(David Berger) Bisher haben viele Medien, besonders auch aus der Homo-„Community“, wider Willen alles getan, um die AfD zu stärken. Hier ist ein umfassender Strategiewechsel vonnöten, wenn die, die derzeit Homo-Politik betreiben, nicht recht schnell noch wirkungsloser werden sollen, als sie es ohnehin schon sind. Ein Kommentar von David Berger

Die Erkenntnis ist nicht neu: Auch wenn die Wahlergebnisse der AfD hinter den Wünschen ihrer Wähler, Mitglieder und Sympathisanten zurück bleiben. Mit jeder Landtagswahl ziehen die „Blauen“ in ein neues Parlament ein. Und so tragisch diese Tatsache für manche ist: Auch in den Bundestag wird die AfD im Herbst einziehen.

 Viele Homo-Publizisten werden sich nun die Haare raufen und schmerzlich stöhnen: „Und das, obwohl wir doch alle seit langer Zeit immer wieder vor der AfD warnen!“

Und ihre heterosexuellen Kollegen von der Springerpresse bis hin zur FAZ und dem Spiegel, von RTL bis zum WDR werden in die Schmerzensrufe mit einstimmen: „Wir doch auch!“

Fehlen nur noch die Politiker aus der SPD, die uns auch sagen werden, dass sie schließlich alles unternommen haben, um das „Pack“ unschädlich zu machen und aus allen TV-Runden zu verbannen. Die Vorzeigepolitiker der Grünen, die die AfD innerhalb weniger Wochen in der Wählergunst abgelöst hat, werden vielleicht noch einmal von ihren Sympathien für die Antifa erzählen und von derem heldenmütigem Kampf gegen die „Neonazis in blauen Gewändern“.

Wenn unglaubwürdige Publizisten und Politiker eine Partei reflexhaft dämonisieren, sorgen sie für deren Erfolg.

 Und sie haben recht. Bis auf eine Kleinigkeit. Das „Obwohl“ stimmt nämlich nicht. Und jeder Psychologe wird es ihnen bestätigen können: Es müsste eigentlich „weil“ heißen.

Wer eine Partei wie die AfD und deren Vertreter so sehr dämonisiert, wie es die (Homo-)Medien und die (Homo-)Politiker getan haben, der macht sie erst interessant. Wer sie beschimpft, den Dialog mit ihnen für inakzeptabel erklärt, Gewaltübergriffe auf deren demokratisch gewählte Politiker mit einem schelmischen Augenzwinkern abhakt – und gleichzeitig in dem die Menschen derzeit am meisten beschäftigenden Problem, der Flüchtlingskrise und der damit verstärkt einhergehenden Islamisierung Europas, so bitter versagt, der macht die perfekte Wahlkampfwerbung für diese Partei.

Die Ereignisse rund um die Silvesternacht 2015/16 waren in dieser Sache sicher ein Wendepunkt. Alles, was da schief laufen konnte, ist schief gelaufen. Wie hier Politiker und Medien zunächst krampfhaft geschwiegen, als dies nicht mehr länger ging bezüglich der Täter gelogen, und als auch das aufgeflogen war, bagatellisiert und die Kritiker ihres Handelns als rechtsradikal und islamophob verunglimpft und zensiert haben, war letztlich wie ein böser Traum für viele, die die AfD nicht im Bundestag, geschweige denn in einer Regierungskoalition sehen wollen.

Als sie bemerkten, dass das gar kein Albtraum ist, überkam viele das ungute Gefühl, dass die meisten Politiker und Medien hier genauso gehandelt haben, wie es die AfD ihnen seit langem vorwirft.

Die etablierten (Homo-)Medien partizipieren ganz intensiv an diesem Problem. Und auch sie sind derzeit dabei innerhalb der LGBT-„Community“ ihre Deutungshoheit zu verlieren.

Man schaue sich nur die Diskussionen in den sozialen Netzwerken zu den Themen Islam und Flüchtlinge an. Nicht wenige Leute, die noch vor zwei Jahren applaudierten, als der Chefredakteur eines inzwischen pleite gegangenen Homo-Magazins wegen angeblicher Islamophobie entlassen wurde (weil er gewagt hatte eine Debatte zu dem Thema „Wie gefährlich ist der Islam für schwule Männer?“ aufzumachen), vertreten jetzt dort bezüglich des Islam und der Flüchtlinge Thesen, die selbst der AfD zu „rechts“ sein dürften.

Diese Neuausrichtung des Denkens ist Teil eines gesellschaftlichen Wandels, der unausweichlich auf uns zukommt:

Die Politiker und Medien, auf die sich die links-grünen LGBT-Aktivisten bislang gestützt haben, verlieren erdrutschartig an Glaubwürdigkeit, während konservative Kreise die Verteidigung von Freiheitsrechten (auch homo- und transsexueller Menschen) zunehmend als neues Anliegen ihres Einsatzes für die Werte Europas entdeckt haben.

 Werden Katholiken für Homo-Rechte auf die Straße gehen?

Als die bekannte Publizistin Birgitt Kelle, die linkspopulistische Homo-Aktivisten gerne mit dem Totschlagwort „homophob“  belegen, vor einigen Monaten betont hatte, dass es durchaus zu Zuständen kommen könnte, in denen Katholiken zusammen mit Schwulen auf die Straße gehen werden, um ihre Freiheitsrechte gegen Islamisten und deren willige Helfer zu verteidigen, fanden dies viele einfach nur abgefahren und demagogisch.

Inzwischen drohen fanatische Muslime in London Schwule und Ehebrecher hinzurichten und in Deutschland ist man dabei Getthos für christliche und LGBT-Flüchtlinge zu errichten um sie vor der Gewalt muslimischer Flüchtlinge zu schützen.

All das zeigt: Es geht jetzt nicht mehr vorrangig darum, ob Lokalpolitiker in den Schwimmbädern den Familienpass auch für Regenbogenfamilien ausstellen oder ob man das staatlich geregelte und subventionierte Zusammenleben von gleichgeschlechtlichen Paaren „eingetragene Partnerschaft“ oder „Ehe“ nennt.

 „Es geht um das Überleben der offenen Gesellschaft und ihrer Freiheitsrechte – auch für schwule Männer“

Dass sich derzeit alleine die AfD glaubhaft um dieses Überleben von Freiheit und Recht sorgt, ist bedenklich. Zeigt aber, dass für Homosexuelle, die unter LGBT-Gesichtspunkt wählen wollen, derzeit alleine die AfD wirklich wählbar ist.