(David Berger) Karneval – das waren in den letzten Jahrzehnten jene Tage, wo vieles geduldet wurde, was man sich sonst während des Jahres verbot. Unter anderem auch Kritik an den Mächtigen und an dem, was dem Staat jeweils als politisch korrekt galt.

Das hat sich seit diesem Jahr grundlegend geändert. Nicht nur, dass die offiziellen „Sitzungen“ inzwischen peinlich genau auf politische Korrektheit achten und auf weite Strecken als verlängerte, mit Karnevalsschminke auf lustig gemachte Form des Anti-AfD-Nannyjournalismus erscheinen.

Auch den Straßenkarneval hat es nun hart erwischt. Über die neuen politisch korrekten Kostümvorschriften habe ich ausführlich auf meinem Blog berichtet, einige Tage später hat die „Welt“ das Thema ebenfalls aufgegriffen.

Erste Früchte zeigt die von Linkspartei und Amadeu-Antonio-Stiftung mitorganisierte Kampagne bereits in Fulda.

In diesem Jahr wird dort der „Neger vom Südend“ zum ersten mal ohne schwarze Gesichtsfarbe und ohne den obligatorischen wilden Knochen um den Hals auf dem Karnevalszug auftreten.

Damit wollte der Karnevalverein Südend Fulda der linken Kampagne von selbst ernannten Antirassisten entgegen kommen, nachdem man ihm übelsten Rassismus vorgeworfen hatte.

Wer nun mit Gnade von den selbst ernannten Wächtern der politischen Korrektheit rechnete, kennt die Strategien der Linkspopulisten nicht. Nun stört man sich auch noch an den Uniformen der Karnevalsgruppe, die denen aus der Kolonialzeit nachempfunden sind.

Die Rassimusvorwürfe gegen den Karnevalsverein wurden so heftig, dass die Gruppe beim heutigen Rosenmontagszug sogar Polizeischutz bekommt.

Es sei „traurig, dass so etwas nötig ist“, bemerkt Polizeisprecher Martin Schäfer. Aber man könne gewalttätige Übergriffe nun nicht mehr ausschließen.

Polizeischutz für Narren habe es bislang noch nie gegeben, bemerkt der Polizeisprecher gegenüber der FAZ. Weder in Fulda noch an anderen Orten Deutschlands.

Den Nagel auf den Kopf getroffen hat Fuldas Oberbürgermeister, der den Rassismusschreiern erwiderte, sie hätten „von der Fastnacht keine Ahnung“.

… und von Rassismus auch nicht, möchte man ergänzen.

***

Foto: Screenshot youtube

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Info68

Die Gewalt-Antifa und ihre Kumpane im rotgrünroten Lager: Vielfacher Terror gegen AfD-Veranstaltungen und -Personen Wie wir wissen, kommt es regelmäßig bei den ach so „friedlichen Protesten“ des Mainstream-Milieus und seiner dabei wie immer massenhaft rechtswidrig vermummten Antifa-Bluthunde zu schweren Gewalttaten (wie Nötigung, Haus- und Landfriedensbruch, Körperverletzung) gegen Personen und Sachen, was schon Kosten in Millionen verursacht haben dürfte. Das hat aber die Personen und Gruppen des rotgrünen Establishments (nebst einigen ehrlosen Mitkämpfern des bürgerlichen Lagers) noch nie zu Empörung und Ausschluß der Antifa-Mitkrawallanten veranlaßt. Vielmehr marschiert dann –ohne Reaktion unserer diplomierten Moralapostel- eine GRÜNE Bundestagsvizepräsidentin bedenkenlos bei einer Demo mit,… Mehr lesen »

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[…] Auch den Straßenkarneval hat es nun hart erwischt. Über die neuen politisch korrekten Kostümvorschriften habe ich ausführlich auf meinem Blog berichtet, einige Tage später hat die „Welt“ das Thema ebenfalls aufgegriffen. Erste Früchte zeigt die von Linkspartei und Amadeu-Antonio-Stiftung mitorganisierte Kampagne bereits in Fulda. In diesem Jahr wird dort der „Neger vom Südend“ zum ersten mal ohne schwarze Gesichtsfarbe und ohne den obligatorischen wilden Knochen um den Hals auf dem Karnevalszug auftreten. Damit wollte der Karnevalverein Südend Fulda der linken Kampagne von selbst ernannten Antirassisten entgegen kommen, nachdem man ihm übelsten Rassismus vorgeworfen hatte. Bericht bei Philosophia Perennis […]

Armin Aubin
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Armin Aubin

WIR SIND DIE EINGEBORENEN VON MERKELONIEN, statt einen solchen Karneval Song zu singen, blasen alle BundesNarren in Kappensitzungen ins gleiche Horn, nähmlich gegen Kritiker der Bundesregierung, dabei sollte doch Karneval als Auflehnung gegen Obrigkeit betrachtet werden, sagt der Professor im Video, als er sich gegen Negerkostüme ausspricht!

Armin Aubin
Gast
Armin Aubin

Da hört der Spass auf, beim Karneval. Wie stehts um Bauer und Jungfrau, kein Aufschrei der Argrawirtschaft und Womans Lib?
Wie wir wissen, wurde das Funkenmariechen bis zum Eingriff der Nazis von einem Mann dargestellt und diese NaziRegelung bis zum heutigen Tage beibehalten, sehr benklich wie ich finde!

Andreas
Gast
Andreas

Also wer sich jetzt über „Neger“ aufregt, weil hier tausende dunkle reingekommen sind, dann frage ich mich…wo waren die davor!?
Ihr kapiert das alle immer noch nicht, oder? Nicht Umvolkung…sondern Konflikt ist das Ziel. Und der läuft gerade prächtig. Aber das nur als kleine Info.

Charlotte
Gast
Charlotte

„Der Narr stellt die Dummheit und das Böse dar“.
Die Kostümumzugsvereine haben damit nichts mehr am Hut. Ach ja, der Kommerz.

Hillenbrand, Eberhard
Gast
Hillenbrand, Eberhard

EbHi 27.Februar 2017. Zutreffend sind m.E. alle Meinungsäußerungen mit denen kundgetan wird, dass bei uns hier in der BRD die Demokratie allmählich zu Grabe getragen wird. Zum Nachdenken aber sollten alle Wahrnehmungen reichen, die zu Meinungen hinführen, dass Menschen, die sich mit ihrem nicht nur modisch bedingten Erscheinungsbild absetzen wollen, damit auch nicht unbedingten Integrationswillen bekunden. Genau so gut, oder nicht so gut, zeugt die Liebe zum tragen von uniformer Kleidung wie zur Fortbewegung im Gleichschritt, was besonders im Karneval zur Schau gestellt wird, latenten Militarismus. Was Bekleidung anbelangt, stelle ich fest, dass es in anderen Teilen dieser Erde deutlich… Mehr lesen »

WEISSE WÖLFE
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Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

ElaBe
Gast
ElaBe

Was darf ich eigentlich noch in meinem Heimatland, als „eine, die immer schon da war“? Muß ich auf jedes Wort, jede Mimik, auf meine Kleidung, auf meine Gewohnheiten, achten? Muß ich mich einer, mir fremden Kultur, anpassen? Bin ich „rechts“ und ein Nazi, wenn ich Angst vor der Zukunft habe oder wenn ich Angst um meinen schwulen Sohn oder meine Tochter habe? Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn die beiden von zusammenstehenden Migranten-Grüppchen angepöbelt werden! Aber Angst und ungute Gefühle darf man nicht haben, wir sollen den Mund halten und glücklich sein. Ich bin wahrlich keine Faschings/Karnevalfreundin, aber jetzt sogar… Mehr lesen »

Old-Man
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Old-Man

Wenn irgendwann oder schon bald aus der Eckkneipe eine Eckteestube wird,weil Museles es so wollen,wenn Schwimmwettkämpfe von Frauen nur noch im Müllsack geduldet werden,wenn Damenfußball nur noch in der Burka erlaubt ist,wenn unsere Frauen wie Muselmaninnen 10m hinter ihren Männern?? schwer bepackt und in Müllsäcke verpackt als Vogelscheuchen durch die Botanik schleichen dürfen,dann ist nicht Karneval,nein, dann hat Merkel und die rot-grün-linke Seuche ihr Ziel erreicht!! Dann gibt es kein Deutschland mehr,dann ist Schicht im Schacht!! Wollen wir uns das noch länger von diesen Volks und Vaterlandsverrätern bieten lassen??? Es sind in diesem Jahr einige Wahlen in Deutschland,die wichtigste in… Mehr lesen »

diwini
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Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

Edeltraut
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Edeltraut

Die Veränderungen in diesem Land schreiten immer schneller voran und werden immer grotesker.

Wird es nächstes Jahr unter diesen Umständen überhaupt noch Rosenmontagszüge und sonstige Formen von Straßenkarneval geben (können)?

Inzwischen leben so viele Menschen in unserem Land, die sich an allen unseren Bräuchen und Lebensgewohenheiten stören, dass man sich kaum noch irgendwelche bisherigen Selbstverständlichkeiten getraut, weil es lebensgefährlich geworden ist, Von der normalen Badebekleidung über Weihnachtsmärkte bis zum Karneval.

twsan
Gast
twsan

Fulda’s OB Dr. Heiko Wingenfeld soll ‚mal schön den Ball flach halten:
Die Aktivitäten der Amadeu-Antonia-Stiftung wurden schließlich von seiner Parteivorsitzenden initiiert und werden von der finanziert.
Oder ist Frau Merkel als Bundeskanzlerin nicht für sämtliche Regierungsaktivitäten – darunter die von Maas und Schwesig – verantwortlich?