Ein Gastbeitrag von Frank Jordan

Zwei Begebenheiten. Ein Abend bei Freunden. Man hatte gerade mit Essen begonnen, als einer der beiden Jungs (6) mich fragte, ob ich mir sein „Bobo“ (Schweizer Kleinkinder-Jargon für Beule, Wunde) ansehen wolle. Ich war hungrig, beschäftigt mit dem Tellerinhalt und verneinte die Frage. Ich weiß nicht, wie viele Sekunden verstrichen, bis mir die eklatante Abwesenheit von Geräuschen auffiel und auf dem dreckigen kleinen Bildschirm meiner sozialen Kompetenz eine Leuchtdiode im Panikmodus zu blinken begann.

Die Augen hebend blickte ich in die erstarrten Gesichter meiner Freunde. Als hätte ich ihnen vorgeschlagen, ihre Kinder mit der Gin-Flasche aufzuziehen oder sie künftig von Kamelpisse und gebratenem Sand zu ernähren. Der Junge, der die Frage gestellt hatte, die ganzen 1 Meter 20 dieses kleinen Menschen, schauten mich an wie ein kranker  Hund. Mir stockten Atem und Herz. Meine verbale Volte – „Also, zeig her die Beule“ – vermochte wohl beim Kind eine Art verstrubbelten Triumphs hervorzurufen, trug aber nur wenig dazu bei, die Stimmung ärgst gedämpfter Euphorie zwischen uns Erwachsenen nachhaltig zu heben. Es wurde ein kurzer Abend.

Zweite Begebenheit: Der Sohn eines Bekannten (9) spielt begeistert Fussball in der Schulmannschaft. Während eines Trainings stand eine Übungseinheit auf dem Plan, die er – aus welchem Grund auch immer – nicht gut meisterte. Der Trainer, ein Typ Anfang 30, der seine ganze Freizeit mit Begeisterung in den Club steckt, stippte dem Jungen beim Vorübergehen mit den Notizen, die er zusammengerollt in der Hand hielt, auf den Kopf und sagte: „Was ist eigentlich heute mit dir los?“. Diese Aussage hatte Weinkrämpfe, Trainingsverweigerung, unzählige Deutungs- und Erklärungsversuche der Eltern und ein Gespräch mit dem Trainer zur Folge.

Ja – was ist eigentlich hier los? Ich oszilliere zwischen Fassungslosigkeit, Mitleid und verbalem Amoklauf wider solchen Beschiss. Was soll das, Leute? Das Leben ist keine geruch-, geräusch- und gefahrisolierte Gummizelle, an deren Wände man Bilder einer Wirklichkeit pinnt, die es so nicht gibt. Das weiß jeder von euch.

Warum also tut ihr das euren Kindern an? Warum organisiert ihr ihnen eine Dauerkomfortzone und degradiert sie zu Schmalspur-Menschen indem ihr ihnen einen vollkommen abgehobenen Glauben an sich selbst und an die eigene Rolle in der Welt eintrichtert?

Woher diese Wahnidee vom perfekten Leben, vom perfekten Menschen in einer perfekten Welt, die sich früher oder später als Betrug herausstellen wird, und die zuallererst Selbstbetrug ist? Der Widerspruch in der heutigen Mode-Doktrin in Sachen Erziehung ist gigantisch. Die Kinder sollen Kinder sein dürfen, heißt es, der Ernst der Lebens komme noch früh genug. Mit dieser Begründung werden Kinder und Jugendliche von Leistung, Konkurrenz, von der Möglichkeit des Scheiterns, von Regeln des Zusammenlebens im allgemeinen und von solchen des Anstands im Besondern abgeschirmt.

Es gilt: Alles ist toll. Und es ist deshalb so toll, weil das Kind so toll ist. Der Druck, wunderbar zu sein und alles wunderbar zu finden und Spaß zu haben, ist gigantisch. Vor allem deshalb, weil Scheitern, Aufstehen, Weitermachen zum letzten Mal beim Laufenlernen erlaubt war.

Danach ist es keine Option mehr.  Denn: ein perfekt betreutes Kind kann nicht scheitern. Aber: Ein perfekt betreutes Kind ist kein Kind. Es ist Sklave eines Kuschel-Totalitarismus, der jeden Existenzbereich überwacht. Der vorgibt zu lenken, zu erziehen, zu trösten, zu behüten, zu motivieren, zu beraten, zu vervollkommnen und zu schützen, während er in Wahrheit besitzen muss.

