Samstag, 3. Januar 2026

Entsteht auch in Europa eine islamische Untergrundarmee?

Je desolater die innenpolitische Lage wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass islamistische Kommandoebenen in islamischen Regimes oder Gruppierungen in Deutschland den passenden Zeitpunkt für gekommen halten, losschlagen, um das Kalifat zu errichten und sich der Kuffar zu entledigen. Gastbeitrag

Der israelische Journalist Avi Abelow hat in alarmierenden Worten auf eine latente und ansteigende Bedrohung seiner Heimat aufmerksam gemacht, die allerdings längst nicht nur sein eigenes Land betrifft, sondern auch Europa, namentlich Deutschland und andere Länder, die sich der islamischen Massenmigration blauäugig und fahrlässig geöffnet haben: Unbemerkt, verdrängt oder vorsätzlich ignoriert von der gutmenschelnden Mainstream-Öffentlichkeit wächst eine regelrechte „fünfte Kolonne“ von gewaltbereiten Muslimen, die nur darauf warten, loszuschlagen.

Mosab Hassan Yousef, der abtrünnige Sohn des Hamas-Mitbegründers Hassan Yousef, erklärt ebenfalls, es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Palästinensische Autonomiebehörde eine dritte Intifada auslöse. “Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die fünfte Kolonne arabischer Muslime mit israelischer Staatsbürgerschaft gewaltsam aufsteht. Sie nutzen die israelische Demokratie, aber in ihren Herzen sind sie gegen Juden, gegen Demokratie und gegen den Staat Israel“, warnt Yousef. Dies sei weder Spekulation noch Panikmache, erklärte Abelow dazu; Yousef habe das ausgesprochen, was viele israelische Sicherheitsbeamte wüssten, sich aber nicht öffentlich zu sagen trauten.

Warten auf den Tag X

Er erinnerte daran, dass bereits im Mai 2021 während der Operation „Wächter der Mauern“ – als die Hamas Tausende Raketen auf israelische Städte abfeuerte –, arabisch-muslimische israelische Staatsbürger zugleich einen koordinierten, landesweiten Aufstand in Solidarität mit den Terroristen in Gaza gestartet hätten. Dies seine keine „Randextremisten“ gewesen, sondern tausende “Schläfer”, an an Dutzenden Orten in Israel synchron ihre rebellischen Aktionen gestartet hätten. Das, wovor Yousef gewarnt habe, sei also bereits geschehen; die israelische Gesellschaft sei jedoch so verzweifelt darauf bedacht gewesen, zur “Normalität” zurückzukehren, dass sie die Erinnerung an diese schockierende Erfahrung so schnell wie möglich begraben habe.

Seit 2021 habe sich die Lage allerdings nochmals exponentiell verschlechtert: Schätzungen zufolge würden arabisch-muslimische Gemeinden innerhalb inzwischen über Hunderttausende illegaler Waffen verfügen – und diese seien “nicht für Kriminalität“ bestimmt, so Abelow, sondern für den “Tag X”, an dem der Befehl komme – ob von der Hamas, dem Iran, der Muslimbruderschaft oder einem von der Palästinensischen Autonomiebehörde geführten Aufstand in Judäa und Samaria. Die Lunte zu diesem Pulverfass sei bereits entzündet, so Abelow. Er erinnert daran, dass am 7. Oktober 2023, als die Hamas in Israel einfiel und 1.200 Juden bestialisch abschlachtete, viele arabisch-muslimische israelische Staatsbürger nicht mit Abscheu, sondern mit öffentlichen Feiern reagiert hätten. Natürlich betrifft dies nicht alle arabischen und muslimischen Israelis – aber einen potentiell existenzbedrohenden Anteil von ihnen; Araber und Muslime stellen fast ein Fünftel der Bevölkerung Israels.

Klassischer westlicher Fehler: Projektion

Israel könne nicht länger so tun, als seien Millionen arabisch-muslimischer israelischer Staatsbürger, die Israel als jüdischen Staat ablehnen; sich mit Gaza und Hamas identifiziere, den Terrorkampf der Autonomiebehörde gegen Juden unterstützten und glaubten, dass die Scharia der Demokratie überlegen sei als extremistische Minderheit abtun. Es sei der klassische westliche Fehler, westliche Werte auf eine nahöstliche Gesellschaft zu projizieren. Genau das ist der Punkt: Was Abelow hier in drastischen Worten beschreibt und anmahnt, gilt längst auch für die westlichen Demokratien, die sich in tödlicher Toleranz einem mit Methoden der Verstellung und Tarnung operierenden Gegner im Inneren geöffnet haben. Eine Gesellschaft kann äußere Feinde überleben – aber keine inneren, die ihre Schwächen kennen, ihre Freiheiten begreifen und ausnutzen und alle die Werte verachten, die diese tragen.

Der Westen verstehe den Islam bis heute nicht, kritisiert Abelow: Dieser sei keine bloße Religion, sondern eine tribalistische Stammeskultur, die nicht an individuelle Rechte oder Selbstverwirklichung glaube wie die westliche Kultur. Der tödliche Fehler der an ihrer eigenen Duldung und Toleranz erstickenden westlichen Gesellschaften liegt darin, dass diese in allem von sich ausgehen und ein grundfalsches Menschenbild zugrundelegen – eines, mit dem sie selbst noch vor wenigen Generationen nichts gemein hatten.

Was tun?

