(Gastbeitrag) Die Nachricht geht durchs Netz wie eine Rakete und „alle“ echauffieren sich. Ein Flüchtling, verewigt auf einem Merkel-Selfie klagt wegen des Fotos, weil er mit ihr im Netz zu sehen ist. Aber die Gründe, mit denen er nun juristisch vorgeht, sind komplizierter!

Vermeintliche Fotofälscher versuchten aus ihm – wegen einer angeblichen Ähnlichkeit – einen Verbrecher zu machen? Was ist die Wahrheit? Es gibt auch hier vielleicht Opfermissbrauch – schändlich.

Worum geht es?

Man muss es sagen: Er wurde zu einem massiven Sündenbock gemacht – für einen vielleicht wirklich dankbaren Menschen, der nun erntet, was seine manipulierende Fotopartnerin senden wollte.

Sein Gesicht wurde doppelt „missbraucht“ – für Merkelsche Propaganda und nun vielleicht für fiese Hetze nach der Hetze. Der Menschenmissbrauch schafft weiter Fronten und jeder flüchtet sich in seine „Armee“, ein Zustand der gleichsam schleichend, wie brutal über unsere Gesellschaft einbricht.

Wer hetzt all diese „Kampfhunde“ gegeneinander auf?

Es wird gebellt und geknurrt, eine Beziehung getrennt oder geschwiegen … Ein gut funktionierendes System begehrt nicht auf. Es müssen zu viele Menschen anderen Kampfansagen machen. Terror-Appeasement kann kein Weg für ein helfendes Land sein.

Wir wollen keine Opfer – wir wollen keine Täter! Wo ist der Weg?

Neulich las ich eine Rechtfertigung für den Berlin-Attentäter: „Er kam als Mensch zu uns, so wurde er geboren …“ Wo driften wir hin in diesem Verhärtungskrieg, der immer mehr Opfer kostet, von oben gewollt ist? Kein Topmanager könnte sich das leisten, was täglich „Huch“-Politikversagen tut.

Es produziert Opfer, Täter, Fronten. Wer so wenig leistet, sollte freiwillig abdanken oder Konzepte liefern, die ohne jede Gewalt funktionieren, Freiheit und Freizügigkeit garantieren, echte soziale Gerechtigkeit schaffen und nicht eine neue aufoktroyierte geschaffene Pseudogerechtigkeit ohne gesellschaftliche Grundlage.

Jedes System basiert auf Konsens und Rückhalt und ihr bringt uns Aufgaben, an denen unsere „Eliten“ schon per Lüge scheitern, wieder und wieder  … Wir schaffen das? Ihr da oben schafft Opfer um Opfer. Um was zu beweisen und für welchen Preis?

Bild: Arnold Böcklin Krieg 1896