(Axel R. Göhring) Dass es in den Nachrichten der sogenannten Qualitätsmedien häufig schlicht um banale Interessen geht oder wenigstens um die Aufrechterhaltung rosaroter Weltbilder, ist allerspätestens seit Silvester 2015 Legion.

Aber man darf auch gerne etwas weiter zurückgehen. Das offizielle Narrativ bezüglich des Krieges in Syrien lautet, dass die sunnitische Mehrheit des Landes gegen das „Terrorregime“ des alevitischen Assad-Clans aufbegehrte.

Was Kenner des Nahen Ostens von Anfang an stören musste, galt das Regime in Damaskus doch als vergleichsweise moderat. Hielt man sich mit kritischen Äußerungen zur Präsidentensippe und ihrer Politik zurück, lebte es sich in Syrien ganz gut. Das Land war wirtschaftlich und religiös recht liberal; und die Bildung war für arabische Verhältnisse gut.

Die Aussage eines flämischen Priesters, der seit 2010 im syrischen Qara lebt, wirft nun ein völlig konträres Licht auf den „Bürgerkrieg“.

Demnach wäre das Land vor Jahren bereits von ausländischen Terroristen und anderen Kämpfern geflutet worden, die teils im Auftrag ihrer Regierungen kamen: Golfstaaten, Saudi-Arabien, Europa, Türkei, Libyen, Tschetschenien (‼‼).

Das besonders Pikante daran: Diese Kämpfer waren (und sind) von westlichen Staaten bewaffnet worden. Aber was haben Westler für ein Interesse an der Anheizung eines islamistischen Krieges an der Levante?

Einerseits soll es um Pipeline-Bau gegangen sein; andererseits könnte man vermuten, dass neoliberale Globalisten einen Asylantenstrom auslösen wollten, um ihre fixe Idee vom multikulturellen Europa zu verwirklichen.

Was soll man dazu noch sagen?

***

Lesen Sie besser selbst: Berlinjournal

Hier ein Bericht über den Pater: