Dienstag, 18. Juni 2024

Die grünen Heuchler

Mit Begeisterung haben die Medien verlauten lassen, was die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Frau (Wer weiß schon, die diese Person sich identifiziert? Da muss man heute ja vorsichtig sein.) Britta Haßelmann, angekündigt hat: Nämlich, dass ihre Partei für 2025 erneut einen Kandidaten oder eine Kandidatin für das Amt des Bundeskanzlers aufstellen möchte. Unser Leserbrief des Monats dazu von Sven Korte, Attendorn

Im Gespräch waren Wirtschaftsminister Robert Habeck und Frau Anna-Lena Baerbock. So sehr diese Ankündigung unsere Medienvertreter auch erfreuen mag, die Umfragen lassen beim Normalbürger alles andere als Begeisterung erkennen, denn dort sacken die Grünen immer mehr ab. Zum ersten Mal seit 2018 stehen die Grünen im der Beliebtheit unter der Alternative für Deutschland. Und gerade im Osten schickt sich die AfD an, zur neuen Volkspartei zu werden; dort rückt sogar eine Regierungsbildung in den Bereich des Möglichen.

Um Angesichts dieser Umfragewerte voller Überzeugung für einen grünen Kanzlerkandidaten zu trommeln, muss man schon ein übersteigertes Selbstbewusstsein aufweisen können – oder eben die Realität verleugnen. Aber das ist ja eine Spezialität der Grünen. Dank „grüner“ Politik sind die Preise für Lebensmittel, Wohnraum, Treibstoffe und Energie ins Unermessliche gestiegen. Und in absehbarer Zukunft sollen selbst funktionierende Heizungen wegen „grüner“ Gesetze gegen eine Wärmepumpe ausgetauscht werden müssen. Hinzu kommt, dass die vorhandenen Wohnhäuser mit einem enormen Aufwand „klimagerecht“ Gedämmt werden sollen, was sich der größte Teil der Bürger jedoch nicht leisten kann. Dies trifft vor allem vor allem ältere Mitmenschen, die ihr Leben lang im Schweiße ihres Angesichts gearbeitet haben, um sich die eigene Wohnung oder das kleine Häuschen für den Ruhestand zu ermöglichen. Die ältere Generation wird von den Banken auch keine Kredite mehr erhalten und daraus folgt dann zwingenderweise der Verkauf des Eigenheims. Jedoch haben die Grünen auch für diesen Fall vorgesorgt und in die neuen Gesetze bereits die Klausel aufgenommen, dass sämtliche dieser Eigenheime betreffende Maßnahmen unterbleiben dürfen, wenn dort „Flüchtlingsfamilien“ untergebracht werden. Im Klartext bedeutet das, dass die Grünen unsere Eltern und Großeltern mit völlig überzogenen Maßnahmen zum sogenannten „Klimaschutz“ aus ihren Häusern vertreiben und dort dann die grünen „Neubürger“ unterbringen wollen. Die Hintergründe dazu beleuchten wir später noch.

Dem Ansehen der Grünen schaden solche Maßnahmen jedoch nicht, zumindest nicht bei ihren Unterstützern und den Medienvertretern. Beleuchten wir doch mal kurz, warum das so ist.

Das Selbstbild der Grünen ist von einer Hypermoral gekennzeichnet, die ihresgleichen sucht. Die Grünen sehen sich in der Regel so sehr über dem Normalbürger stehend, dass sie in Sphären entschweben, die unsereiner niemals erreichen kann oder gar erreichen möchte. Ferner können die Grünen ob ihrer gehobenen Moral auch niemals etwas falsch machen; stets tragen Andere die Verantwortung, wenn ihre abgehobenen Ideen nicht in der Praxis umsetzbar sind.

Bedingt durch diese Einstellung, haben die Grünen auch keinerlei Erfahrung mit so etwas wie Krisen-Management. Zugegeben, selbiges war bisher auch noch nie vonnöten, denn die Medien sahen bisher wohlwollend über jede Fehlentscheidung und jeden noch so kapitalen Fehltritt der Grünen hinweg. Zudem herrscht bei den rot-grün-angehauchten Medien eine Einstellung vor, die sich nur wie folgt beschreiben lässt: Grüne kritisiert man nicht, Grüne lobt man. Grünen stellt man keine unangenehmen Fragen, sondern nimmt ihre Statements still und demütig entgegen. Grüne müssen vor jeder Kritik verschont bleiben. Die Gegner der Grünen hingegen dürfen mit der übelsten Jauche übergossen und sowohl beruflich wie privat vernichtet werden.

