(David Berger) Mit dem alle Gesellschaftsbereiche erfassenden Linksrutsch in unserer Gesellschaft wird auch der allgemeine Sprachgebrauch in den Medien, sozialen Netzwerken und durch Politiker zunehmend durch Paradigmen und Ausdrücke bestimmt, die seit vielen Jahren in linken bis linksradikalen Kreisen eine wichtige Rolle spielen.

Oft als Waffe gebraucht, um den politischen Gegner in Debatten mundtot zu machen, haben sie jede echte Aussagekraft verloren, sind zu reinen Totschlagbegriffen geworden. Fast immer mit der fatalen Folge, dass wir dann keine adäquaten Begriffe mehr zur Verfügung haben, wenn die Phänomene wirklich auftauchen.

An vorderster Stelle stehen hier die Begriffe „Nazi“, „Rechtspopulist“ und „Rassismus“ – ergänzt werden sie derzeit durch die Ausdrücke „Hetze“ und „Hassrede“ bzw. „Hatespeech“.

Nicht zuletzt durch die unglückliche Kampagne „Nohatespeech“, an der sich auch das Bundesinnenminsiterium auf juristisch äußerst fragliche Weise beteiligt hat, ist das Wort der „hatespeech“ in aller Munde.

Wie ein Schock wirkte auf viele Juristen ein Tweet, den das genannte Ministerium am 28. Juli in die Welt setzte mit den Worten: „Wir sprechen uns gegen Hatespeech aus, egal ob strafbar oder nicht. Jeder darf seine Meinung äußern, aber sachlich & ohne Angriffe“.

SteinhöfelIn einem äußerst lesenswerten Beitrag geht nun der bekannte Jurist Steinhöfel in seinem Blog näher auf den Gebrauch bzw Missbrauch und die Bedeutung dieses Begriffs besonders auch durch die eng mit dem Justizministerium bzw. Heiko Maas zusammenarbeitende Amadeu-Antonio-Stiftung ein. Und stellt überzeugend fest:

„Ich hasse den Begriff „Hatespeech“. Was soll das sein? Wer verwendet ihn warum? Nähern wir uns der Sache an. Äußerungen können zB als Volksverhetzung, Beleidigung oder üble Nachrede strafbar sein, sie können gleichzeitig zivilrechtliche Unterlassungsansprüche usw. auslösen. Demgegenüber steht das für ein demokratisches Gemeinwesen elementare und durch die Verfassung verbürgte Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit (Art. 5 GG).“

Und weiter:

„Der Begriff „Hatespeech“ ist ungenau, schwammig und Instrument jeder Menge ideologischer Geisterfahrer, die jenseits der Gesetze auf den Trichter gekommen sind, zulässige Meinungsäußerungen, die ihrer politischen Ausrichtung zuwider laufen, zu kriminalisieren. „

Hier können Sie den gesamten Beitrag lesen: „Warum ich den Begriff Hatespeech hasse“ 

Foto: (1) Satirischer Protest bei der Amadeu-Antonio-Stiftung (c) Screenshot youtube  (2) Screenshot Blog „Steinhöfel“

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[…] Lieblingswort ideologischer Geisterfahrer“ hat der Jurist Joachim Steinhöfel den Begriff „Hatespeech“ treffend umschrieben. Und erklärt […]

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[…] und Co.) damals einen Verhaltenskodex („code of conduct“) vorgestellt, der die Verbreitung von „Online-Hassrede“ („hate speech online“) in Europa bekämpfen […]

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[…] und Co.) damals einen Verhaltenskodex („code of conduct“) vorgestellt, der die Verbreitung von „Online-Hassrede“ („hate speech online“) in Europa bekämpfen […]

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[…] dem die Betreiber sozialer Netzwerke, die sich nicht ausreichend um die Löschung von sogenannten „Hasskommentaren“ kümmern, mit drastischen Bußgeldern bestraft werden können, von bis zu fünf Millionen Euro […]

