(David Berger) Die liberale Hayek-Gesellschaft kommt nicht zur Ruhe. Nachdem bereits im vergangenen Jahr die Vorsitzende und weitere 50 linksliberale Mitglieder den Verein unter Protest verlassen haben, sorgt nun der Vorstand erneut für einen Zwist.

Vor kurzem hatte er der AfD-Politikerin Beatrix von Storch die Kündigung ihrer Mitgliedschaft nahe gelegt. Aus Protest gegen diese Aktion hat nun die bekannte Politikerin und Verlegerin Susanne Kablitz ihren Austritt aus der Gesellschaft bekannt gegeben.

In ihrem bei „eigentümlich frei“ publizierten Kündigungsschreiben kritisiert sie nicht nur die FDP-Lastigkeit des Vorstands, sondern zeigt auch offen ihren Unmut über die Attacke gegen Frau von Storch.

Der Verein missbrauche mit solchen Aktionen den namen Hayeks.

„Man muss nicht in allen Bereichen Frau von Storchs Meinung sein; das bin ich auch nicht. Genauso wenig wie ich mit anderen Menschen einer Meinung sein muss. Dies ist normal in einer freien Gesellschaft und muss durch Diskussion und Meinungsaustauch ausgehalten und souverän behandelt werden. Ein derartiges Verhalten Ihrerseits gehört ganz sicher nicht dazu, und ich schäme mich, nicht schon früher reagiert zu haben.“

Und weiter: „Dass nun ein ganz niederträchtiger Krieg gegen Frau von Storch ausgetragen wird, ist nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Denn auch ich kann davon ausgehen, dass mit mir genauso verfahren würde, würde ich mich „danebenbenehmen“; was bei meiner Ver­lags­arbeit übrigens nur noch eine Frage der Zeit ist. “

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Foto: (c) Superbass (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)%5D, via Wikimedia Commons