(David Berger) Der Terrorexperte Shams Ul-Haq (41) kam vor 25 Jahren aus Pakistan nach Deutschland . Als verdeckt arbeitender Publizist hat er unerkannt zahlreiche Flüchtlingsheime in ganz Europa aufgesucht, um sich dort ein realistisches Bild über die Zustände zu machen.

Nun packt er aus, was er recherchiert hat. Und das ist schockierend. In einem Interview mit der Rheinzeitung zu seinem soeben erschienenen Buch „Die Brutstätte des Terrors“ erfahren wir Erschütterndes.

Kurz und brutal fasst der Autor das Recherche-Ergebnis zusammen:

„Europäische Flüchtlingsheime sind ein Nährboden für Islamisten und Salafisten … Das Wort Brutstätte beschreibt die Situation der Flüchtlinge in Europa sehr präzise. Und ich sage ganz eindeutig: Das kann nicht nur eine Brutstätte werden, das wird eine.“

Die Unzufriedenheit vieler Flüchtlinge in den Unterkünften ist enorm, weil man ihnen ganz anderes versprochen hat: „Und dann ist es leicht für Islamisten und Salafisten, Flüchtlinge anzusprechen und zu ködern, obwohl diese eigentlich nichts mit dem Islamischen Staat zu tun haben.“

Dabei haben die Islamisten ganz bestimmte Strategien entwickelt, um die Flüchtlinge für ihren Allahu-Akbar-Terrorismus zu gewinnen:

„Sie sprechen diese Menschen an, holen sie aus dem Heim raus, laden sie zum Essen ein. Dabei gehen Sie ganz geschickt vor. Ein IS-Anhänger sagt nicht sofort, mit wem er sympathisiert, da wurde mit der Zeit schon die Taktik geändert (…) Und erst einige Zeit später nehmen sie diese Flüchtlinge beispielsweise in Moscheen mit – in extreme Moscheen, in denen Hassprediger genau die Emotionen dieser Menschen ansprechen.“

Die Konsequenzen, die der Autor aus dieser Lage fordert, sind eindeutig:

⇒ Sofortiger Stopp bei der Flüchtlingsaufnahme,

⇒  Aufnahmelager vor der Grenze

⇒  und rascher Entscheid darüber, wer als Flüchtling einreisen darf (3-4 Tage).

Merkels Politik beschreibt Shams Ul-Haq als einzige Katastrophe und lobt Ungarn und andere Länder für ihre restriktive Migrationspolitik.

„Angela Merkel hat nicht nur den Respekt der Flüchtlinge und vieler Deutscher verloren. Sie riskiert auch das Ansehen von Deutschland in der Welt. Ungarn, Polen oder auch Österreich sind Länder, die einen härteren Kurs fahren. Dort sagt man nicht „Kommt alle zu uns“. Dort werden keine Selfies mit Regierungschefs gemacht. Das Flüchtlingsproblem bei uns ist zu einem großen Teil hausgemacht.

Wenn man sich im Ausland anschaut, welche Fernsehbilder die Deutsche Welle ausstrahlt, braucht man sich nicht wundern, dass alle hierhin kommen wollen. Da wird Deutschland als ein Urlaubsparadies gezeigt. Das ist das völlig falsche Signal.“

-> Shams Ul-Haq: Die Brutstätte des Terrors, 214 Seiten, SWB Media Publishing, 14,90 Euro.

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Foto: (c) von Wikiolo derivative work: MagentaGreen [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)%5D, via Wikimedia Commons