Da Israel, von arabischen Feindstaaten umzingelt, im Gegensatz zu Europa, seit über einem halben Jahrhundert schon den Kampf führt, der den Europäern erst noch bevorsteht – ein Guerilla- und offenen Krieg gegen Intifada und Dschihad – ist das Land ungleich wehrhafter und handlungsfähiger. Deshalb werden die Forderungen Abelows auch durchaus ernstgenommen und zumindest nicht in die Schublade “Islamophobie” oder “antimuslimischer Rassismus” geschoben.

Um das nächste Jahrzehnt zu überleben, müsste Israel, Abelow zufolge,

  • israelische Araber vollständig von Hunderttausenden illegaler Waffen entwaffnen;
  • Loyalität gegenüber einem jüdisch-demokratischen Staat zur Bedingung für die Staatsbürgerschaft machen;
  • jüdische Gemeinden in Galiläa, im Negev, in Lod und Jerusalem stärken;
  • sich operativ auf gleichzeitige innere und äußere Aufstände vorbereiten und
    „letztlich daran arbeiten, jedem dschihadistischen unterstützenden Knesset-Abgeordneten, hetzenden Imam, dschihadistischen Pädagogen und allen dschihadistischen Muslimen in unserer Mitte die Staatsbürgerschaft zu entziehen und sie auszuweisen“.

Wann kommt die Intifada auch bei uns?

Und diese Gefahr betreffe längst nicht nur Israel. Selbst der im September ermordete US-Aktivist Charlie Kirk habe davor gewarnt, dass der Islam mit der westlichen Zivilisation unvereinbar sei und ihn „das Schwert, mit dem die Linke Amerika die Kehle durchschneidet“ genannt. Jede westliche Nation stehe heute vor ihrer eigenen fünften Kolonne dschihadistischer muslimischer Bürger – „und wenn wir nicht alle aufwachen – mutig, unapologetisch –, wird die Zukunft der freien Welt nicht auf ausländischen Schlachtfeldern entschieden, sondern innerhalb amerikanischer und europäischer Städte“, so Abelows eindringlicher Appell. Eben darauf geht es: Die Zustände, die er beschreibt, sind längst auch in Deutschland, Frankreich oder England Realität. In jedem dieser Länder befinden sich Millionen von Muslimen, die, ob eingebürgert oder nicht, nicht im Traum daran denken, sich in westliche Gesellschaften zu integrieren, die sie für ihre Schwäche und Nachgiebigkeit – auch und gerade ihnen selbst gegenüber – verachten.

Eine erhebliche Zahl darunter wäre unter Umständen sogar bereit, sich an einer umfangreichen Mordaktion zu beteiligen, wenn ein entsprechender Befehl dazu käme. Auch wenn es sich nur um eine Minderheit handele, wäre unklar, wie viele junge Muslime sich einer entsprechenden Radikalisierung im Falle des Ausbruchs eines solchen Aufstands anschließen würden. Fakt ist, dass niemand die genaue Gefahrenlage kennt – am wenigsten die Geheimdienste und Behörden, denn Deutschland hat nicht nur seit über zehn Jahren jeden Überblick verloren, wer über die Grenzen kommt, sondern hat auch durch Verbot von Raster- und Schleierfahndung sowie “ethnischem Profiling” wichtige Elemente der Terrorabwehr fahrlässig preisgegeben.

Arsenale und Waffendepots auch in Deutschland

So hat man nicht einmal die geringste Ahnung, wie viele Waffen und Depots sich hier befinden; Fälle von zufällig entdeckten Kriegswaffen-Importen im grenznahen Ausland oder bereits auf deutschen Hoheitsgebiet lassen vermutet, das die Arsenale längst prall gefüllt sind. Dass auch hier längst die Vorbereitungen für einen Tag X laufen, ist somit nicht nur unrealistisch, sondern eher wahrscheinlich. Wer gerade wieder die exzessive Gewaltaffinität junger Muslime in der gestrigen Silvesternacht erlebt hat, versteht, was geeint ist.

Erschwerend hinzu kommt, dass die deutschen Behörden vor allem damit beschäftigt sind, die Opposition zu bekämpfen und die eigenen Bürger daraufhin zu bespitzeln, ob sie Politiker beleidigen, verbotene Worte benutzen oder gar – am allerschlimmsten – die fortschreitende Islamisierung kritisieren. Ohne die Hinweise ausländischer Geheimdienste hätte es bereits etliche Anschläge mit zahllosen Toten gegeben. Abelows Warnungen an Israel hallen in der Alten Welt als Menetekel nach – und sind vor allem in Deutschland brandaktuell, diesem Land, das entgegen der Neujahrsansprachenmärchen des Kanzlers immer unsicherer und explosiver wird.

Und je desolater die innenpolitische Lage wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass islamistische Kommandoebenen in islamischen Regimes oder Gruppierungen im Inland den passenden Zeitpunkt für gekommen halten, losschlagen, um das Kalifat zu errichten und sich der Kuffar zu entledigen. Dieses Szenario ist um Größenordnungen wahrscheinlicher als die Augenwischerei vom multikulturellen Zusammenleben von Muslimen mit Juden, Christen und Agnostikern.

Der Beitrag erschien zuerst bei ansage.org. Hier finden Sie Möglichkeiten, wie Sie auch dieses Portal unterstützen können.


Entdecke mehr von Philosophia Perennis

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

PP-Redaktion
PP-Redaktion
Eigentlich ist PP nach wie vor ein Blog. Dennoch hat sich aufgrund der Größe des Blogs inzwischen eine Gruppe an Mitarbeitern rund um den Blogmacher Dr. David Berger gebildet, die man als eine Art Redaktion von PP bezeichnen kann.

Trending

VERWANDTE ARTIKEL