Würzburg: Frau Künast, wir fallen nicht auf Ihren Nebenkriegsschauplatz herein!

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Ein junger afghanischer Flüchtling (17), der bei einer Gastfamilie untergebracht war, hat in einem Regionalzug in Mainfranken, zwischen Ochsenfurt und Würzburg ein Blutbad angerichtet. Er ging mit Axt und Messer auf die Fahrgäste los. Vier Menschen sind schwer, eine Person leicht verletzt.  Der Angreifer wurde von der Polizei auf der Flucht erschossen, um ihn vor einer Fortsetzung des Blutbads abzuhalten. Inzwischen wurde bei dem Täter auch eine handgemalte IS-Flagge gefunden.

Die Reaktionen von Medien und Politikern liefen wie erwartet ab.

Die Regionalzeitung Unterfrankens „Mainpost“ schrieb noch gestern Nacht in einer geradezu grotesken Reihung von einem Faktum („Allahu Akbar“-Rufe) mit dem unklaren Motiv (-> Motiv unbekannt):

„Ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums teilte am Montagabend mit, der Angreifer habe während der Tat einmal „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) gerufen. Zum Motiv liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.“

Die Berliner Grünenpolitiker Renate Künast befleißigte sich – im Unterschied zu anderen Grünen, die zu dem Vorfall bislang schweigen – sofort in der Errichtung eines Nebenkriegsschauplatzes. Sie twitterte: „Tragisch und wir hoffen für die Verletzten. Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen!“

künast tweet

Richtig stellte dazu Frank Henkel (CDU) fest:

„Bei Würzburg ereignet sich ein furchtbares Gewaltdrama. Schwerverletzte werden versorgt, die Hintergründe sind noch unklar. Und die Grünen nutzen das für ein Misstrauensvotum gegen die Polizei. Ohne jede Schamfrist. Einfach nur widerlich.“

Er macht sich damit zum Sprecher eines Entrüstungssturms, den die Grünenpolitikerin mit ihrem perfiden Spruch ausgelöst hat.

Jan Langenberg kommentiert dazu auf Facebook: „Man kann sich inzwischen nur noch wünschen, dass diese Menschen eines Tages vor Gericht kommen – wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung.“

Und Martin Waldow schreibt: „Liebe Frau Künast, so einen dusseligen Kommentar kann man nur verzapfen, wenn man in seinem wohlbehüteten Zuhause zum Zeitpunkt der Attacke war und nur über die Medien davon erfahren hat. Ich hätte sie gerne einmal gesehen wenn man mit einer Axt und einem Messer auf Sie losgegangen wäre. Ich denke, sie wären dem Polizisten unendlich dankbar, wenn er den Täter erschossen hätte, um Ihre Gesundheit zu schützen. Schämen Sie sich und verschonen uns in Zukunft mit so einem Blödsinn!“

Mario Michael Seidel bemerkt zutreffend: „Vielleicht sollte Frau Künast nicht die Polizei, sondern in erster Linie sich selbst in Frage stellen!“

Sowohl diese Entrüstung wie auch die bei Linken und Grünen äußerst beliebte Weckung von Misstrauen gegen die Polizei nimmt Frau Künast offensichtlich gerne in Kauf, um von dem, was da in Wirklichkeit geschehen ist, abzulenken:

Ein junger Mann im besten Alter, unbegleiteter Flüchtling aus Afghanistan, der hier in Deutschland offensichtlich bestens bei einer Pflegefamilie untergebracht ist, ist eigentlich ein Sympathisant der Terrororganisation ISIS, deren Fahne er zuhause in seinem Zimmer liegen hat.

Und der – eventuell auch auf Zuruf aus dem Terrornetzwerk – mit einer Axt durch einen Regionalzug in einer der friedlichsten Gegenden Deutschlands läuft, „Allahu Akbar“ ruft und auf die Menschen im Zug einhackt.

Mit dem letzte Nacht Geschehenen bekommen die schlimmsten Befürchtungen nicht nur vieler Menschen in Deutschland, die darüber nicht mehr offen zu reden wagen, sondern auch der Kritiker der gegenwärtigen Flüchtlingspolitik, einen realen Hintergrund.

Wir sollten Frau Künast und den Ihren nicht die Freude machen, diese wichtigen Dinge nun – aufgrund der Diskussionen über das Verhalten der Polizei – zu vergessen!