Was den Kindern heute als Freiheit-des-Kindseins aufs Auge gedrückt wird, ist oft nicht mehr als ein totalüberwachtes räudiges Rasenviereck, auf dem sie betreut spielen dürfen.

Später dann pubertär aufsässig sein, gegen rechts demonstrieren und gegen Atomstrom, brutalst proletarischen Kaffee trinken und demokratische Brötchen essen, zwanzig Semester Kunstmarketing studieren, Plüschtiere verteilen und ihren Befindlichkeitsstatus auf zehn sozialen Netzwerken aktualisieren.

Freiheit reduziert auf die Integration in die Konsum- und Konsensgesellschaft und auf ein paar technische Gadgets moderner Einsamkeit. Alles ist erlaubt – alles, bloß nicht über die Mauer steigen und auf jene Seite gehen, auf der Eltern oder Staat keinen Zugriff auf einen haben. Wo einer scheitern könnte – ob echt oder bloß in den Augen der perfekten Welt, die er verlassen hat –  spielt dabei nur eine marginale Rolle. „Nur“ eine Berufslehre machen, das Studium selber finanzieren, finanziell zum elterlichen Haushalt beitragen, sich Dinge, die man sich wünscht zusammensparen, zu den richtigen Dingen die falsche Meinung haben, aus den Reihen der Mehrheit tanzen, sein eigenes Ding durchziehen auf eigene Kosten, einen Job annehmen, der nicht auf der nahrhaften Seite der Gesellschaft, also in Staatsnähe angesiedelt ist, selbst mal für andere zurückstecken, etwas wagen, versagen, es wieder wagen, es besser machen – dagegen sind die Gebote, obwohl unausgesprochen, knallhart. Wer solches tut oder zulässt hat als Eltern versagt.

Widerspruch und Betrug decken sich hier: Wir machen uns vor, noch nie in einer derart freiheitlichen Gesellschaft gelebt zu haben, in der jeder buchstäblich sein und tun und lassen kann, was er will. Die Jungen zuallererst. Aber das stimmt nicht. Es ist eine halbgare Freiheit, die einer lauwarmen Sicherheit gegenübersteht. Es ist weder Fisch noch Vogel – und es ist ganz sicher nicht das volle Leben.

Alles, was Kinder so lernen, ist, ein Toller und Tollen zu sein, ein Wunderbarer unter Wunderbaren. Ein Auserwählter unter Auserwählten. Eltern und später die Medien bestätigen es ihm jeden Tag.

In Bern haben letzthin die Studenten des staatlichen veterinärmedizinischen Instituts abseits ökonomischer und organisatorischer Realitäten den ganzen Betrieb lahmgelegt, indem sie in Streik traten und mit ihrer Klage von Überlastung an die Medien gelangten.

Das Engagement der Jungen, ihr politisches Bewusstsein wurden landauf landab gefeiert. Davon, dass während Tagen und Nächten die Tiere nicht mehr genügend versorgt werden konnten, die Boxen überbelegt waren, dass Intensiv- und Notfallstation zu wenig Personal hatten, dass die Ärzte und Pfleger Doppel– und Dreifachschichten absolvierten um die freiheitskämpfenden Jungen zu ersetzen – davon las man nichts. Es war eine tolle und mutige Aktion der Studierenden. Punkt. Und die Klinikleitung tat alles, um sich bei den Medien anzubiedern und den festen Personalbestand ruhig und bei der Stange zu halten. Schließlich steht Steuerknete auf dem Spiel.

Das soll Leben sein? Freiheit? Mut? Diese winderweichen utopischen Visionen von Engagement, diese armseligen risikolosen Aktionen auf Kosten anderer und auf charakterlichem Gnomenniveau?

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich mache nicht den Jungen einen Vorwurf, ich mache ihn den Eltern, die ihre Kinder sehenden Auges in ein Dasein als Unfreie führen, sie zu Konformisten unter dem schützenden Flügel einer dauerklatschenden Mehrheit machen und ihnen das, was Leben heißt, mit aller Liebe und nach bestem Wissen und Gewissen vom Leib zu halten versuchen. Das ist nicht fair, Leute!

