Aiman Mazyek und mit ihm der „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ gerät nicht zuletzt aufgrund des stark zunehmenden islamistischen Terrors in Europa und einer ausbleibenden Distanzierung zur Scharia zunehmend in die Kritik.

Kritiker auch aus den eigenen Reihen stellen fest, dass bestimmte Bereiche der internationalen Menschenrechtserklärungen (Gleichberechtigung der Frau, Toleranz Homosexueller, Religionsfreiheit auch für Konvertiten und Atheisten) nicht als verpflichtend angesehen werden.

Wikipedia bemerkt weiterhin: “ Der Zentralrat der Muslime in Deutschland wird von einem Mitgliedsverein, der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD), stark beeinflusst. Die IGD gilt dem Verfassungsschutz als deutscher Ableger der internationalen, islamistischen Muslimbruderschaft.

Als einen ihrer großen Vordenker verehren die Muslimbrüder den Gelehrten Yusuf al-Qaradawi (dessen Bücher die IGD in Deutschland populär machte). Er fordert unter anderem die Todesstrafe für Apostaten, Ehebrecher und Homosexuelle. 

Bereits bei dem Gesprächsversuch, den AfD-Politiker mit dem Zentralrat der Muslime im vergangenen Frühsommer starteten, wurde klar, dass man an seinen fundamentalistischen Positionen zu Ehescheidung, Stellung der Frau, Homosexuellenrechten und Religionsfreiheit für Nichtmuslime weiter fest halten will.

Lutz Bachmann nutzte heute – zum Tag der Offenen Moschee – die Chance, Aiman Mazyek nach einer klaren Stellungnahme zum islamischen Terrorismus (Terroranschläge in Frankreich, aber auch Deutschland), zum Islamismus und zu radikalen Islamvereinen in Deutschland zu befragen.

Der aber verweigerte eine Antwort und ließ sich schließlich von der Polizei von dem unangenehmen Fragesteller abschirmen: