Sonntag, 26. Mai 2024

Kanaren: 900 Migranten in 10 Tagen

(David Berger) Das Erscheinungsbild der Touristenhochburgen auf Gran Canaria ist zunehmend geprägt durch illegale Einwanderer, derzeit meist Nordafrikaner und Subsahara-Afrikaner. Derzeit erlebt die Insel hier einen erneuten Ansturm, der Widerstand gegen die illegale Einwanderung scheint weitgehend eingeschlafen.

Auch wer die Strände Gran Canarias seit vielen Jahren kennt, dem fällt es dieser Tage besonders auf: Zwischen den zahlreichen Touristen und Einheimischen, die derzeit die heißen Tage am Meer verbringen, tummeln sich immer mehr junge, schwarze Männer.

An ihrem Verhalten bemerkt man, dass sie noch nicht lange hier sind: Meist treten sie in Gruppen von etwa 6-8 Personen auf, die sich zeitweise auflösen. Zu zweit durchstreichen dann jeweils 2 Personen, meist etwa fünf bis 30 Meter entfernt die Menschenmassen und die Dünen, ganz offensichtlich um dort entweder leicht oder nicht bekleidete Frauen gierig zu beobachten oder sich anscheinend unbewachten Taschen, Kleidern etc. zu widmen.

Durch einen Artikel auf dem „Kanarenmarkt“, der wichtigsten deutschsprachige Newsseite der Kanaren, wurde mir dann auch klar, dass es sich bei meinen Beobachtungen nicht um subjektive Eindrücke handelt, sondern die Beobachtungen einen realen Hintergrund haben.

900 illegale Migranten Ende April

Unter dem Titel „Ansturm auf die Kanaren: 900 Migranten in 10 Tagen“ und in der Rubrik „Illegale Migration aus Afrika“ schreibt das Magazin:

„Das gute Wetter, das Ende des Ramadan oder weil Marokko wieder die Kontrolle seiner Grenzen lockert, wenn Verhandlungen mit Europa anstehen. All das sind Gründe, weil in den letzten 10 Tagen wieder 900 Migranten die Kanaren erreichten.

Aber wie auch in Deutschland, dem Ziel vieler dieser illegaler Einwanderer, wird auch hier über Rückführungen kein Wort mehr verloren. Da aber Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura lediglich als Transitbereich betrachtet werden, sehen die Behörden auf den Kanaren dem Treiben wie auch in Griechenland munter zu.

Bei den Migranten, die im April vor den Kanaren aufgelesen wurden, habe es sich je zur Hälfte um Nordafrikaner und Subsahara-Afrikaner gehandelt. Während die Erwachsenen ihre Reise später fortsetzen, verbleiben die Minderjährigen in der Obhut des Staates. Aktuell beläuft sich die Zahl auf 2.126. Laut der Ministerin für soziale Rechte, Noemí Santana steht bei 467 von ihnen noch der Altersbestimmungstest aus.

Vollversorgung garantiert

Die Regierung der Kanaren verfügt über 39 Aufnahmezentren auf verschiedenen Inseln. Die meisten hiervon befinden sich mit 22 auf Gran Canaria. Auf Teneriffa gibt es 13, auf Fuerteventura drei und ein weiteres befindet sich auf El Hierro.“ – soweit der „Kanarenmarkt.

Eine der Residenten von Gran Canaria frustriert: „Wer einlädt und dazu noch Vollversorgung garantiert, braucht sich über Daueranstürme nicht wundern. Ich lese nirgends, dass man keine Dauergäste mehr möchte und die Grenzen jetzt sofort dicht gemacht werden. Die lassen alles rein bis die EU fertig hat. Packt eure Koffer und verlasst die EU, dazu gehören auch die Kanaren. Ansonsten werdet ihr ohne Besitz glücklich sein müssen und dazu noch Hungerleiden. Das Zeitfenster schwindet immer mehr.“

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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