(David Berger) Heute am 17. Mai ist der „Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie“. Viele werden sich – wenn sie heute in die Zeitung schauen oder im TV herumzappen – fragen, warum um diesen Tag ein so großes Bohei gemacht wird. Ob jemand schwul, lesbisch, bi-, poly- oder heterosexuell ist, interessiert sie überhaupt nicht? Dann geht es ihnen wie den allermeisten Deutschen.

Natürlich werden jetzt vielleicht ein paar Rechtspopulisten auftauchen und sofort wieder mit dem Islam in Deutschland anfangen und der zunehmende Gewalt gegen Homosexuelle gerade in den vom Islam geprägten No-Go-Areas unserer Großstädte.

Sie werden Sie vielleicht darauf hinweisen, dass auch in den sozialen Netzwerken extreme Homohass-Posts immer von einer ganz bestimmten soziologischen Gruppe kommen.

Bitte lassen Sie sich dadurch nicht beunruhigen!

Zum einen sind die meisten dieser Post, wie mir und anderen immer wieder bei Meldung mitgeteilt wurde, mit den Gemeinschaftsrichtlinien von Facebook vereinbar – also völlig in Ordnung.

Zum anderen hört man von den Homo-Sprechergruppen, Notfalltelefonen und Vereinen gegen „homophobe Gewalt“  niemals etwas über Gewalt gegen Homosexuelle, die von Muslimen ausgeht. Ganz im Gegenteil hat zum Beispiel ein Berliner Homoverein im letzten Ramadan den Tischdienst bei der Feier des Fastenbrechens in einer muslimischen Gemeinde in Berlin übernommen.

Und für die meiste Aufmerksamkeit sorgte in den Medien schließlich der Fall eines homosexuellen Abgeordneten der Linkspartei, der von Neonazis überfallen, homophobe beleidigt und schwer verletzt wurde.

Fazit: es ist mit Bestimmtheit auszuschließen, dass von der „Religion des Friedens“ irgend welche homophoben Aktionen oder gar Gewalt ausgehen.

Aber ein wunder Punkt, eine tiefe Wunde in der bundesdeutschen Gesellschaft bleibt noch, die zeigt, wie wichtig dieser Tag ist:

Noch immer gibt es in vielen Städten dieser Republik keine schwulen „Ampelmännchen“. Was immer wieder zu schweren Unfällen bei Ampelübergängen führt, da Homosexuelle nicht wissen können, wann sie nun die Straße überqueeren (sic!) dürfen und wann nicht. 

Vorbildlich geht in diesem Zusammenhang zum Anti-Homophobie-Tag die Stadt Flensburg das Problem an. Voller Stolz berichtet das dortige Lokalblatt:

„Flensburg hat dauerhaft grünes Licht für die Homo-Ampel gegeben. Gerade noch rechtzeitig vor dem morgen zelebrierten internationalen Tag gegen Homophobie haben die vielen Einzelmännchen in der Stadt Gesellschaft bekommen.“

Die Redakteurin ist vor lauter überquellender Freude angesichts dieses mutigen Kampfes gegen Homophobie kaum mehr zu stoppen:

„In der Fußgängerzone zwischen Holm und Großer Straße wurden die entzückenden Ampelpärchen in Betrieb genommen. Wer also in diesen Tagen die Rathausstraße überquert, sieht sich mit roten und grünen Figuren konfrontiert, Händchen haltend oder zärtlich umschlungen. Ein Herz in der Mitte beseitigt die letzten Zweifel. Hier handelt es sich eindeutig um gleichgeschlechtliche, in Liebe verbundene Paare.“

Fachleute gehen davon aus, dass nun die Zahl verunfallter Homosexueller an diesen Ampelübergängen deutlich zurück gehen wird. Das Motto „Wir schaffen das!“ gilt also auch für unsere „entzückenden“ und rotgrün illuminierten Homo-Ampelpärchen! Alles wird gut!

