(David Berger) Der Schreck sitzt der CSU-Politikerin Barbara Stamm noch immer tief in den Knochen. Als die inzwischen zur Landtagspräsidentin aufgestiegene Politikerin aus Franken vor kurzem eine Schulklasse besuchte, war auch die gegenwärtige Flüchtlingskrise Thema der Gespräche.

Dabei musste die Politikerin feststellen, dass man im gemeinen Volk offensichtlich ganz anders denkt als in den abgeschotteten Bereichen der Land- und Bundestage.

90 % der Schüler seien in dem Gespräch mit Frau Stamm der Meinung gewesen, es gebe in Bayern zu viele „Flüchtlinge“.

Sogar Schüler, die selbst einen Migrationshintergrund haben, hätten sich ähnlich positioniert, ließ die fassungslose Politikerin der Süddeutschen Zeitung wissen.

Die Schuld sieht sie dabei vor allem im Elternhaus. Die Schule müsse da nun korrigierend tätig werden, um den Kindern unerwünschte Meinungen abzuerziehen.

Unterstützt von ihrere eigenen Partei, aber vor allem auch von SPD und Grünen bläst man nun zum Gegenangriff und erarbeitet konkrete Maßnahmen. Ausgangspunkt dafür ist das zusammen mit dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) und acht Vertretern „aus Politik und Gesellschaft“ erstellte und von diesen unterzeichnete Manifest „Haltung zählt“.

Unter dem Motto man wolle gegen den zunehmenden Hass und Verrohung bei Schülern kämpfen, soll so den Schülern die Einwanderungspolitik der gegenwärtigen Regierung schmackhaft gemacht werden.

Die Lehrerverbandspräsidentin Simone Fleischmann von den Grünen rief schon vorab alle Lehrer auf, in den Klassenzimmern für „demokratische Werte“ einzustehen und Schüler zu „Toleranz“ und „Verständnis“ zu erziehen.

Auch für Lehrer sollen Fortbildungen eingeführt werden, in denen man ihnen zeigt, wie man gegen „Fremdenfeindlichkeit“ und „Hassrede“ bei Schülern vorgeht.

Literaturtipp: 

ulfkotte

Udo Ulfkotte:

Die Asylindustrie

 

 

 

 

 

 

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Foto: (c) Wikimedia Commons

 

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BrigitteKlartexterGabriele SchultzPresseschau: Schlagzeilen des Tages vom 02. Dezember 2016 - BehoerdenstressDiktatur=Endstadium der Demokratie eine Gesetzmäßigkeit Recent comment authors
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Brigitte
Gast
Brigitte

Auch hier wieder eine Frau, die meint, Menschen erziehen
zu müssen. Es ist nicht gut für die Demokratie, Frauen in solche
Positionen zu bringen.
Frauen haben wenig Sinn für Gerechtigkeit wie man immer
wieder feststellen kann.
Nein, hier schreibt kein Mann. Hier schreibt eine Frau.
Man muss auch die Fehler benennen dürfen.
Nur wenn man den Spiegel vorhält kann etwas verändert
werden. Die Frauen sehen zu viel in den Spiegel, um zu prüfen
ob sie auch genügend Lippenstift und Eyeliner im Gesicht tragen.
Das meine ich natürlich nicht. Und daran mangelt es.

Klartexter
Gast

Jetzt wollen die uns noch vorschreiben,wie wir unsere Kinder zu erziehen haben ? Und in unsere Erziehung eingreifen ? Jetzt reicht´s aber. Endgültig. Rebellion,Leute. Etwas anderes hilft nicht mehr !

Gabriele Schultz
Gast
Gabriele Schultz

Politiker sollten sich insgesamt mal öfter unter das “ Volk “ mischen. Dann wüssten Sie die Nöte und Ängste der Bürger einzuschätzen. Die sitzen in ihrem Elfenbeinturm und haben keine Ahnung, was in der wirklichen Welt vorgeht. Wir wollen keine Merkel mehr. Wir wollen keine Flüchtlinge mehr. Ob den Damen und Herren aus der Politik das passt oder nicht, so ist es! Es hat sich selbst schon bei den Schülern herumgesprochen.

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[…] Flüchtling-NEWS: Bayern: Schülern soll kritische Haltung zur gegenwärtigen Flüchtlingspolitik aberzogen werden […]

Diktatur=Endstadium der Demokratie eine Gesetzmäßigkeit
Gast
Diktatur=Endstadium der Demokratie eine Gesetzmäßigkeit

Haben denn die jetzigen Politiker der etablierten Parteien die Unterlagen der ehemaligen SED Parteischulen, in Bezug auf Unterdrückung anderer Meinungen schon so verinnerlicht, das die nicht mehr merken, das sie Diktatoren sind. Warum wurde denn damals so gegen die DDR gehetzt, wenn man jetzt genauso vorgeht.

wreinerschoene
Gast

Nicht nur den Schülern, das geht uns allen so. Und wer nicht aufpaßt der wird überfahren. „Hart aber fair“ Zitat Herr Kauder:“ Zitat: „Ich pflege eine Freundschaft mit dem Groß-Mufti der Al-Akzar Moschee in Kairo (hohe aber als gemäßigt geltende Instanz im Islam) und der hat mir erklärt, dass es für keinen Moslem in Frage kommt, dass der Staat über der Religion steht, sondern die Religion muss über dem Staat stehen. Wenn Muslime so empfinden, müssen wir dies akzeptieren.“ Wir müssen nicht akzeptieren das bei den Moslems die Religion über dem Staat steht, wir dürfen dies nicht akzeptieren. Da gibt… Mehr lesen »

Hannelore
Gast
Hannelore

also die Kinder vo, gemeinen Volk sollen auch schon keine eigene Meinung mehr haben. Was für eine traurige Gesellschaft. Der Wendehals Seehofer hat sich auch umkrempeln lassen schade.