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[…] Maas bis zur Ex-Stasi-Frau Kahane mit ihrer Amadeu-Antonio-Stiftung, die auf einmal Hassrede und Hetze zu den wichtigsten Vokabeln in ihrem Kampf für das Gute machten, glaubten in ihr und […]

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[…] Sperrpraxis eine wichtige politische Komponente hat, weil sie sich nahtlos und passend einfügt in gesinnungsdiktatorische Bestrebungen linksgrüner Politiker, entgeht diesen weniger bösartigen als schlichten Geistern […]

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[…] ist das neue Lieblingswort jener, die bisher vor allem mit den Begriffen „Hasssrede“ und „Hetze“ gearbeitet haben. Der Erfinder dieses Begriffs stammt auch aus Deutschland und die […]

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[…] rechtfertigen diese ihr Agieren damit, dass sie ja gegen die „Hassrede“ kämpfen würden. Dabei geht man aber – um seine eigentlichen Intentionen zu verschleiern – […]

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[…] Begründung des Politikers gegenüber der Hamburger Morgenpost: Hassrede wirke dann erst richtig, wenn sie wahrgenommen wird bzw. sich viele Menschen daran beteiligen. Das […]

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[…] nur von vielen Medien gnadenlos hingerichtet. Wenn man die Logik der kostspieligen Kampagnen gegen Hassrede, die jetzt wie Pilze aus dem Boden schießen, übernimmt, muss man weiter […]

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[…] Stiftung. Bei #nichtegal geht es angeblich darum, ein Zeichen für Toleranz zu setzen und gegen Hassbotschaften vorzugehen. Dazu will man Schüler animieren, Videos zu erstellen und hochzuladen, die diese […]

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[…] von Linkspopulisten und anderen ideologischen Geisterfahrern inflationär gebrauchten Schlagworte „Hassrede“ und „Hetze“ zeigen eine alle gesellschaftlichen Bereiche bis hin zu Behörden […]

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[…] einigen Wochen einen Verhaltenskodex („code of conduct“) vorgestellt, der die Verbreitung von „Online-Hassrede“ („hate speech online“) in Europa bekämpfen […]

Ernst
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Ernst

Mir scheint hier wird „Links“ auch immer mit etwas vermeintlich Negativem verbunden. Alles was anders ist, nicht mit der Masse schwimmt wird als „links“ abgetan und angeprangert. „Linksrutsch“ wenn ich das schon lese…keine Ahnung wo der Autor hier verkehrt aber einerseits sieht er überall „Islamisten“, die ja bekanntlich eher konservativ sind, andererseits gibt es einen Linksruck? Und das bei steigenden Prozenten für rechte Parteien wie die AfD. Was soll das? Klar Hatespeech ist schwammig gewählt, beschreibt aber meiner Auffassung nach eher ein Phänomen welches nicht mehr durch Meinungsfreiheit gedeckt ist. Gerade auch gegen Homosexuelle scheint das ja wieder in Mode… Mehr lesen »

Kai Wehrmann
Gast
Kai Wehrmann

„Hetze“ ist auch sehr beliebt. und hier wird es spannend und es wäre wichtig zu erfahren: Wenn mir jemand Hetze unterstellt und das von mir Gesagte erfüllt nicht den Tatbestand der Volksverhetzung. Handelt es sich dann bei dem „Hetze“-Urteil um Verleumdung und falsche Nachrede? Kann hier eine Unterlassungserklärung gegen Hetze-Rufer sinnvoll sein?

Hermann-Josef Ludwig
Gast
Hermann-Josef Ludwig

die ganze Pfuscherei an unserer überlieferten Sprache in den letzten 30 Jahren ist doch nur eine verdummende und dümmliche Anwendung einer Linksideologie, dass alle gleich sind und dass auch in der Sprache dann diese Nivellierung stattfindet und dann konsequenter Weise fortgeführt wird bis zur Verunkenntlichung der Geschlechter….wieso gibt es keine Germanisten mehr, die auch sprachgeschichtlich herausarbeiten können, wie präzise einmal die deutsche Sprache war und das mit gutem Grund