Ein Gastkommentar von Ricardo Lola Sara Korf (Zürich, Schweiz)

Was eine wachsende Zahl freier, vor allem aber mündiger Bürger, vormals wahrgenommen hat: Der Bürgerkrieg in Europa hat längst begonnen!

Längst ist es kein zaghafter Widerstand mehr. Es ist ein Aufschrei geworden, dessen Ausmaße noch nicht ansatzweise abzusehen sind. Patrioten in ganz Europa fordern wieder eigene Nationalstaaten. Sie fordern ihre politische Souveränität zurück! De facto Unterwerfungsverträge sollen entweder aufgelöst- oder erst gar nicht ratifiziert/unterzeichnet werden!

Millionen von Bürgern in Europa fordern lautstark keineswegs nur den finalen Befreiungsschlag von der Europäischen Union! Im ganz Wesentlichen geht es auch um das Eingestehen von Versagen ihrer einst gewählten- oder nicht gewählten Bürgervertreter.

Auch eine knappe Machtmehrheit verpflichtet Lokalfürsten und anderen Polit-Monarchen dazu, Bürger in ihrer GESAMTHEIT zu hören, Kompromisse einzugehen, und allgegenwärtige Selbstbereicherung zu stoppen!

Der Weg, dass sich ein mit Plakaten bewaffnetes Bürgervolk – hin zu anderen, tödlichen Waffen entschließt – war in der Menschheitsgeschichte nie eine Ausnahme- eher die Regel.

Ich meine, dass wir uns längst im Bürgerkrieg befinden. Dieser Krieg wird derzeit hauptsächlich noch mit Worten und den technischen Neuerungen (Internet), sowie mit Protesten auf der Straße geführt.

Die Bürgerfronten sind nahezu unüberwindlich verhärtet!
Zugleich wird es schwierig sein, den genauen Beginn des begonnenen europäischen Bürgerkriegs, fehlerfrei, wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Leider wurde die Chance, mit Hilfe der auf beiden Seiten kämpfenden Bürger, vor allem aber wohl durch die Aparte der einen Seite der Macht, trauriger Weise verspielt.

Zugleich findet und fand, dieser europäische Bürgerkrieg von Anbruch an mit UNGLEICHEN WAFFEN statt!

Denn: Auf der einen Seite stehen die Polit-Monarchen, ihre einspielten, treuen Bürokraten-Soldaten. Zum Treueeid verpflichtet, gesellt sich auch die bewaffnete Armee hinzu.

Verhängnisvoll bedienen Kommunalparlamente, Landesparlamente, Nationalparlamente, Regionalparlamente, sowie andere Vertretungen, die Zähmung eines aufbegehrenden Bürgervolks, welches von Tag zu Tag anwächst.

Diese Abgeordnetenhäuser sind leider zu trostlosen Poker-Runden verkommen! Die Parteien-Farbenspiellehre wird dehnbar und fabrikneu bestimmt! Bei jeder aktuellen- und früheren Koalitionsfarbenlehre stand IMMER nur der eigene Machterhalt im Zentrum des politischen Geschehens.

Neu jedoch ist, dass sich die politische Macht immer mehr in den Händen einiger Weniger bündelt! In Anlehnung an ihren jeweiligen Rang, ihrer eroberten Vormachtstellung und selbstverliebten Selbstherrlichkeit, nenne ich sie „Polit-Monarchen“! Und: Ohne deren Abdankung kann kein Neuanfang beginnen!

Ein Angebot wäre zudem, dass Parlamente, aber auch deren einzelne, gewählte Bürgervertreter, nie wieder einem Partei- oder Koalitionszwang unterstehen dürfen!
Obendrein kommt: Staatsbedienstete, Genderisten, Vereins-Granden, bezahlt aus Steuergeldern, müssen sich freimachen von wechselnden Regierungen. Gerade wenn sie zugleich als Bürger die Politik durch Stimmabgabe- oder Parteibuch mit-verwalten, ist es ihre ureigene Pflicht, ALLE Bürger gleich zu behandeln!

Unzufriedenheit erzeugt Zorn! Zorn erzeugt Widerstand! Widerstand erzeugt Angst! Angst erzeugt Willensfreiheit! Willensfreiheit erzeugt alle Formen von Protest!
Es ist das Gegenwirkungsprinzip: Actio und Reactio! Es war immer die Ursache von Bürgerkriegen, nicht nur nach dem Newtonschen Gesetz!

Da wir uns im europäischen und religiösen Bürgerkrieg befinden, stellt sich mir lediglich nur noch die Frage: Wird der Gordische Knoten mit dem Schwert, oder Gedankenarbeit aufgelöst?!

Ich plädiere für die Gedankenarbeit!

Foto: Bauernkrieger und der Tod anno 1525

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gugukWalter RothVaftipatriotenschweizHonigmann-Nachrichten vom 4. November 2016 – Nr. 960 | Der Honigmann sagt... Recent comment authors
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Guguk
Gast
Guguk

Ich bin für eine Lösung mit dem Schwert.
Weil es keine andere Lösung geben kann und nicht geben wird und eine gedankliche schon gleich garnicht.

Vafti
Gast
Vafti

Sehr geehrte Leser/innen,
um eine Voraussetzung für einen Bürgerkrieg zu erreichen,muß man als politischer
Verantwortlicher über Jahrzehnte eine Mauer von Problemen vor seiner Baggerschaufel
auftürmen und dafür sorgen,dass immer mehr Probleme solange auf das Deutsche Volk
(und europäische Völker natürlich ebenso) einschlagen,bis das sich das Deutsche Volk
gezwungen sieht, Notwehr zu tun !

Dazu benötigen die politischen Verantwortlichen millionenhaften Zuzug von
fremden Personen,man will das Volk in die Irre führen (Drogen,Alkohol,Lügen aller Art und
Okkultismus,aber auch religiöse und rechte und linke Unterschiede) sowie das ganze
Wirtschaftssystem zu Fall bringen.

patriotenschweiz
Gast

Worin besteht jetzt eigentlich das Problem? Es ist doch längst bekannt, was sich nicht nur vor den Toren, sondern auch innerhalb der Tore abspielt! Demokratie setzt zunächst einmal voraus, dass sich freie und mündige Bürger äussern dürfen! Da die sogenannte “ europäische Demokratie“ zu Gunsten des eigenen Machterhalts GRUNDSÄTZLICH versagt hat, plädiere ich für „Gedankenarbeit“. Gedankenarbeit bedeutet nicht die Abkehr zur Demokratie (wie es mir unterstellt wurde), sondern gerade den Gedanken der Demokratie neu zu definieren – um blutige Auseinandersetzungen, welche längst angefangen haben, zu mindern. Die realistische Bestandsaufnahme des sogenannten demokratischen Europas ist hinfällig! Erpressung von Nationalstaaten, die permanente… Mehr lesen »

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[…] Europa: Bürgerkrieg hat längst begonnen – https://philosophia-perennis.com/2016/11/03/buergerkrieg/ […]

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[…] Replik zu Korfs Bürgerkriegsszenario von […]

Buntspecht
Gast
Buntspecht

Wie dekadent ist es doch, in einem Europa, in dem vieles sehr viel besser funktioniert als im Rest der Welt, einen Bürgerkrieg herbei zu phantasieren. Solide bestehende Strukturen werden von empathielosen Egoisten in Frage gestellt, die sich als Verlierer wähnen, ohne zu erkennen, wie gut es ihnen eigentlich geht und wie viel Verantwortung sie durch ihr Verhalten ablehnen. Allerdings sollte bedacht werden, dass es leicht sein mag, einen Bürgerkrieg mit törichten Worten und sinnlosem Wüten anzustacheln, aber schwer sein wird, ihn zu gewinnen. Denn die Vernünftigen wissen, dass die Zukunft nicht in Kleinstaaterei und Kleingeistigkeit liegen kann, sondern in solidarischer… Mehr lesen »

