(David Berger) Angesichts des gestrigen LKW-Terrors in Stockholm sei an eine Nachricht aus dem vergangenen September erinnert:

Angela Merkel ging damals mit der Forderung, die sie zuerst im RBB erhob, durch die Presse, man solle doch möglichst die Zugangsbedingungen für Flüchtlingen zum LKW-Führerschein erleichtern. Denn LKW-Fahrer würden „überall gesucht“. 

Die „Welt berichtete damals unter dem Titel: „Kraftfahrer gesucht“ – Merkel gibt Flüchtlingen Tipps

Nun war das noch vor dem Terror auf dem Berliner Weihnachtsmarkt und den Terroranschlägen von London und Stockholm. Aber: wenige Wochen vor dieser Nachricht hatte sich in Nizza ein übler Terrorakt ereignet, bei dem ein Allahu-Akbar-Terrorist in mit einem LKW in eine Menschenmenge gerast war.

Die Nachrichten und Bilder aus Nizza waren noch nicht ganz aus dem Gedächtnis der Bundesbürger geschwunden, da gab Angela Merkel dem RBB ein Interview, in dem sie eine stärkere Integration der neuen Migranten in den Arbeitsmarkt forderte.

Besonders angetan hatten ihr es dabei syrische LKW-Fahrer. Wörtlich sagte sie dem Sender damals:

„Wir haben neulich im Kabinett diskutiert, dass das Umschreiben einer syrischen Fahrerlaubnis in eine deutsche 500 Euro kostet. Und natürlich hat ein Flüchtling nicht sofort 500 Euro. Also hilft da vielleicht ein Darlehensprogramm. Wenn man dann verdient, kann man diese 500 Euro zurückzahlen, es werden überall Kraftfahrer gesucht.“