Viele Jahre lief alles auf diese Art und Weise und daher auch sehr entspannt für die Grünen.

Nun jedoch treffen Letztere auf etwas, dass sie gar nicht mehr kennen: Widerspruch und Kritik!

Kritik an den Grünen – so etwas war vor zwei Jahren noch schier undenkbar

Bedingt aus ihrer abgehobenen Einstellung und der medialen Vorzugsbehandlung, die den Grünen so lange zugutekam, können sie gar nicht anders, als jeden Widerspruch und jedes kritische Wort als Hass-Kampagne oder als Verschwörung irgendwelcher ominösen „rechten“ Kräfte zu empfinden.

Man erinnere sich nur an Herrn Habeck, der zwei seiner Mitarbeiter im Wirtschaftsministerium den Verfassungsschutz auf den Hals hetzte und sie als „russische Spione“ bezeichnete und zwar nur aus dem Grund, weil sie ihm bei seinen Energieumbauplänen widersprochen hatten.

Oder nehmen wir kurz die „feministische Außenpolitik“ unserer sogenannten „Weltinnenministerin“ Frau Baerbock, deren verbale Ausfälle auf der ganzen Welt einiges an Belustigung, mehrheitlich aber Bestürzung auslösen. Das ficht hierzulande jedoch kaum jemanden an, denn laut den Medien sind sogar die live im Fernsehen übertragenen Kriegserklärungen von Frau Baerbock nur „russische Propaganda“ oder aus dem Zusammenhang gerissen. Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

Zusammen mit Frau Baerbock hat Frau Claudia Roth ebenfalls für eine denkwürdige Posse gesorgt, die sich um die Rückgabe der Benin-Bronzen dreht. Der Öffentlichkeit waren diese rechtlich einwandfrei erworbenen Bronzen kaum ein Begriff, bis die Damen Roth und Baerbock eine vermeintliche „historische Schuld“ in dem Besitz dieser Kunstgegenstände erkannten und besagte Bronzen an Benin übergaben. Damit sollte die „Geschichte des deutschen Kolonialismus“ aufgearbeitet werden. Allein dieser Teil lässt die mangelnde Bildung der Damen erkennen, denn Benin war eine britische Kolonie, keine Deutsche – dies aber nur am Rande. Jedenfalls übergaben die beiden Damen in einem feierlichen Akt die Bronzen und legten dann gleich auch noch mehrere Millionen Euro an deutschen Steuergeldern dazu, damit ein Museumsflügel für die Kunstwerke gebaut werden konnte.

Die Königsfamilie in Benin-City reklamierte dann die Bronzen als Privatbesitz und damit werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit in irgendeinem privaten Museum landen und sind der breiten Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich, während sich der Oba von Benin an einer neuen Yacht erfreuen kann oder ähnliches. Aber wen außer den Grünen dürfte das noch verwundern.

Klima- und Umweltschutz waren ebenso wie ein angestrebter NATO-Austritt oder das Verbot von Rüstungsexporten nie das vorrangige Ziel der Grünen; das war alles nur eine Art moralisches Betäubungsmittel, eine Masche, um einen möglichst großen Teil der Bevölkerung anzusprechen und hinter sich zu versammeln, mit dem Ziel, die eigene Agenda voran zu treiben – koste es, was es wolle.

Erinnert sich heute eigentlich noch jemand daran, dass die Grünen versprochen hatten, die CO2-Steuer als sogenannten Klima-Bonus an die Steuerzahler zurück zu geben? Ach was, wir müssen doch die ganze Welt vor dem deutschen CO2 retten, da kann man auf die Bedürfnisse der Deutschen doch keine Rücksicht nehmen!

Neuster Geniestreich der Grünen sind die sogenannten „Bürgerräte“, die aus „zufällig“ ausgewählten Bürgern bestehen sollen, die dann über Wohl und Wehe der Politik zu entscheiden haben. Wie diese zufällige Auswahl vonstatten gehen wird, haben wir ja schon beim „Bürgerdialog“ gesehen, wo sich praktisch nur Parteimitglieder der Grünen und der SPD getummelt haben. Dass ganz nebenbei so unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ausgehebelt wird, teilen uns die Massenmedien natürlich nicht mit.