Leben ist auch die unbegrenzte Fähigkeit des Menschen zu scheitern, wieder aufzustehen, es erneut zu versuchen, durchzubrechen, Dinge zu erleiden und das eitle eigenen loslassen und hergeben zu müssen.

Ansonsten bleibt es ein betreuter Raum, der sich in erster Linie durch die totale Abwesenheit von Freiheit auszeichnet. Ein Vakuum und kein Leben. Die Menschen von morgen konformistische Allesfresser – ungefestigt, unreif, labil.

Abgesehen von der Tragik, die solches für ein einzelnes Leben bedeuten kann, haben wir diesbezüglich zurzeit noch ein anderes Problem: Der „Ernst des Lebens“, vor dem man Kinder und Junge mit aller kraft zu schützen versucht, wandert gerade ein. Man muss nicht Verschwörungstheoretiker, Rechtsaußen oder Nationalist sein, um zu realisieren, dass die Menschen, die hunderttausendfach hier in Europa einwandern (durchaus gewollt, wie der auf der offiziellen Website der Europäischen Union publizierte Neuansiedlungsplan kundtut), aus Kulturen stammen, die solch dekadente Wunschwelten nicht nur nicht kennen, sondern sie auch verachten. Verachten müssen. Und die vor allem nicht planen, sich diesen auch nur im Entferntesten anzupassen oder sich darein zu integrieren.

So barbarisch es tönt: Sie oder wir wird es heißen. Oder anders ausgedrückt: Es ist nicht der Islam, das Fremde und teilweise Feindliche, das mich persönlich umtreibt: Es ist unsere eigene Schwäche und die Schwäche unserer Jungen, zu der wir sie verdammen.

Wir haben weder die Zeit, noch die Mittel, uns weiterhin um ökonomische und soziale Fakten zu foutieren um eines „guten Gefühls“ Willen und wir können es uns nicht leisten, eine Freiheit zu pflegen, deren kräftigster Ausdruck sich in einem LOL bei Watsapp und im Ausfüllen eines Antragsformulars erschöpft.

Tun wir es dennoch, dann betrügen wir uns und unsere Kindern nicht nur um das, was Leben heute sein könnte, sondern vor allem um unsere Zukunft.

***

Hier geht es zum Blog des AutorsFRANK JORDAN BLOG

Und hier zu seinem neuen Buch: Frank Jordan: DIE MINISTERIN

lichtschalg

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KkToni Kellerhart aber herzlichGioia Baloghclodo Recent comment authors
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Kk
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Kk

Ich will ja niemanden beleidigen, anecken oder ungute Gefühle hervorrufen. Aber ich habe das starke Gefühl und öfters die Erfahrung gemacht, das Eltern, vor allem alleinerziehende Frauen, ihre Kinder sehr gerne in die falsche Richtung verbiegen. Eltern, insbesondere Frauen, sehen ihre Kinder meistens wirklich als Teil von ihnen selbst an. Väter verschaffen den Kindern öfters Freiheiten, ohne Vater jedoch sieht es oft wirklich totalitär im Kinderzimmer aus. Dann kommt das mangelnden Selbstwertgefühl der Eltern dazu, wo man selber perfekt ist und wenn nicht es verdrängt wird. Die Kinder müssen perfekt, besser und überhaupt so sein wie die Eltern es selber… Mehr lesen »

clodo
Gast
clodo

Ansatzweise absolut berechtigte Gedanken – leider ertragen die Wenigsten heute eine direkte und klare Konfrontation mit den gegenwärtigen Problemen.

Den Glauben an Massnahmen (wie „Sondersettings“), die Menschen oder Situationen ändern und verbessern sollen, habe ich nahezu verloren. Erziehung (darf das Wort heute überhaupt noch benutzt werden?) beginnt in unseren Köpfen und unserem Verhalten, also laaange bevor der Nachwuchs das Licht der Welt erblickt.
(Ja, auch ich bin Papa und Primarlehrer noch dazu.)