***

Foto: © Heinz Jirout [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

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[…] regte sich die Grünen-Politikerin Renate Künastweniger über den islamistischen Terroristen als über die Polizei auf. Die Vorsitzende des […]

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[…] regte sich die Grünen-Politikerin Renate Künast weniger über den islamistischen Terroristen als über die Polizei auf. Die Vorsitzende des […]

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[…] verhindern kann, indem sie den Täter in einer Notwehrsituation erschießt. Ich höre auch, dass einer gewissen Dame, über die anschließend ein Shitstorm hereinbricht, und eine gewisser Herr, der sich selbst für […]

Roman Lobinger
Gast
Roman Lobinger

Künast hätte doch auch fragen können: warum hat sich der Dschihadist im Anblick von Gewehrläufen nicht einfach ergeben????? Er zog lieber den Martyrertod vor. Ihr tweed bedeutet nichts anders wie ihr deutschen Bullenschweine habt den armen Einwanderer gekillt!

brotherdasoriginal
Gast

Frau Künast hat lediglich genau die Frage gestellt, die auch die Staatsanwaltschaft bei der Untersuchung stellt. Sachliche Fragen sollten also immer ohne Shitstorm möpglich sein.

Was nun genau passiert ist, wissen allein die Beamte vor Ort, die es sicherlich auch besser beurteilen können – aber auch sie werden sich genau diese Frage gefallen lassen müssen, denn die Todesstrafe gibt es nicht und der finale Rettungsschuss ist immer das letzte Mittel.

Sicherlich wird man dem Täter keine Träne nachweisen müssen – aber daraum geht es nicht; es geht daraum, ob man sachlich nachfragen darf … und das darf man

pip
Autor

Jetzt wird der Tweet noch unverständlicher: Der junge Afghane ist offensichtlich mit dem Beil auf die Polizei losgegangen und diese hat in Notwehr gehandelt – so jedenfalls der ORF http://tvthek.orf.at/program/ZIB-1300/71280/ZIB-1300/13278232/ORF-Reporterin-Schuster-zur-Axt-Attacke/13278235

David Berger (@DrDavidBerger)
Gast

Ich gebe hier mal einen Fb-Kommentar von Herwig Schafberg wieder, den ich nicht der Kurzlebigkeit von Fb überlassen möchte: „Wenn der Grüne Daniel Cohn-Bendit meint, dass wir uns um Flüchtlinge nicht sorgen müssten, weil unter denen max. 1-2% Terroristen seien, und wenn wir davon ausgehen, dass 2015 eine Million Flüchtlinge ins Land kamen, dann wären nach Cohn-Bendits Schätzung mindestens 10 000 Terroristen darunter. Einer hat gestern nacht zugeschlagen, aber wohl keinen tödlich getroffen. Hoffen wir, dass die anderen 9999 auch solche Stümper sind, damit wir eine leidliche Überlebenschance haben.“

Matthias Mala
Gast

Zur Beil- und Messerattacke im Nachtzug in Unterfranken im Video des BR ein erstes Interview mit Innenminister Herrmann.

Bei 3:07 wagte es Richard Gutjahr eine Frage zu stellen, die ihm ob ihrer Ungeheuerlichkeit gar nicht aus dem Mund will, also kreißt er politisch korrekt und servil:

„Eine Frage, die man nicht gerne stellen möchte, aber stellen muss, haben Sie Erkenntnisse über islamistischen Hintergrund dieser Tat oder das Motiv?“

Axel
Gast

Napoléon hat einmal gesagt, man solle niemals seinen Gegner daran hindern, einen Fehler zu machen. Die Grün*ixes demontieren sich gerade selbst: Fußballfähnchen sind Nazi, die dummen Bullenschweine sind nazi.
Nur weiter, Frau Künast!

Susanne
Gast
Susanne

Die nächsten Wahlen werden es zeigen.
Die derzeit aktive politische Elite schaufelt sich stetig das eigene Grab.
Die Konsequenz aus dieser Flüchtlingspolitik rückt Deutschland unweigerlich nach rechts.
Ich kann nur hoffen, dass an meinen Kindern nicht einmal das Blut von Merkel und Co. kleben wird.

Vielvölkerstaaten haben in der Geschichte tausender Jahre noch nie funktioniert.
Es ist reines Gutdünken – aber Gutdünken hat leider mit Realität nichts am Hut.

In diesem Sinne,

die Geschichte wird sich wiederholen, wie eh und je

Thomas Blankenheim
Gast
Thomas Blankenheim

Was ist dabei so schlimm dran, an diesen jungen Mann zu denken. Er ist das einzige Todesopfer des Zugunglücks! Was wisst ihr schon, was er für eine schlimme Kindheit und Jugend in Afghanistan hatte? Und jetzt erschossen in Deutschland auf der Flucht!!!

Graf Koks (@GrafKoks5)
Gast

Die anderen Grünen schweigen nur, weil die Opfer Ausländer sind. Wären es Deutsche, würden in der Parteizentrale die Sektkorken knallen.
Zum Fall Künast: http://hannover-ost.lima-city.de/beitrag-gruene-anzeigen/polen-oder-slovakei-hauptsache-asien.html

Gilbert Dorfmüller
Gast
Gilbert Dorfmüller

Die Grünen sind allesamt Hochverräter und werden hoffentlich irgendwann hart und unerbittlich zur Rechenschaft gezogen! Pfui Teufel Frau Künast, sie schamlose Unperson!!