Ein Gastbeitrag

Eine Transsexuelle wird in der Türkei grausam ermordet. Mehrfach vergewaltigt, Hände abgehackt – verstümmelt und verbrannt wird sie gefunden. Was diese Nachricht in einer Transsexuellen auslöst, kann man sich denken.

Aber jetzt das Überraschende: Auf der FB Seite einer konservativen Islamkritikerin finde ich einen Artikel hierüber gepostet. Und was finde ich? Anteilnahme, wütende und traurige Likes und entsprechende Kommentare. Nicht einmal eine abfällige Bemerkung. Auch nichts, das relativieren würde. Nicht bezüglich trans*.

Noch nicht einmal bezüglich der Tatsache, dass sie auf den Strich ging. Kein „selbst schuld wenn man auf den Strich geht“. Und dabei bin ich mir sicher, dass niemand unter den vielen Followern auf dieser FB Seite weiß, dass es in vielen Ländern für Transsexuelle keine Möglichkeit gibt, Arbeit außerhalb des Rotlichtmillieus zu finden.

Dass es also keine freie Entscheidung ist, sondern der nackte Zwang, wenn man überleben will.Macht das die Reaktionen noch erstaunlicher? Nur mitfühlende Menschlichkeit und Wut über die Bestien.

Im Januar 2016 schrieb David Berger:

„Als die bekannte Publizistin Birgit Kelle, die linkspopulistische Homo-Aktivisten gerne mit dem Totschlagwort „homophob“ belegen, vor einigen Monaten betont hatte, dass es durchaus zu Zuständen kommen könnte, in denen Katholiken zusammen mit Schwulen auf die Straße gehen werden, um ihre Freiheitsrechte gegen Islamisten und deren willige Helfer zu verteidigen, fanden dies viele einfach nur abgefahren und demagogisch. “

Die von Birgit Kelle vorher gesagte Zeit scheint schon längst da zu sein.

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