(David Berger) Einige hundert Personen sind heute dem Demoaufruf im Rahmen der derzeitigen Hysterie rund um das seltsame Schlagwort „Virtuelle Vergewaltigung“ gefolgt und haben sich am Brandenburger Tor gegen Männer, das Patriarchat und Nazis und für Frauengewalt, Migranten und Revolution heiß geschrien. Dabei kam es auch zu extremer verbaler Gewalt gegen einen männlichen Journalisten.
Die Fernandes-Hysterie scheint eine fatale Eigendynamik zu entwickeln, erreicht immer neue, noch schmierigere und widerlichere Höhepunkte. Während man die tatsächlich zum Problem gewordene sexuelle Gewalt v.a. jene mit Migrationshintergrund klein-redet, wird diese seltsame Story nun planmäßig aufgeblasen, um Misstrauen zu schüren, eine Art „digitale Selbstjustiz“ zu fördern und politische Maßnahmen – wie mehr staatliche Kontrolle oder eine Klarnamenpflicht in sozialen Medien – voranzutreiben. Die aufgeheizte Stimmung in sozialen Medien, auf übelste Weise im emotionalen Schlamm watend, maßlos übertrieben und von totalitärem politischen Kräften so gewollt und vielleicht sogar bei den üblichen NOGO-Dienstleistern so auch bestellt, schlägt nun auch auf die Straße über.
Keine Pressefreiheit für Männer
So hatte die inzwischen in die Jahre gekommene Fernandes (44) für den heutigen Sonntag, den 22. März um 16 Uhr, ihre Follower zu einer Demo am Brandenburger Tor in Berlin aufgerufen. Initiator der Kundgebung sollte, so die Dame, ein neu gegründetes, aus 20 Personen bestehendes Bündnis „Feminist Fight Club!“ sein. Eine Kira Bönisch, sonst in Sachen Klima für „Fridays for Future“ und „Queer“ unterwegs, soll die Veranstaltung organisiert haben. Nach Informationen einer Maecenata Stiftung („Think Tank“ zum Themenfeld Zivilgesellschaft, Bürgerengagement, Philanthropie und Stiftungswesen) soll Bönisch dort als studentische Hilfskraft im Bereich Kommunikation tätig sein.
Selbst gekommen ist Fernandes nicht, dafür einige hundert Demonstranten, unter ihnen kaum Politiker, lediglich Göring-Eckard ist an mir vorbeigelaufen und hat nett gelächelt, typisch dass die Linke die Demo für Parteiwerbung missbrauchte. Von Pressefreiheit hielten die Veranstalter nicht viel, dem Journalisten Weichreite wurde gerade der Zutritt zum Pressebereich verwehrt, als ich dort ankam, dann wurde seine Arbeit permanent dadurch behindert, dass man ihm Schilder ins Gesicht bzw. vor die Kamera drückte. Völlig eskalierte die mit enormem Hass auf Männer aufgeladene Situation, als die Demonstranten auf „Weichreite“ aufgehetzt wurden und er mit „Nazis raus-Rufen“ in einer verbal gewalttätigen Weise von der aufgehetzten Menge angeschrien und bedroht wurde.
„Ich brauch keinen Schwanz“
Dafür hatte man für traumatisierte Demoteilnehmer und andere Psychos einen eigenen Bereich mit psychischen Betreuern eingerichtet. Die Redner ließen wissen, dass sie denken, dass die Welt bald untergeht, wenn das so weitergeht, die ganze Welt sei voll von Männern, die alle Täter und „Wichser“ seien. Das System sei „scheiße“. Dagegen gäbe es in Syrien und Kurdistan eine tolle Frauenbewegung. Dass die Klarnamenpflicht beschworen wird, versteht sich von selbst …
Und natürlich, dass es ein Skandal ist, dass die NGO HateAid weniger Geld als bisher bekommt. Dass wir endlich wütend auf alle Männer werden müssen. Dass die eigentlichen Täter nicht die Männer nachts im Park sind, sondern zuerst die Väter in den Familien. Und – so ein Schild – dass sie nicht Achmed und Murat heißen, sondern „Helmut“. Dass im Publikum zahlreiche Lesben anwesend waren, wundert da natürlich keinen. Zwischen den Reden singt eine als Frau gelesene Person: „Ich brauch keinen Schwanz, um zu wissen, wer ich bin“.
Cyper-Rape und Brain-Rape
Hier eine kleine Auswahl der Schilder und der Impressionen:
Opferschutz statt Überwachungssstaat
Ein einziges Schild zeigte freilich, dass zumindest ein Teilnehmer verstanden hat, worum es geht. Und wenn eines auf jeden Fall klar geworden ist, dann das das Wort Hysterie von Hysteria kommt, das ist griechisch und heißt bezeichnenderweise „Gebärmutter“. Und die haben nur (biologische) Frauen.

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