Ziehen wir doch mal kurz Wikipedia zu Rate, die nun wirklich nicht im Verdacht stehen, der rot-grünen Politik gegenüber kritisch zu sein: „Die Münchner oder Bayerische Räterepublik wurde am 7. April 1919 ausgerufen und stellte den etwa vier Wochen währenden Versuch dar, im fünf Monate zuvor gegründeten Freistaat Bayern eine sozialistische Räterepublik zu etablieren.“

Oh, das mit der Räterepublik hat schon damals nicht geklappt? Macht nichts, dann probieren wir es halt noch mal. Der Fehler liegt natürlich nicht im Sozialismus, denn „wahrer“ Sozialismus wurde noch nie versucht.

Ja, genau. Vielleicht hält der aktuelle Versuch ja nicht mal so lange durch, wie die bayerischen vier Wochen.

Den Skandal um Robert Habecks Wirtschaftsministerium, wo sich mit Billigung des Ministers der „Graichen-Clan“ eingenistet hat, dürfte inzwischen ja Jeder und seine Frau mitbekommen haben, also können wir uns die Aufzählung dieser ganzen Posse ersparen. Dazu nur so viel: Wie Frau Beatrix von Storch in ihrer fulminanten Bundestagsrede ausführte – diese knapp vier Minuten lange Rede anzusehen sei jedem intensiv ans Herz gelegt -, werden die Leute von britischen und amerikanischen Investmentgruppen bezahlt, die mit Krediten und Immobilien handeln. Es sind Milliardäre und Konsortien, die sich mit den grünen „Klimagesetzen“ eine goldene Nase verdienen werden. Das ist die ganze Wahrheit, die dahinter steckt. Die Grünen lassen sich von ausländischen Gruppierungen bezahlen, um Politik gegen den Mehrheitswillen und gegen die Interessen der deutschen Bevölkerung zu machen. Die Medien, deren oberste Pflicht es wäre, diesen Skandal lückenlos aufzudecken, verschweigen ihn einfach. Wie die Fangarme eines Kraken haben sich hier die Einflussagenten ausländischer Mächte sämtliche Teilbereiche unseres Staates zu eigen gemacht.

Solche Zustände kannte man bisher nur aus Dritte-Welt-Ländern und totalitären Systemen

In jedem anderen Land der Welt würde man so ein Verhalten schlicht als Hochverrat bezeichnen und die Verantwortlich zur Rechenschaft ziehen, aber scheinbar ist in Absurdistan so etwas inzwischen „normal“ geworden und nichts mehr unmöglich.

Dem Durchschnittsbürger, dem diese Informationen von den Mainstreammedien ganz bewusst vorenthalten werden, erscheinen die Grünen daher auch mehr wie eine realitätsferne, sektenartige Gruppierung, die nicht über eine charismatische, sondern eine gruselig-fanatische Führungsebene verfügt. Die links-grüne und vor allem woke Politik trifft in der Bevölkerung auf immer mehr Ablehnung, doch das stört die derzeitigen Machthaber im Land herzlich wenig. Nach dem Prinzip „Was nicht passt, wird passend gemacht“, soll einfach so lange „Überzeugungsarbeit“ geleistet werden, bis das renitente Volk endlich umerzogen worden ist.

Da braucht es eben schon eine wirklich gute Propaganda und zumindest derzeit haben die Grünen diese noch. Gut gefälschte Statistiken; phantasievoll gestaltete Umfragen; Talkshow-Runden ganz ohne kritische Meinungen und paniert mit handverlesenem und bezahltem Publikum; als Bürger verkleidete Genossen, die im sogenannten Bürgerdialog nette Fragen an die Regierung stellen; eifrige Wetterkarten-Desinger, die schon ab Temperaturen von 16 Grad das ganze Land in feuerroter Farbe darstellen; Redakteure und Journalisten, die für einen kleinen Obolus ganz tolle Geschichten verbreiten und auch schon mal ein einen Interview kürzen, damit die Kritik an den Grünen im Schneidekorb verschwindet, und zu guter Letzt einen Verfassungsschutz, der im Namen der Regierung die einzige Oppositionspartei beobachtet.

Ach ja, was wären die Grünen nur ohne diesen ganzen Apparat, der ihnen zur Verfügung steht, um ein künstliches Bild der Realität zu erzeugen? Aber das trifft auf die SPD, die CDU, die FDP und die Linken ja genauso zu.

