Ein Gastbeitrag von Regina Jünemann

Die Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten ist nicht mehr und nicht weniger, als ein vom amerikanischen Volk realisierter Sieg gegen alle Kräfte des schier übermächtigen Establishments, einer unglaublichen Macht- und Finanzfülle seiner oligarchischen Potentaten, die gebieten über ein Heer nahezu aller Helfer und Helfershelfer auf Seiten der medialen Mainstream Mietmäuler und Presstituierten.

Wenn man zudem bedenkt, dass die Wahlbeteiligung von ca. 55% auf nunmehr 61,5% angestiegen ist. Und wenn man das aktive Fernbleiben der Unterstützer von Bernie Sanders hinzurechnet, der im Vorwahlkampf mit unlauteren Mitteln vom Clinton-Team seiner Präsidentschaftschancen beraubt worden ist. Dessen Anhänger außerdem nun durch ihre Verweigerung von Parteidisziplin gegenüber Clinton bewusst lieber einen Donald Trump als Präsidenten sehen, wenngleich sie ihn nicht aktiv wählen wollten.

So hat in summa ein nicht geringer weiterer Prozentsatz an Wählern genau dieses Ergebnis geschafft, und damit gegen das verkrustete, korrupte und durch und durch moralisch verkommene Herrschaftssystem der USA erfolgreich rebelliert! 

Hinzu kommt der Prozentsatz derer, die sich mit ihrer Stimme für weitere unabhängige Kandidaten gegen das System des verkrusteten Establishments ausgesprochen haben.

Donald Trump ist zwar als „Republikaner“ angetreten; dabei konnte aber kein Zweifel bestehen, dass die Kandidatur von Anfang an gegen den nahezu unisono erklärten und über vielfältige Distanzierungsaktionen des Parteiestablishments zustande gekommen und Trump ausschließlich von einer Wähler-Massenbewegung erfolgreich ins Weiße Haus getragen worden ist.

Es waren vor allem ehemalige Wähler der weißen amerikanischen Mittel- und Arbeiterschicht die ihn gewählt haben, viele von ihnen haben in der Vergangenheit „alternativlos“ die Demokraten als „das kleinere Übel“ gewählt.

Das Ergebnis dieser amerikanischen Präsidentenwahl ist unter Berücksichtigung seiner verschiedenen Facetten aber vor allem eines: der Sieg des Volkes über die vermeintlich Allmächtigen des Systems.

Er läuft in seinen Konsequenzen geradezu auf einen friedlich und demokratisch umgesetzten „regime change“ hinaus, der sich so positiv abhebt von den dunklen Machenschaften, mit denen das bisherige US-System „regime-changes“ nach Brezinski-Plan weltweit „abgearbeitet“ hat, indem viele demokratisch gewählte Regierungen durch unlautere Machenschaften destabilisiert und schließlich durch „Bürgerkrieg“ und Korruption weggeputscht, und dabei die Länder in Chaos und Elend gestürzt wurden.

Donald Trump selbst hat einmal im Vorfeld der jetzigen Wahl von der Möglichkeit einer „zweiten amerikanischen Revolution“ gesprochen. Die amerikanischen Wähler haben hierzu beigetragen, und ihn hierzu eindeutig legitimiert; ihr Volksaufstand war erfolgreich!

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Foto: Der Wahlsieger trifft seinen Vorgänger (c) By Jesusemen Oni / VOA [Public domain], via Wikimedia Commons