Sonntag, 23. Juni 2024

Feigheit der Bürgerlichen: Auch Merz beteiligt sich an Kampagne gegen Aiwanger

(David Berger) Eigentlich war es zu erwarten gewesen, dass auch der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz kein Rückgrat zeigt und sich an der Kampagne gegen Aiwanger beteiligt.  

„Das ist eine höchst unappetitliche Geschichte“, so Merz gegenüber der Funke Mediengruppe. „Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass 17- oder 18-jährige Schüler noch in den 80er-Jahren so etwas schreiben. Das muss nun wirklich vollständig aufgeklärt werden.“

Feigheit der Bürgerlichen

Boris Reitschuster kritisiert das Verhalten von Merz treffend: „Genau diese Feigheit der Bürgerlichen, ihr vorauseilender Gehorsam vor Rot-Grün aus Angst vor deren Medien-Kampagnen hat unser Land dahin gebracht, wo es jetzt ist.“

Unterdessen werden die Vorwürfe gegen Aiwanger immer absurder: „Eine weitere Person, ausgegraben wieder von der SZ, behauptet, er hätte ‚Mein Kampf‘ in der Schultasche gehabt. Die Schülerin behauptet, dass sie „das Buch selbst in der Hand gehalten habe“ – was sie durchaus auch verdächtig macht, da sie zu dieser Zeit im Besitz des Buches war.

Braun-Rasierer benutzt

Unterdessen quellen die sozialen Netzwerke über vom Spott auf die künstliche Empörung von Merz, SZ, Söder & Co:

„Volksschullehrer bestätigt, Aiwanger rasierte sich in der 7ten Klasse mit einem Rasierer von Braun. SZ recherchierte, Bartstoppel in der Schultasche eines anonymen Mitschülers überführte Hubart.“

Und die „Achse“ macht gleich eine ganze Satire daraus. Mit Höhepunkten wie diesem: „Sie habe gehört, dass Aiwanger einmal, da muss er so 3 gewesen sein, im Sandkasten einem anderen Kind ein Förmchen über den Scheitel gezogen und ihm ein Schäufelchen in die Hand gedrückt habe – mit der Aufforderung, sich ,sein eigenes Grab zu schaufeln‘.“

Der Corona-Faschismus ist ein aktuelleres Problem

Aber auch ernste Beiträge rufen dazu auf, die Äußerungen, um die es hier geht, im jüngeren Zusammenhang zu sehen:

Im Fall #Aiwanger geht es darum, Katharina Schulze von den #Gruenen zur stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidentin zu machen. @Markus_Soeder wird dafür sogar bereit sein, seiner eigenen Partei massiv zu schaden.
Wofür Frau Schulze steht? Hört selbst!@HubertAiwanger macht… pic.twitter.com/Ja9P01OiiN

— Markus Haintz (@RA_MarkusHaintz) August 30, 2023

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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