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[…] van Frankfurt tijdens de plenaire vergadering op 1 februari over het mega belangrijke thema “gelijkgeslachtelijke verkeerslicht-stelletjes”. Het thema werd door de coalitie (CDU-SPD-Groenen) op de agenda […]

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[…] Oliver Wurtz im Frankfurter Römer bei der Plenarsitzung am 01. Februar zu dem Mega-Thema „gleichgeschlechtliche Ampelpärchen„. Das Thema wurde von der Koalition (CDU-SPD-Grünen) auf die Tagesordnung gesetzt. Initiiert […]

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[…] Oliver Wurtz im Frankfurter Römer bei der Plenarsitzung am 01. Februar zu dem Mega-Thema „gleichgeschlechtliche Ampelpärchen„. Das Thema wurde von der Koalition (CDU-SPD-Grünen) auf die Tagesordnung gesetzt. Initiiert […]

gripseljagd
Gast

Also an den unbeschrankten Bahnübergängen wird mit Schild vor einer E-Lok gewarnt. An den Strecken hier gibt es nicht einmal eine Oberleitung. Die Dampflok die früher abgebildet war, konnte wenigstens theoretisch den Übergang queren.
Nicht mehr lange, dann haben die konservativen Spinner sowieso überall Überwachungskameras. Dann wird einfach das Bild des Wartenden eingeblendet egal ob mit oder ohne Hut, Kopftuch, Burka oder….

Simone Janas
Gast
Simone Janas

In meinem Ort gibt es gar keine Ampeln. Hier herrscht noch rechts vor links. 😉

Brockenteufel
Gast
Brockenteufel

Ich fordere jetzt eine“ Muselampel“, ein Männchen mit Turban und Krummsäbel! ;-D

Susanne Hahler
Gast
Susanne Hahler

Bei uns in der Stadt gibt es doch tatsächlich nur Single-Ampelmännchen, Single-Ampelfrauen oder Hetero-Ampelpärchen sind leider nicht vorhanden, geschweige denn Homo-Ampelpärchen! Was für eine Schande. Wieviel besser (und verkehrssicherer) würde es in der Welt sein, wenn es das alles überall gäbe. Es müssen allerdings noch viel mehr Zeichen eingebunden werden. Oder was mache ich, wenn ich nicht mit meinem Lebenspartner, sondern mit meinem Hund die Straße überqueren möchte? Ich bin irritiert.

Günther König
Gast

Wäre ich schwul, ginge ich damit nicht auf die Strasse.

luisman
Gast

Also eine rationale Angst vor Schwulen kann man gar nicht haben. Zumindest faellt mir dafuer keine rationale Begruendung ein. Eine irrationale Angst vor Schwulen, was dann Homophobie waere, gibt es so gut wie gar nicht, vielleicht bei einigen hundert Leuten in der BRD. Das war dann also ein internationaler Tag gegen einige hundert Leute, die ein bisschen was an der Erbse haben? Die „Kulturbereicherer“ mal aussen vor gelassen. Es gibt genug Leute, die sich mit den sexuellen Vorlieben Anderer einfach nicht beschaeftigen wollen, weil das halt Privatsache zwischen einem selbst und dem jeweiligen Partner ist. Ob die Schwulen, die da… Mehr lesen »

Jürgen Fritz
Autor

Hat dies auf gaystream rebloggt.

Hans Adler
Gast
Hans Adler

Irgendwie keimt der Verdacht auf, dass sich Homosexuelle scheinbar gern der Lächerlichkeit preisgeben (lassen). Was nur bewegt sie dazu, warum lassen sie das zu und haben sie das tatsächlich nötig? Dieses Volk ist durch derart sinnentleerte, alberne Aktionen und ihrer Macher tatsächlich zum Weltmeister der geistig schwerstdegenerierten Errungenschaften und Einfälle aufgestiegen, zum Sammelbecken von dummen Tiefspüler-Schwachmaten deren abnormale Kreativität, von den Steuergeldverschwendungen einmal abgesehen, an unheilbarer Vollverblödung erkrankt ist. Noch schlimmer aber sind all jene, die einen solchen Schwachsinn absegnen und jubelnd jauchzend als vorbildlich anpreisen. Es wird Zeit vor Rathäusern, Stadtverwaltungen und Amtsstuben Ampeln aufzustellen die sofort auf rot… Mehr lesen »

Kerstin
Gast

Eigentlich ein Wunder, dass man so lange ohne gleichgeschlechtliche AmpelInnenmännchenfrauchen überleben konnte….
Wieder ein Thema (nach Nazi-Alarm bei der Bundeswehr etc.), wo man so richtig schön vom eigentlichen Problem ablenken kann.
Beneidenswert das Gemüt, das sich die Welt so zurechtbiegen kann…