Donnerstag, 11. Juli 2024

Arztbericht zu Anschlag auf Chrupalla: Gift mit Spritze in Schultermuskel injiziert

Die Ärzte des Klinikums Ingolstadt haben beim AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla eine „intramuskuläre Injektion“ diagnostiziert. Das geht aus der „Epikrise“ (Abschlussbericht) im vorläufigen Arztbrief hervor, der der JUNGEN FREIHEIT vorliegt.

Die Vermutung, daß der Politiker bei der Wahlkampfveranstaltung am Mittwoch tatsächlich tätlich angegriffen wurde, scheinen sich damit zu bestätigen. Die Staatsanwaltschaft behauptete noch gestern: „Es liegen zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Erkenntnisse vor, daß Herr Chrupalla angegangen oder angegriffen wurde.“

Einstich erfolgte in Chrupallas Oberarm

Die Ärzte sprechen nach der Untersuchung Chrupallas auch von einer „Nadelstichverletzung“. Diese sei im Deltamuskel festgestellt worden. Dies ist der dreieckige Skelettmuskel, der das Schultergelenk hält. Die Täter haben den AfD-Vorsitzenden demnach in den Oberarm gestochen.

In der Diagnose heißt es zudem: „Schwindel mit Übelkeit und Brechreiz sowie Kopfschmerzen mit präkollaptischem Ereignis nach unklaren Intox“. Intox steht für Intoxikation und bedeutet Vergiftung.

Unklare Substanz

Wörtlich heißt es in dem Dokument: „Herr Chrupalla wurde am 04.10.2023 nach einer intramuskulären Injektion mit einer unklaren Substanz zur weiteren Überwachung auf unsere internistische Intensivstation aufgenommen.“

Lesen Sie die ganze Meldung hier. Und auch den Bericht von ALEXANDER WALLASCH.

Addendum (David Berger): Ganzes Ausmaß der Verkommenheit von Altparteienpolitikern und Medien wird nun deutlich

Nun wird anhand der gestrigen Reaktionen auf die Nachrichten zu Weidel und Chrupalla das ganze Ausmaß der moralischen Verkommenheit bestimmter Medien und Politiker deutlich

Selbst das betretene Schweigen bei vielen Politikern und Medien spricht für sich: geboren aus der Angst um schwindende Macht und Deutungshoheit und aus dm Wissen, dass man ganz wesentlich zum Terror gegen die Oppositionspolitiker beigetragen hat.

Die ganz perfiden unter den Politikern, Journalisten und „Influencern“ versuchten den „Stürmer“- und „Neues Deutschland“-Journalismus“ zu überbieten, in dem sie Fakenachrichten verbreiten, die die Opfer als Simulanten und Lügner darstellen, am deutlichsten hier der Spiegel im Fall Weidel.

CSU und Freie-Wähler-Politiker ganz vorne mit dabei

Oder sie verhöhnen und beschimpfen die Opfer gar wie der CSU-Innenminister Joachim Hermann („hinterfotzig“) oder der Parlamentarische Geschäftsführer der Freien Wähler in Bayern. Der macht sich über die Drohungen gegen Alice Weidel lustig, obwohl die Schweizer Polizei inzwischen bestätigt hat, dass die Bedrohungslage gegen Weidel real ist: „Made my day: Safehouse von Weidel steht auf Malle. Chefin der AfD schwänzt aus angeblichen Sicherheitsbedenken den Wahlkampf. Per Videobotschaft teilt sie vor einer weißen Wand ihre Sorge vor Übergriffen mit – und wird dann dummerweise in einem Café auf Mallorca angetroffen.“ (Quelle)

MHier nicht unerwähnt bleiben darf, dass sich die bayerische Regierung zwei Tage vor der Landtagswahl weigert einen solch widerlichen und feigen Angriff korrekt darzustrellen. Dass sich „aber bayerische Behörden wie die Staatsanwaltschaft Ingolstadt vor den politischen Karren spannen lassen, die bisher behauptet, es lägen keinerlei Hinweise auf einen Angriff vor, ist dagegen ein Skandal. Denn natürlich ist auch dieser Staatsanwaltschaft die ärztliche Diagnose bekannt, nach der ein Einstich am Oberarm gefunden wurde, durch den der Kreislaufzusammenbruch verursacht wurde. Was sich in der Spritze befand, wird derzeit noch analysiert“ – so Thomas Seitz zutreffend.

Den Vogel freilich abgeschossen hat Jörg Kachelmann, der auf X schreibt: „Korrekt, die Forderungen nach einer Anteilnahme am Schicksal von Herrn Chrupalla sind abseitig. Ich bin bereit, Straftaten generell zu verurteilen. Darüber hinaus muss ich aber festhalten, dass das Land ethisch und gesellschaftlich gewonnen hätte, wäre er nicht geboren worden.“ Um dann noch zu fragen: „Warum müssen Rechte immer auch noch so hoffnungslos dumm sein?“

Max Otte stellt zurecht fest: „So entsteht Pogromstimmung“

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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