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[…] Sturmreif: Wie unsere Kinder zu Sklaven eines Kuschel-Totalitarismus erzogen werden […]

Patricia Steinkirchner
Gast
Patricia Steinkirchner

Leider stimmt das alles – als Lehrer sehen und sagen wir das jeden Tag! Kein Wunder, dass
so viele von uns mit den Nerven fertig sind. Burnout lässt grüßen – ich weiß, wovon ich rede!
Ich frage mich seit Jahren, wohin das führen soll (ganz bestimmt nicht zu etwas Gutem), aber
leider ist es wohl die Folge des Lebens in der Wohlstandsgesellschaft. Natürlich möchte ich auch nicht
in Armut leben, aber manchmal wünschte man sich schon ein Zurechtrücken der Maßstäbe!

Gioia Balogh
Gast
Gioia Balogh

Es gibt auch noch etwas dazwischen! Weder eine antiautoritäre Erziehung, welche hier pauschal jedem meiner Generation vorgeworfen wird, noch eure veralteten und geradezu brutalen Erziehungsmethoden sind richtig. Ein wenig mehr gesunder Menschenverstand würde einigen nicht Schaden, aber euer gehässiges Geschwätz macht das auch nicht besser. Ohjeh… der arme Autor hatte zwei schlechte Erfahrungen mit zwei Kindern, hat er selbst Kinder???? Gem. Euren Aussagen müsste jeder hier so um die fünf Kinder und einen total autoritären Erziehungsstil haben. Sonst hätte er gar jein Mitspracherecht! Warum nimmt sich jeder das Recht heraus immer gleich alles zu bewertenn was seine Mitmenschen machen oder… Mehr lesen »

Johannes Steudter
Gast
Johannes Steudter

Aber die Jugend sucht Auswege. Und besonders die mit homosexuellen und weiblichen Vorbildern erzogenen Jungs. Und das perverse ist, sie finden das Starke, Männliche ausgerechnet im Islam.

Maus
Gast
Maus

Erziehungseiten 😀scheinen manche zu vergessen das es so etwas wie mütterliche Intuition gibt.

Heiko
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Heiko

Heute wird doch jedes Kind, jeder „Flüchtling“, jeder ansonsten einer Minderheit zugehöriger mit Glacéhandschuhen angefasst. Wer seinem Kind einen Klaps auf den Po gibt, bekommt bereits Probleme. Also lassen es die Leute besser. Wenn eine 5jährige sich vor mich hinstellt (so ist es mir geschehen) und sagt: „ich will Geld“ und ich ihr keines gebe, werde ich von den Großeltern angegriffen und keiner versteht, warum ich dem Gör kein Geld zustecke. Die Kinder werden verweichlicht, glauben, dass sie immer ihren Willen durchsetzen können und das Geschrei ist groß, wenn sie ab und zu mal dann doch nichts erreichen. Man tut… Mehr lesen »

Luther
Gast
Luther

Ohne Gott und Sonnenschein,bringen wir die Ernte ein!so war der Osten und die Erziehung war schlimm,aber heute István viel schlimmer.DueLinksverdrehten,mit Humanismus durchdrungenen,von Luxus verdorbenen Eltern,Erzieher ,Lehrer usw-alles von der Politik gefördert,von den Globalisten Firmen gesponsert sollen einen gottlosen Sklaven herbringen,der macht was der Staaaat will und damit meine ich nicht den Nationalstaat.Ich bete,das das Internet wieder verschwindet und ich meine das ernst!Die Probleme mit der islamischen Invasion wird viel ändern-auch in der Kindererziehung.

Sabrina
Gast
Sabrina

Die hier realistisch aufgezeigte Misere hinsichtlich der Rundum-(V)Erziehung des Nachwuchses und deren für alle Betroffenen und deren Umfeld dauerhaft belastende Folgen, sind ein weiterer Mosaikstein hin zu einer genau so von den Herrschafts-Eliten gewollten Welt von fortgeschritten verblödeten, lebensunfähigen, desorientierten, und damit leicht(er) manipulierbaren menschlichen Lebewesen. (Wie) können diese die unausweichlich bevorstehenden gravierenden Wirtschafts- , Sicherheits- und existentiellen Lebenskrisen überstehen?

Lotosritter
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„ein Toller unter Tollen“, wie in der Bildunterschrift genannt, interpretiere ich als „ein Verrückter unter Verrückten“ und nicht als „ein Doller unter Dollen“ zu sein, womit das Bild letztlich doch zum Text passt, insofern man das „ein Wunderbarer unter Wunderbaren“ überliest.