Jens Richter
Gast

Ozeanien (ehemals Bayern) muss endlich Hasswochen einführen: ein Dunkeldeutscher, der schon länger hier lebt, hat seinen Müll nicht korrekt getrennt. Er wird den Kindern gezeigt, sein voller Name und Adresse wird den Kleinen auch genannt. Dann werden Farbbeutel verteilt, und die Kinder können ihrem Spieltrieb freien Lauf lassen. Vereinzelte Einzeltaten von vernachlässigten Traumatisierten mit psychischen Problemen werden nicht mehr thematisiert. Wenn es sich gar nicht vermeiden lässt (größere Sprengungen o.ä.) werden die Verzweifelten beschrieben als „männlich, sehen nicht aus wie Käpt’n Blaubär“. Das wird schon werden.

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[…] Bayern: Schülern soll kritische Haltung zur gegenwärtigen Flüchtlingspolitik aberzogen werden […]

Kai Knut Werner
Gast
Kai Knut Werner

Wer sind den die leidtragenden der derzeitigen Politik – es sind doch die Schüler bzw. jungen Menschen, die sich in Zukunft mit einem Fass voller Probleme in Bezug auf Zuwanderung und Flüchtlingspolitik rum schlagen müssen!

Axel Stöcker
Gast

„Haltung zählt!“ – klingt ja prima. Nur bedeutet Haltung heutzutage anscheinend, das nachzuplappern, was man von oben vorgesetzt bekommt. Also eigentlich das Gegenteil von Haltung.

G.Tahtakin
Gast
G.Tahtakin

Was hat eine eigene Meinung mit Haß und Verrohung zu tun? Meine Meinung z.B. ist: Toleranz in nur einer Richtung funktioniert nicht. Und ist auch nicht wünschenswert, weil man Intoleranten gegenüber nicht tolerant sein muß, nein! nicht sein darf. Es sei denn, man gibt sich selbst auf. Darauf scheinen es einige Politiker allerdings anzulegen.

Ingo Klose
Gast
Ingo Klose

So,so, das gemeinen Volk offensichtlich ganz anders denkt als in den abgeschotteten Bereichen der Land- und Bundestage. Schon der Ausdruck “ das gemeine Volk“ ist eine Beleidigung.
Nach den Worten der CSU-Politikerin Barbara Stamm soll also das „gemeine Volk“ an gefangen bei den Kindern umerzogen werden. Von den Grünen hätte ich das eher erwartet. Was folgt als Nächstes? Die Zwangskonvertierung zum Islam?

G.Tahtakin
Gast
G.Tahtakin

„Unerwünschte Meinungen aberziehen“ ist also Pflicht der Eltern…? Wir leben also schon in einer Diktatur, denn: offenbar sind Meinungen, die von der unsrer Regierung abweichen, ungut.
Gleichschaltung ist angesagt, und zwar schon eine ganze Zeit lang. Und wer selbständig denkt,
kriegt eins auf den Deckel. Dreist.

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Entwürdigter
Gast
Entwürdigter

„Die Lehrerverbandspräsidentin Simone Fleischmann von den Grünen rief schon vorab alle Lehrer auf, in den Klassenzimmern für „demokratische Werte“ einzustehen und Schüler zu „Toleranz“ und „Verständnis“ zu erziehen.“ Ja, genau – für demokratische Werte einzustehen, bedeutet, zu akzeptieren, daß es unterschiedliche Meinungen zu jedwedem Thema geben soll, und diese auch geschützt werden. Toleranz bedeutet, daß abweichende Meinungen toleriert, also z.B. nicht niedergebrüllt werden. Verständnis ist das schwierigste Thema. Verständnis kann nur dort herrschen, wo eine Situation verstanden wird. Dazu bedarf es umfassender und ungefilterter Information. Verständnis könnte dann entstehen, wenn die Gründe und Bedingungen des sozialen Umfelds bekannt sind und… Mehr lesen »

truckeropa66
Gast
truckeropa66

Daran sieht man doch eindeutig, wie verblendet und selbst voreingenommen unsere Politiker sind. Wenn ich lese, das sogar Schüler mit Migrationshintergrund diese vom Volk breit vertretene Meinung unterstützen.
aus meiner Sicht gibt es zur Zeit 3 Sorten Politiker, die kleine Gruppe die die Wahrheit erkennt und sich dazu äußert, Das genaue Gegenpart davon, die die persönlich incl. ihrer politischen Freunde sich auf Kosten der Allgemeinheit daran eine goldene Nase Stoßen und letztendlich die verblendeten, die in der Richtung schreien, wo sie sich aktuell für sich die meisten vorteile versprechen.