
Die Europäische Kommission hat am 5. November weitere 4,36 Milliarden Euro an die Ukraine ausgezahlt. Davon dienen 3,7 Milliarden Euro der Finanzierung des Staatshaushalts und öffentlicher Dienstleistungen. Weitere 658 Millionen Euro sind für militärische Beschaffungen vorgesehen, darunter Drohnen, Raketen, Radarsysteme und Munition für die Luftverteidigung. Ein Großteil dieser Rüstungsgelder soll an ukrainische Unternehmen fließen.
Die Zahlung gehört zum EU-Darlehensprogramm über insgesamt 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027. Finanziert wird es durch die Aufnahme von Schulden an den Kapitalmärkten. Die nun ausgezahlte Haushaltshilfe ist die zweite von drei für 2026 vorgesehenen Tranchen. Nach Angaben der Kommission hat die Ukraine dafür sämtliche zwölf vereinbarten Reformbedingungen erfüllt. Diese betreffen unter anderem Steuereinnahmen, Haushaltsplanung und Finanzkontrolle.
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