Anna Gerres
Gast
Anna Gerres

Ich halte diese „Erziehung“ für Absicht.

Thomas
Gast
Thomas

Einfach nur wahr und es wird Zeit, dass gegen so etwas, was getan wird.
Ich bin froh, dass sich endlich einmal jemand so ehrlich und offen das ausdrücken traut.

M M
Gast
M M

Na wenn bei jeder watschen gleich der Anwalt kommt…. Woher sollen die weicheier denn was lernen? Noten kann man heute ja auch vor Gericht ändern…..

wreinerschoene
Gast

Oh ja das kenne ich auch. Ein Enkel, habe fünf davon , geht in eine Schule wo Gewalt auf dem Schulhof nicht nur verboten ist, sie nennt sich sogar gewaltfreie Schule. Wer dagegen verstößt wird mit Unterrichtsstunden zu geschüttet, die ein gewaltfreien zusammenleben, vorgaukeln, bzw. ein Anti-aggressionsprogramm ist dann eine Pflichtveranstaltung, in der Schule wohlgemerkt. (3.Klasse)Die neueste Nachricht von diesem Enkel, er muß zum Psychiater, nicht weil er aggressiv ist, sondern weil er im Grunde schon fast lebensunfähig ist. Er traut sich nichts zu, läßt lieber andere manchen bevor er selbst eingreift und hat kein Kontakt zu anderen.

Jens Richter
Gast
Jens Richter

Meine Oma war eine von elf Geschwistern, mein Opa hatte sieben. Noch in der folgenden Generation war das Einzelkind eher die Ausnahme und oft keine freiwillige Entscheidung. Das hieß aber auch, dass Zeit und Kraft der Mutter (der Eltern nach Feierabend des Vaters) durch die Anzahl der Kinder geteilt werden mussten. Die schädliche Überbehütung und -verwöhnung war gar nicht möglich. Die älteren Kinder mussten auch mal alleine klarkommen, und natürlich mussten alle im Haushalt helfen und auch die kleinen Geschwister betreuen. Das sieht heute anders aus. Die Folgen: vom überverwöhnten und verzogenen Gör bis zum „Schutzraum“ für die hypochondrischen Schüler… Mehr lesen »

Gabi
Gast
Gabi

Sehr wahrer Artikel Herr Jordan.Ich erlebe das ganze Disaster der“ Verziehung“ gerade bei meinen Enkeln.Mir blutet manchmal das Herz,wenn ich sehe wie die Kinder heut zu Tage zu völlig unselbstständigen,keine Grenzen mehr einhaltenden,aber dafür „toleranten,weltoffenen,“ Konsumwesen verzogen werden.Da bin ich dann immer froh,das ich „nur“ die Oma bin.

WEISSE WÖLFE
Gast

Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

sentasilver
Gast
sentasilver

Herzlichen Dank für diesen Beitrag! Mein Mann und ich dachten immer wir wären die Einzigen, die das so sehen. Ich wurde Anfang der 70er geboren und war im Gymnasium ein Revoluzzer und somit quasi eine Einzelgängerin, ich wollte mich schon immer von dem Mainstream abkapseln und MEINE MEINUNG äußern. Später im Leben stellt man dann fest, dass man sich ein Stück weit anpassen muss um zu überleben um dann wieder später festzustellen, es ist doch nicht nötig und man wird wieder zum Revoluzzer. Mein Sohn, zwischenzeitlich 14, wurde, ich nenne es mal ,“ehrlich“ erzogen. Wenn das Bild das er gemalt… Mehr lesen »

Toni Keller
Gast
Toni Keller

Und wieder sind die Eltern schuld! Finde das unfair, extremst, weil so einfach ist es nicht! 1. Haben in allen Kulturen war es so, auch und wenn es teilweise sehr krude ausgeformt war, dass Elternsein das Normale war, dem die NIchteltern zuzuarbeiten hatten. 2. haben wir eine Kultur gebaut in der das NIchtelternsein als gute Norm steht und die Eltern müssen begründen warum sie eigentlich so was klassisches, altmodisches leben, wie eine Familie. 3. Sobald man und das lässt sich einfach nicht vermeiden, mit „studierten“ Pädagogen zu tun hat, wird den Eltern vermittelt, dass was absolut nicht als Richtschnur taugt… Mehr lesen »

