Samstag, 13. April 2024

Lauterbach fordert Umstellung des Gesundheitssystems auf Krieg

Nach jüngsten Aussagen  von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sei das deutsche Gesundheitssystem im Kriegsfall für die Versorgung von Verletzten wie auch von NATO-Bündnispartnern zuständig. Man müsse daher, nach Auffassung Lauterbachs, den Gesundheitsbereich auf den Kriegsfall vorbereiten.

Inzwischen hat es auch der medienfernste Bürger unseres Landes mitbekommen: der große Krieg ist längst ausgemachte Sache. Wer Friedensverhandlungen fordert, wird – ganz im Duktus totalitärer, antidemokratischer Regime – als kollaborierender Kreml-Stricher und Lumpenpazifist beschimpft. Und statt auch nur einen Finger zu rühren, um das grauenhafte Schlachten in der Ukraine zu beenden, möchte man sich darin profilieren, alle Bereiche auf einen Dritten Weltkrieg vorzubereiten.

Da darf natürlich auch ein Karl Lauterbach nicht fehlen, der bereits in Sachen Corona und Klima gezeigt hat, dass er zu nahezu allem Menschenverachtenden bereit ist, wenn er glaubt sich damit irgendwie profilieren zu können.

Kriegslogistik bereits diesen Sommerfestgelegt

Nach jüngsten Aussagen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sei das deutsche Gesundheitssystem im Kriegsfall für die Versorgung von Verletzten wie auch von NATO-Bündnispartnern zuständig.

Man müsse daher, nach Auffassung Lauterbachs, den Gesundheitsbereich auf den Kriegsfall vorbereiten. Nach Aussagen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach soll das deutsche Gesundheitswesen besser gegen Krisen aufgestellt und auch für militärische Konflikte vorbereitet werden, wie auch RT zu berichten weiß.

Gegenüber der Osnabrücker Zeitung erklärte der, seit „Pandemie-Zeiten“ höchst umstrittene Minister am 2. März, Deutschland müsse sich nicht nur auf künftige Pandemien vorbereiten. Das Land müsse sich nunmehr „auch für große Katastrophen und eventuelle militärische Konflikte besser aufstellen”.

Die Ampelregierung habe auch als Reaktion auf die Corona-Pandemie beschlossen, das Gesundheitssystem insgesamt besser für große Krisen zu rüsten, zitierte etwa die Welt den Minister. Lauterbach habe für eine entsprechende „Zeitenwende” auch auf gesundheitspolitischer Ebene plädiert, bei der Deutschland im Kriegsfall für die Versorgung von Kriegsverletzten auch aus anderen NATO-Ländern zuständig wäre.

„Zeitenwende“ auch in deutscher Gesundheitspolitik nötig

Dazu erklärte er,  „es braucht auch eine Zeitenwende für das Gesundheitswesen. Zumal Deutschland im Bündnisfall zur Drehscheibe bei der Versorgung von Verletzten und Verwundeten auch aus anderen Ländern werden könnte.”

Dabei verwies er einmal mehr auf die Rolle Russlands bei der Umrüstung des deutschen Gesundheitswesens. Nach dem „verbrecherischen russischen Angriff” sei es umso wichtiger geworden, das Gesundheitssystem in Deutschland auf Krieg umzustellen.

Hierzu  erklärte der deutsche Gesundheitsminister, „nach dem verbrecherischen russischen Angriff auf die Ukraine hat diese Herausforderung leider an Bedeutung gewonnen.”

Noch in diesem Sommer werde man den Umbau des Gesundheitswesens auf Kriegsversorgung auch im Gesetz verankern. Lauterbach sprach dabei freilich nicht direkt von Krieg, sondern von „militärischem Bündnisfall”. „Und deswegen haben wir eine Gesetzeslücke, die wir angehen, um für einen Katastrophenfall oder sogar einen militärischen Bündnisfall, so unwahrscheinlich er ist, vorbereitet zu sein.”

Besagter Bündnisfall scheint allerdings, angesichts anhaltender „NATO-Provokationen“ mindestens so unwahrscheinlich zu sein, wie „seinerzeit“ die Covid-Impfung nebenwirkungsfrei.

„Kriegsvorbereitungen“ trotz Krankenhausschließungen

Lauterbach nannte dazu auch schon ein paar Details des Gesetzesvorhabens. „Im Krisenfall muss jeder Arzt, jedes Krankenhaus, jedes Gesundheitsamt wissen, was zu tun ist. Wir brauchen klare Zuständigkeiten, etwa für die Verteilung einer hohen Zahl an Verletzten auf die Kliniken in Deutschland“. Im kommenden Sommer müssten zur Kriegsvorbereitung auch Meldewege, Optionen für Patientenverlegungen und die Verteilung von medizinischem Personal im gesamten Bundesgebiet gesetzlich festgelegt werden.

Auch entsprechende Übungen müssten, auf „Wunsch Lauterbachs“ eingeleitet werden. „Schließlich muss für den Krisenfall der Einsatz und die Verteilung von medizinischem Personal geklärt sein. Und all das muss geübt werden.”

Lauterbach zufolge könne man einen Krieg,  mit seinen Worten „militärischen Konflikt”,  nicht dadurch vermeiden, indem man sich nicht darauf vorbereite. Wie man eben auch für die Pandemie „frühzeitig bereits geprobt“ hatte, wiederholen sich offenbar bei Lauterbach die Schemata beharrlich.

Und weil man Krieg nicht durch Nichtvorbereitung vermeiden könne, müsse man sich darauf vorbereiten, alles andere sei albern, erklärte der Gesundheitsminister.

„Es wäre albern zu sagen, wir bereiten uns nicht auf einen militärischen Konflikt vor, und dann wird er auch nicht kommen. Nach der Logik bräuchte man auch keine Bundeswehr. Nichtstun ist keine Option.”

Schließlich äußerte sich Lauterbach gegenüber der Osnabrücker Zeitung auch noch dazu, dass man die Vorschriften zur Bevorratung im Gesetz ändern müsse.

Überarbeitete Fassung eines Beitrags bei „Unser Mitteleuropa“.

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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