Wie sähe die Lage im Lande wohl aus, wenn wir mal so ein oder zwei Wochen lang eine wirklich neutrale Berichterstattung von den Öffentlich-Rechtlichen bekommen würden?

Aber das wird nicht passieren. Und genau aus diesem Grund können die Grünen für einen eigenen Kanzlerkandidaten im Jahre 2025 planen.

Alexander Solschenizyn sagte einmal: „Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter.“ Genau das wir erleben es heute wieder.

Filz, Korruption, fachliche Inkompetenz und eine vorgebliche Hypermoral

Filz, Korruption, fachliche Inkompetenz und eine vorgebliche Hypermoral sind die Markenzeichen der Grünen, die in Wirklichkeit im Dienste ausländischer Milliardäre stehen um unserem Volk damit willentlich massiven Schaden zufügen. So viel zur „Moral“ der Grünen.

So erschütternd diese Erkenntnis für manchen nun auch sein mag, so ist sie dennoch die Wahrheit.

Eine zahlenmäßig kleine Gruppe hat in unserem Land alle Schaltstellen der Macht und deren Kontrollorgane übernommen. Der Rechtsstaat wurde ausgehebelt und zeigt bestenfalls „Haltung“, jedoch kein Rückgrat oder überhaupt den Willen, Recht und Gesetz noch irgendwie durchzusetzen. Aus der Demokratie wurde eine Oligarchie und wir bewegen uns rasend schnell in Richtung Totalitarismus. Inzwischen wird selbst Vierjährigen im Kindergarten schon „Haltung“ anerzogen und sie sollen ihre „sexuellen Freiheiten mit den Erzieher*innen genießen dürfen“, wie auch immer das aussehen soll. Das Heizen ist eine höchst politische Angelegenheit geworden, ebenso wie das Essen. Der gemeine Bürger soll zum Fleischverzicht erzogen werden und nur noch Käfer knabbern dürfen, während er im Dunkeln sitzt und auf die tägliche, dreistündige Stromzuweisung wartet, um seine Wäsche waschen zu können.

Und immer noch ist ein erschreckend großer Teil unserer Mitmenschen an all diesen Vorgängen scheinbar völlig desinteressiert – oder, besser ausgedrückt, sie wurden durch die ständig neuen Schreckensnachrichten der Massenmedien paralysiert und in Schockstarre versetzt.

Aus dieser Starre müssen wir alle uns endlich lösen und in die Gänge kommen. Allein beim Thema Energie wäre die einzig richtige Vorgehensweise, der sofortige und beschleunigte Bau von Kernkraftwerken. Speziell der in Deutschland entwickelte Dual Fluid Reaktor, der aus Atommüll sauberen Strom produziert und sicher ist, verspricht das Problem der Energieknappheit lösen zu können. Mit den Altparteien wird das jedoch niemals geschehen.

Mark Twain soll gesagt haben: „Politiker und Windeln müssen regelmäßig gewechselt werden; und zwar aus dem gleichen Grund.“

Setzen wir diese Weisheit doch in die Praxis um. Was auch immer die Medien verbreiten mögen – es gibt eine Alternative. Ihr müsstet euch nur dazu durchringen, diese Alternative auch zu wählen.

Dass das nicht so leicht fällt, ist angesichts der ganzen üblen Nachrede gegen die AfD sicherlich nachvollziehbar. Aber wie wäre es, wenn sich jeder selbst ein Bild von der Alternative macht und nicht bloß auf das Gerede anderer hört? Wenn ihr einen Infostand der AfD seht, sprecht die Leute an. Wenn eine Veranstaltung stattfindet, geht hin und redet mit den Leuten vor Ort. Wenn ihr jemanden kennt, der in der AfD ist, so fragt ihn, wie die Alternative zu den Themen steht, die euch derzeit am meisten bewegen. Fragen kostet doch nichts und wenn euch die Antworten nicht zusagen sollten, was habt ihr dann schon verloren? Aber miteinander reden müssen wir, denn nur so können wir zu einem Konzens kommen und uns dann gemeinsam daran machen, dieses Land vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen. Wir benötigen eure Mitarbeit dafür und ihr benötigt unsere. Gemeinsam können wir diese Aufgabe bewältigen. Das wird natürlich nicht leicht werden, keine Frage, aber wenn wir zusammen halten, können wir das schaffen. Ganz sicher.

David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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