Runenkrieger11
Gast

Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

Hubert Karl
Gast
Hubert Karl

Die Droge des „alles muss supercool und megageil“ sein, ist bis zur völligen Hirnerweichung in die Köpfe der Smartphone-Zombies eingedrungenen. Wer nicht mindestens alle zwei Tage in einem (a)sozialen Netzwerk postet, was er gerade wieder „abgefahrenes“ gemacht hat, ist ein totaler loser. Als Beispiel eine reale Beobachtung aus dem Schwimmbad, wo am Beckenrand das Gespräch der beiden Personen direkt nebenan zwangsweise mitzuhören war. Beides offenbar Medizinstudenten, die sich länger nicht gesehen hatten. Er fragt sie, was sie zuletzt so gemacht hätte. Sie berichtet, dass sie ein mehrwöchiges Praktikum in einer Klinik in Bulgarien absolviert hatte. Er: „cool, das war sicher… Mehr lesen »

hart aber herzlich
Gast
hart aber herzlich

Die Antwort ist ganz einfach. Mit der Einstellung, Kind du sollst es mal besser haben als wir, das über 3 Genrationen, da kommt dann so was dabei raus. Erzieht man ein Kind zur Selbständigkeit und Leistungsbereitschaft, welches noch lange, durch entsprechende fundierte diplomatische Beeinflussung bis zur vollständigen Abnabelung dauern kann. Das Loslassen in Bereichen die das Kind selbst bewerkstelligen kann ist ganz wichtig. Das sogenannte Verwöhnen über alle Bereiche und über lange Zeit ist das Schädlichste was man den Kindern antun kann. Erziehung mit Verstand und nicht nur mit Gefühlen ist doch recht anstrengend. Ich weiß wie das ist, als… Mehr lesen »

A. B.
Gast
A. B.

Danke für diese Zeilen. Stimme in jedem Punkt zu! Die Erfahrungen mit schlecht erzogenen Kindern rotgrünlinken Klientels durfte ich in ähnlicher Form ausreichend machen. Dazwischengequatsche, wenn Erwachsene sich unterhalten und lautes Schreien, wenn nicht reagiert wird durch eine 5-Jährige. Die unfähigen Eltern lassen sich das bieten. Dann das Betreten fremder Gärten als Selbstverständlichkeit: Ich habe die freche Göre vom Grundstück verwiesen, sie solle im eigenen Garten spielen. Seitdem grüssen diese Nachbarn nicht mehr. Egal. Zaun und Thuja sorgen für Ruhe und sichern rechtlich ab, falls eine der Gören sich dennoch unbefugt in unseren Teich verirrt. Antiautoritäre Erziehung im engsten Familienkreis,… Mehr lesen »

Torsten
Gast
Torsten

Sehr gut geschrieben und absolut richtig. Das Problem mit unseren Nachwuchs ist tatsächlich sehr gut vergleichbar mit unserer „Zuwanderungspolitik“ . Genau so wie unsere Kinder brauchen auch Zuwanderer ganz klare Regeln. Es ist wirklich erschreckend wie manche Eltern ihre Kinder in den Himmel loben und sich auf der Nase herum tanzen lassen. Aber keine Panik David, es gibt auch noch Menschen wie mich (habe 2 Kinder,verheiratet und bin deswegen wahrscheinlich extrem zurückgeblieben 😉 ) die ihre Kinder bestrafen und ihnen sagen wenn sie schlecht Fußball spielen.

Vero
Gast
Vero

PERMANENT GEGEN
DIE NATUR
GERICHTET,
SOLLEN ALLE
WEISSEN VÖLKER
PSYCHISCH KRANK,
ENTWURZELT, HEIMATLOS, VERARMT, RECHTLOS UND
GEBROCHEN WERDEN.
DIE WEISSEN SOLLEN
SICH NICHT FORTPFLANZEN,
SONDERN
AUSGEROTTET
WERDEN.

Johannes
Gast

Privatmitteilung: Bitte korrigiern: ein Toller und (unter) Tollen.
Gruß Johannes