung nicht an. Wäre es anders, müsste konsequenterweise auch die Scharia offiziell als zweite Rechtsordnung zulässig sein. Selbst wenn es verschiedene Formen des Islams (Glaubensrichtungen) gibt, der Islam in seiner Gesamtheit orientiert sich primär am Koran und eben an der Scharia.

4.Der institutionalisierte Islam ist als islamistisch anzusehen. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, davor geschützt zu werden, dass gewalttätige Konflikte innerhalb der islamischen Welt nach Deutschland kommen. Die dringendste Notwendigkeit zur Erhaltung der freien und offenen Gesellschaft ist die Ausweisung oder Inhaftierung aller gewaltbereiten Islamisten/Gefährder und das Verbot des Salafismus. Die Polizei muss hier verdeckt ermitteln können, da sie nicht auf verängstigte Zeugen angewiesen sein darf. Inbegriffen ist hier ein striktes Vorgehen gegen verfassungswidrige islamistische Moschee Vereine. Wer unbedarft islamistische Verfassungsgegner ins Land lässt, ohne sie nach Überprüfung zurück zu schicken, muss sich vorhalten lassen, nicht treu und glaubwürdig zur Verfassung (zum Grundgesetz) zu stehen.

5.Islamischen Organisationen darf nicht der Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zugestanden werden. Sie erfüllen im Gegensatz zu den Kirchen nicht die rechtlichen Voraussetzungen. Hier darf nicht nach Gutdünken passend gemacht werden, was nicht passt. Demokratisierung kommt nicht, wenn man vorauseilend Rechte und Vorteile gewährt. Es tritt nämlich ein Sog und Gewöhnungseffekt ein, dass man mit mangelnden, heruntergefahrenen demokratischen Standards durchkommt. Das wäre eine Erodierung der demokratischen Grundlage, die absoluter Maßstab bleiben muss.

6.Die Finanzierung für Bau und Betrieb von Moscheen darf nicht vom Ausland gelenkt werden. Denn sonst befördern islamistische Regierungen, die selber Andersgläubigen keine Religionsfreiheit gewähren, verfassungswidrige fundamentalistische Entwicklungen. Die Oberhoheit unseres Landes wird damit unterlaufen und schädlicher Einfluss auf unser Rechtssystem und gesellschaftliche Normen genommen.

6.Das Verbot der Vollverschleierung ist unausweichlich. Dies haben Belgien und Frankreich bereits vorbildlich durchgesetzt. In der freien offenen Gesellschaft zeigt man Gesicht und erschwert nicht die Identifizierung. Außerdem ist die VV Ausdruck von Unterdrückung der Frauen bzw. ein politisches Symbol der Ablehnung der freiheitlichen Gesellschaftsordnung. Es wäre ein falsches Signal, hier mit einer Toleranz der Intoleranz nachzugeben

7.Das Verbot von Muezzin Rufen ist nicht nur aus Gründen der ernsthaften Ruhestörung in den frühen Morgenstunden eine zwingende Notwendigkeit. Der Muezzinruf bedeutet einen Herrschaftsanspruch geltend zu machen, die Gläubigen werden aggressiv zum Gebet aufgerufen mit Worten wie: Allah ist der Allergrößte. Damit wird eine Überlegenheit der Religion des Islam hervorgehoben, der sich als einzig wahre Religion betrachtet. Das ist mit dem Missbrauch von Religionsfreiheit gleich zu setzen. Kirchenglocken hingegen laden neutral und nonverbal zum Gottesdienst ein und gehören seit Jahrhunderten zu unserer westlichen Kultur, so dass sie bei einer Güterabwägung nicht zur Disposition stehen können.

8.Das Kopftuchverbot in Schulen sollte grundsätzlich nach der Maßgabe erhoben werden, dass man nicht volljährige Mädchen zwingt, ein Kopftuch zu tragen. Das Tragen von Kopftuch sollte Privatsache sein und hat nichts in öffentlichen Einrichtungen bzw. bei Staatsbediensteten (Behörden/Verwaltung) verloren. Hier hat das religiöse Neutralitätsprinzip Vorrang. Die Gleichberechtigung der Frau steht über dem Grundrecht auf Religionsfreiheit. Das Kopftuch dient als Symbol für die Unterwerfung der Frau unter die Herrschaft des Mannes und als politisches Symbol. Dass angeblich Frauen ohne Kopftuch zur Vergewaltigung freigegeben sind, weil sie ehrlos sein sollen, bestätigt die festgeschriebene und unweigerliche Dominanz des Mannes über die Frau.