Marcus Junge
Gast
Marcus Junge

Für die Gedankenarbeit können Sie plädieren so lange Sie wollen, es wird nichts mehr bringen, die Fakten sprechen eine deutliche Sprache und es die des Krieges. Barbaren sind für „Gedankenarbeit“ nicht empfänglich, sie verstehen gar nicht was das sein soll und genau solche Barbaren kommen massenhaft aus „Südland“ zu uns. Es wird ihnen von ihrer Religion sogar explizit befohlen die ganze Welt zu erobern und ihre religiösen Vorbilder haben das immer extrem blutig gestaltet. 71 Jahre der Entdeutschung haben in der Masse der BRDler, insbesondere im Westen, das Deutschtum vernichtet. Die wissen gar nicht was Nation, Volk oder eigener Staat… Mehr lesen »

Der Ossi
Gast
Der Ossi

Ja, Merkel hat mit ihrem Verbrechen an der Bevölkerung den Bürgerkrieg ins Land geholt. Über 140 ooo kriminelle Handlungen von Merkels Gästen sind erst der Anfang. Dem Untergang der verblödeten BRD west zu entgehen, gibt es für uns im Osten nur die Chance, uns von dieser BRD Besatzung wieder zu befreien und wenn es durch einen bewaffneten Kampf sein muß, Hervorragende Waffen werden uns Freunde über die Ostsee liefern. Auf zum letzten Gefecht(die Internationale)

frithjof
Gast
frithjof

Seit mehr als 10 Jahren sage ich voraus, dass es wieder die gleichen Zustände geben wird wie die im 30jährigen Krieg, besonders anschaulich beschrieben von Hermann Löhns in seinem Roman Der Wehrwolf (mit h )

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[…] Europa: Der Bürgerkrieg hat längst begonnen! […]

Walter Roth
Gast
Walter Roth

@ Säuerlich…. – Nein, nicht der Mob wird sich das holen, sondern der Bürger und Demokrat. – Einen Mob gibt es in der heutigen Demokratie nicht, nur Bürger. – Als Libertärer kann ich mir aber auch eine Demokratie im streng Libertären ( Griechicschen ) Sinne vorstellen. Das hiesse, alles was vom Gemeinwesen seinen Lohn bezieht, wäre ohne Stimmrecht. Politiker können gewählt werden haben aber selber kein Stimmrecht, Beamte ohne Stimmrecht, Hatz-4 er kein Stimmrecht, Polizisten kein Stimmrecht. Das normale Stimmrecht hätte nur wer Besitzend ist, für die Gemeinschaft Waffendienst leitet, also Interessen am Gemeinwohl haben muss, usw. nicht aber wer… Mehr lesen »

H.Stauss
Gast
H.Stauss

Danke für die schonungslose und offene Benennung der Zustände unseres Europa.
Was mich um treibt…. wie und wo die Gedankenarbeit sähen damit diese gute Früchte tragen kann, die „Politk- / Wirtschafts-Monarchen“ werden dies vehement zu unterbinden suchen.

Säuerlich
Gast
Säuerlich

Wie wahr. Doch wie die Geschichte immer wieder zeigt klebt das herrschende System bis zum bitteren Schluss auf seiner Position. Ein blutiger Kampf ist damit unausweichlich. Niemand von den besitzenden kommt auf die Idee das eigene selbstdefinierte Weltbild zu zerstören und zu teilen. Am Ende wird sich dann der „Mob“ holen was er für sich beanspruchen wird. Jetzt wäre noch Zeit für einen kontrollierten Neuanfang. Aber das ist nur eine Utopie derer welche keine Gewalt wollen, den ist das Monster erst entfacht gibt es keine Gnade mehr. Ob reden noch wirkt? Ich hoffe doch.