Auch in diesem Jahr habe ich die inzwischen übliche, turnusmäßige wie saftige Erhöhung meiner KK Beiträge erhalten. Das hat mich dazu veranlasst, einmal einen Vergleich mit meinen in 2017 gezahlten Beiträgen zu machen. Die Differenz zu meinen Ungunsten beträgt inzwischen stattliche 4.400,- € / p. A.. Ein Gastbeitrag von Frank Helbig.
Das hat nichts mehr mit Solidargemeinschaft zu tun. Das ist neben übelsten Missmanagement ein durch staatliche Strukturen geschaffenes, hochgradig parasitäres System, was Leistung bestraft und Nichtleistung nicht nur fördert, sondern auch noch belohnt.
Hier geht es trotz aller Beteuerungen der Politik nicht um Gerechtigkeit. Die ganzen Debatte um Mieten, Erbschaften, Eigentum und Wohlstand überhaupt, dient letztlich der brutalen Abschöpfung des erarbeiteten Wohlstands der leistungsbereiten Menschen im Land.
Skandal Bürgergeld
So ist inzwischen eine gewaltige gesellschaftliche Schicht von Menschen in Deutschland geschaffen worden, die es als eine nahezu „gottgegebene“ Selbstverständlichkeit ansieht, jahrelang gegenleistungslos von den arbeitenden Menschen versorgt zu werden. Nicht selten mit Goodies, die sich die Arbeitenden selbst nicht mehr leisten können. Dieser Zustand der staatlichen Rundumversorgung, mit Miete, KK, Kindergarten, Teilhabe an was auch immer, Kleidungsausstattung, der vermeintlichen Gerechtigkeit willen, ist der absehbare Weg in die gesellschaftliche Explosion. Diese zeichnet sich, im Angesicht der leeren Kassen immer deutlicher ab.
Egal wie man es nennen will. Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe, Sozialhilfe, Hartz4 oder aktuell Bürgergeld. Nie war es dazu gedacht, Millionen Menschen dauerhaft und üppig zu alimentieren. Es sollte eine Überbrückung in schwierigen Lebenssituationen sein. Selbstverständlich auch schwierige Situationen, die länger andauern, zum Beispiel wegen Alter oder Krankheit. Aber eben relativ wenige Menschen und nicht Millionen. Es ist ein unerträglicher Skandal, wenn arbeitsfähige, gesunde Menschen, Männer wie Frauen, egal welcher Religion, egal ob etwas gelernt oder nicht, von den Leistungsträgern finanziert, sich teils über Dekaden jeder Arbeit strikt verweigern. Häufig mit der Begründung, dass sie zu wenig Geld, im Vergleich zum Bürgergeld, für ihre Arbeit bekämen. Ganz offensichtlich hat diesen Menschen noch nie jemand den Hintergrund von Bürgergeld nahe gebracht. Ein noch größerer Skandal, das es für dieses Verhalten keine drastischen Sanktionen gibt.
Abartiges Konstrukt der systematischen Ausbeutung
Dieses Unrecht ist von so einer ungeheuren Dreistigkeit, dass es inzwischen in diesem Land als Normalität akzeptiert oder zumindest hingenommen wird. Jede Kritik an diesem durch und durch abartigen Konstrukt der systematischen Ausbeutung und der damit verbundenen Entrechtung der Leistungsträger wird geframt als Rechtsextrem und als Herzlosigkeit gegenüber den Schwächsten der Gesellschaft. Dabei ist es inzwischen das immer größer werdende Heer der angeblich Schwächsten, welches dank einer ideologisch kranken Politik, zunehmend das Entscheidungsregiment in diesem Land übernommen hat. Die Stimmen der Leistungsträger gehen in diesem Heer der Versorgten so gnadenlos wie machtlos unter. Man muss es klar sagen. Die arbeitenden und steuerzahlenden Menschen in Deutschland sind inzwischen ohne Stimme und ohne Lobby.
Letztendlich wird das für alle Menschen im Land nicht gut ausgehen. Insbesondere, weil die Politik nicht die geringsten Anstalten macht, etwas an den Verhältnissen zu ändern. Ganz im Gegenteil…
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