9.Das Minarett ist als Herrschaftssymbol inakzeptabel. Denn der Islam will zwar beherrschen, aber das kann er nicht als Minderheit in einer Mehrheitsgesellschaft. Die Schweiz hat mit ihrem Vorstoß für dementsprechende Fakten gesorgt. Das Recht auf Religionsfreiheit befürwortet nicht automatisch die Notwendigkeit von Minarette. Außerdem kann jedes Grundrecht, außer der Würde des Menschen, Einschränkungen unterliegen, auch das Asylgesetz.

10.Auf Beschneidungen (vorsätzliche Körperverletzungen), Schächtungen und weitere verfassungsrechtlich unzulässige Sachverhalte, die im Islam als gesetzeskonform gelten, soll an dieser Stelle nicht detaillierter eingegangen werden. Dazu gehören auch der sog. Ehrenmord und die Zwangsheirat.

11.Islamischer religiöser Fundamentalismus ist in Europa weit verbreitet und kein Randphänomen. Dies belegt unter anderem die WZB Studie. Religiöse Gesetze stehen demnach für viele der Befragten über den Gesetzen des Landes. Außerdem gaben große Teile der Befragten an, es gebe nur die eine mögliche Auslegung des Korans, also in der patriarchalischen Ausrichtung. Die Feindseligkeit richtet sich etwa gegen Homosexuelle und Juden, aber auch gegen den Westen, der angeblich den Islam zerstören will. Befragt man dagegen Christen, sinken die Werte der Feindseligkeit gegen Homosexuelle und Juden enorm, aber auch bei der Annahme, dass der Islam die westliche Kultur zerstören will.

12.Immigration führt im Endeffekt zur Islamisierung Europas. Man spricht nicht umsonst von der Migrationswaffe gegen die Ungläubigen. Diese Absicht des Islams ist längst hinterlegt, wenn nicht sogar offen ausgesprochen. Ein identitätsschwaches, kaum wehrhaftes Europa bietet sich als bequemes Opfer regelrecht an. Bei der Analyse der Migration geht es weniger um die Ursachen, als um die Zielsetzung. Bei der Flucht spielen Armut und Krieg nur eine untergeordnete Rolle. Die muslimischen Familien mit ihren oft bis zu 8 Kindern sehen sich in der Pflicht, Nachkommen zu zeugen, weil sie sich als höhere Wesen fühlen dürfen und der Weisung und dem Gebot folgen, sich gemäß dem Dschihad die böse Welt unter tan zu machen. Das ist ein klarer Auftrag, der nicht angezweifelt und über den nicht diskutiert wird.

Fazit: Europa muss erkennen (und zwar schnell), dass es das Ziel der totalen Vereinnahmung des Islams werden wird. Selbst Flüchtlinge kommen schon mit der Vorstellung und Geisteshaltung von Herrschaft und Kontrolle.

Man muss demgemäß schnell Strategien entwickeln und bereitstellen, die den Angriff des fanatisierten und natürlichen Feindes abwehren. Hier geht es um existenzielle Herausforderungen, nicht um Plattitüden. Dazu bedarf es auch einer eigenen starken Ideologie, die in den vergangenen Jahrzehnten in den Anfängen von Entdemokratisierung und Entchristlichung verloren gegangen oder verdrängt worden ist.

Wenn Europa nicht bald aufwacht und begreift, welches Unheil sich zusammen braut, wird aus der Migration eine komplette Islamisierung des Kontinents mit allen zu bedenkenden dauerhaften Auswirkungen. Dieses Ruder kann dann niemand mehr herumreißen, ohne dass es zum Bürgerkrieg und Kampfhandlungen kommt.

Wenn die Muslime zu den höchst ungeliebten und verachteten Ungläubigen kommen, gibt es dafür nur zwei plausible Gründe:

a) die Transferleistungen zu kassieren, die als rechtmäßiger Zoll angesehen werden und für die man keine Gegenleistung erbringen muss

b) die vollständige Macht über den Staatsapparat zu beanspruchen, sobald die zahlenmäßige Überlegenheit erreicht ist. Der Islam duldet niemand neben sich, das sollten vor allem die Befürworter einer zahlenmäßig ungesteuerten illegalen Zuwanderung bedenken. Der Islam macht sich mit niemand gemein, da tut er nur so lange, wie er sich als Minderheit Vorteile verspricht.

Wer zum jetzigen Zeitpunkt nicht die akute Gefahr sieht, dass Deutschland zerschlagen wird, muss sich eine hohe moralische Mitschuld zurechnen lassen, wenn es eines Tages zum Paradigmenwechsel kommt.

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