
Nach der Messerattacke auf einen 13-jährigen Schüler an einer Hamburger Schule richtet sich der Fokus der Ermittlungen zunehmend auf die mutmaßlichen Täter. Während das Opfer weiterhin in Lebensgefahr schwebt, verdichten sich erste Erkenntnisse über die Täter – unter ihnen soll mindestens ein Syrer sein.
Die Tat ereignete sich auf dem Schulgelände einer Schule in Hamburg Flottbek, die auf ihrer Homepage „Frohen Ramadan“ wünscht. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der 13-Jährige von mindestens einem Angreifer mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Er musste unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht werden und befindet sich in kritischem Zustand. Die Polizei leitete umgehend eine Großfahndung ein, an der zahlreiche Einsatzkräfte, ein Hubschrauber und ein Diensthund beteiligt waren.
Syrer im Fokus der Ermittler
Im Zuge der Fahndung nahm die Polizei zwei Tatverdächtige fest. Beide sind erst 15 Jahre alt. Einer der Jugendlichen besitzt die syrische Staatsangehörigkeit, die Identität bzw. Staatsangehörigkeit des zweiten Verdächtigen ist derzeit noch ungeklärt. Auch deren Aufenthaltsstatus ist unklar. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Ob beide Jugendlichen direkt an der Tat beteiligt waren oder welche Rolle sie jeweils spielten, ist bislang nicht abschließend geklärt.
Schon 2023 analysierte Frank Haubold für PP die Kriminalitätsstatistik: Die überproportionalen Steigerungsraten ausländischer Tatverdächtiger ziehen sich durch die gesamte Kriminalitätsstatistik seit der Merkelschen Grenzöffnung 2015, was sich auch in der Gesamtbetrachtung niederschlägt. Die Zahl der deutschen Tatverdächtigen stieg von 1.252.876 (2021) auf 1.309.906 um 4,55 Prozent (2023), während die der nichtdeutschen Tatverdächtigen innerhalb eines Jahres von 639.127 (2021) auf 783.876 stieg; das sind immerhin 22,65 Prozent!
Dieser dramatische Anstieg um 144.749 Tatverdächtige hat zu einem eher geringen Teil mit der massiven Flüchtlingswelle aus der Ukraine zu tun (+13.011), wobei zu erwarten war, dass sich unter Hunderttausende Kriegsflüchtlinge auch Kriminelle mischen. Weniger nachvollziehbar sind die Steigerungen bei Tatverdächtigen aus Syrien (+40,1%!), Afghanistan (34,6%) oder dem Irak (31,9%). Hier scheint ein nicht geringer Prozentsatz (offiziell) Schutzsuchender Probleme mit der Einhaltung der hiesigen Gesetze zu haben.
Remigration von 80 % der Syrer – wird Merz sein Wort halten?
Bundeskanzler Merz kündigte heute an, dass rund 80 % der in Deutschland lebenden Syrer in den kommenden Jahren in ihr Heimatland zurückkehren sollen.
Konkret nannte er einen Zeitraum von etwa drei Jahren. Die Aussage fiel bei einer Pressekonferenz in Berlin zusammen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa. Laut Merz entspreche dieses Ziel auch einem Wunsch der syrischen Regierung. In Deutschland leben aktuell über 900.000 Syrer – die Ankündigung betrifft also den Großteil dieser Gruppe.
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