Montag, 26. Januar 2026

Soll die Minnesota-Propaganda einen Aufstand nach BLM-Vorbild inszenieren?

(David Berger) Die tödlichen Schüsse auf Mitarbeiter der US-Grenzschutzbehörde in Minnesota, die angesichts der zehntausenden Toten im Iran oder in Syrien fast belanglos erscheinen, werden von Politik und Leitmedien als weiterer Beweis einer angeblichen Radikalisierung unter Präsident Donald Trump dargestellt. Doch bei genauerem Hinsehen wirft der Vorfall mehr Fragen auf, als die offizielle Erzählung beantwortet – insbesondere im Hinblick auf Timing, mediale Inszenierung und politische Nutznießer.

Der Zwischenfall ereignete sich zu einem Zeitpunkt, an dem die US-Regierung ihre Maßnahmen gegen illegale Migration deutlich verschärft hat. Trumps zweite Amtszeit ist geprägt von einer massiven Ausweitung der Abschiebungen und einer konsequenteren Durchsetzung bestehender Gesetze. Genau diese Politik stößt bei Teilen des politischen Establishments, bei NGOs und in weiten Teilen der Medien auf erbitterten Widerstand.

Auffällig ist, wie schnell der Vorfall in Minnesota, v.a. auch in den Anti-Trump-Medien in Europa als Symbol für einen angeblich autoritären Staat instrumentalisiert wurde. Noch bevor die Umstände vollständig geklärt waren, war in Kommentaren bereits von „staatlicher Gewalt“, „Faschisierung“ und einem drohenden Bürgerkrieg die Rede. Vergleichbare Schusswaffeneinsätze unter früheren Regierungen hatten hingegen kaum mediale Resonanz ausgelöst.

Tödliche Zwischenfälle bei solchen Einsätzen nichts Außergewöhnliches

Statistiken zeigen, dass tödliche Zwischenfälle mit Bundesbehörden auch in den vergangenen Jahrzehnten vorkamen – ohne politische Großdebatten oder Massenproteste. Dass nun ausgerechnet dieser Vorfall eine solche Dynamik entfaltet, lässt Zweifel an der Spontaneität der Empörung aufkommen. Kritiker sprechen von einem bewusst aufgeheizten Klima, in dem einzelne Ereignisse gezielt als Auslöser für größere Protestbewegungen genutzt werden sollen.

Hinzukommt, dass die nun gepflegte Hysterie auch in deutschen Medien, den Minnesota-Skandal vergessen lassen könnte, bei dem somalische Clans ein gigantisches Netzwerk zum Sozialbetrug geschaffen und hunderte Millionen Dollar Steuergeld erbeutet haben. Während die Verantwortlichen, an ihrer Spitze der linke Governor Tim Walz, ein ausgemachter Trump-Hasser, Jahre lang wegschauten.

In sozialen Netzwerken kursieren zudem Hinweise auf eine koordinierte Mobilisierung, die den Vorfall sofort in eine regierungsfeindliche Erzählung einbettete. So war zum Beispiel Minnesotas Vizegouverneurin Peggy Flanagan – neben Alex Pretti – in dem Signal-Chat, der das Doxxing und die Belästigung von ICE-Agenten koordinierte. Parallelen zu früheren Unruhen, etwa während der Black-Lives-Matter-Proteste, werden zunehmend offen diskutiert. Damals hatten gewaltsame Eskalationen ebenfalls als Katalysator für politische Kampagnen gedient.

Auftakt zu einem gezielt befeuerten Aufstand

Ob es sich bei den Ereignissen in Minnesota um einen tragischen Einzelfall oder um den Auftakt zu einem gezielt befeuerten Aufstand handelt, bleibt offen. Sicher ist jedoch, dass der Vorfall nahtlos in eine Strategie passt, die darauf abzielt, Trumps Regierung zu delegitimieren und das Land weiter zu polarisieren – notfalls um den Preis weiterer Eskalationen.

Schon jetzt fordern Mitglieder der Terrororganisation „Antifa“ ihre Mitglieder zu gewalttätigen Aktionen mit Waffen gegen die Sicherheitskräfte auf:

🚨EILMELDUNG: Nach der Erschießung eines bewaffneten illegalen Einwanderers in #Minneapolis fordert ein selbsternanntes ANTIFA-Mitglied seine Anhänger dazu auf, sich zu bewaffnen und gegen die Einwanderungsbehörde ICE und die Bundesregierung zu kämpfen, die er als „Nazi-Schützen“… pic.twitter.com/ooZYjPRPjo

— Dominik Kettner (@Dominik_Kettner) January 24, 2026

***

Unterstützen Sie bitte die Arbeit von „Philosophia Perennis“! Hier mit einem Klick:

PAYPAL (Stichwort Schenkung)

Oder per Überweisung auf

David Berger, IBAN: DE44 1001 0178 9608 9210 41 – BIC REVODEB2 – Stichwort: Schenkung

ÜBERWEISUNG (Stichwort: Schenkung)


Entdecke mehr von Philosophia Perennis

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Bestseller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

Trending

VERWANDTE ARTIKEL