Mittwoch, 30. November 2022

AfD-Großdemo in Berlin: „Antifa“ vor Kanzleramt aufgestellt

(David Berger) Tausende werden heute in Berlin gegen die fatale Politik der Bundesregierung auf die Straße gehen. Zu der Demo aufgerufen hat die AfD. Bezeichnenderweise vor dem Bundeskanzleramt wollen sich Gegendemonstranten aus dem linksextremen Umfeld der sog. Antifa aufstellen. Werden sie das von Scholz gewünschte Demonstrationsverbot für Regierungskritiker mit Gewalt durchsetzen?

Unter dem Motto „Energiesicherheit und Schutz vor Inflation – unser Land zuerst!“ werden heute Tausende in Berlin gegen die Politik der Bundesregierung demonstrieren. Die Demonstration wird zwar von der AfD organisiert, aber der Frust vieler Bundesbürger über das Komplettversagen der Regierung in nahezu allen entscheidenden Fragen ist inzwischen so angestiegen, dass auch zahlreiche Teilnehmer teilnehmen wollen, die bislang nicht der AfD nahe standen.

Und das obwohl die Werbung für das heutige Ereignis eher schmal ausfiel, in den Mainstreammedien ganz bewusst darüber geschwiegen wurde. Lediglich Bundeskanzler Scholz machte unfreiwillig Werbe-Schlagzeilen, als er vor einiger Zeit der AfD indirekt das Demonstrationsrecht absprach. Kurz danach versprach er jedoch milde, dass darauf verzichtet werde, Schusswaffen gegen regierungskritische Demonstranten einzusetzen.

Werden Linksextreme Schmutzarbeit für Scholz machen?

Ähnlich wie damals bei Merkel dürfte die linkstotalitäre Blase rund um die sog. Antifa das so ähnlich sehen wie Scholz. Insgesamt zehn Gegendemos hat die Stadt genehmigt, obwohl einige bereits jetzt ankündigen, dass sie fest entschlossen sind, die AfD-Demo zu blockieren: „In Aufrufen wird angekündigt, den AfD-Marsch zu „crashen“, also zu blockieren“ (Quelle). Es bleibt abzusehen, inwiefern hier die Polizei auf der Seite der Verfassung steht oder sich – wie beim ersten Frauenmarsch in Berlin – von verfassungsfeindlichen Politikern instrumentalisieren lässt. Einige Gegendemonstranten scheinen hier darauf zu setzen, dass ihr Unterfangen durch Polizeigewalt unterstützt wird:

Ganze 2500 Gegendemonstranten wollen sich dabei heute unter dem Motto „Solidarität ist unsere Antwort auf die Krise!“ vor dem Kanzleramt aufstellen. Dieser Ort ist ganz sicher nicht zufällig gewählt:

Keine rote Linie mehr: Gewaltbereit für das Regime

Wie bei den „Merkel muss weg“-Demos scheinen auch hier die „Antifa“-Gruppen als die notfalls gewaltbereite, keine rote Linie kennende Schutzstaffel des Regimes aufzutreten. Dass dabei im Hintergrund und über geschickte Umwege staatliche Gelder an die Organisatoren geflossen sind, ist auch hier nicht auszuschließen.

Aufgerufen zur Aktion vor dem Bundeskanzleramt hat das unter rechtsstaatlichem Aspekt mehr als problematische „Berliner Bündnis gegen Rechts“. Der Tagesspiegel dazu: „Immer wieder mal leisten sich Sozialdemokraten wie auch andere demokratische Linke eine offene Flanke zum Linksextremismus. Ein markantes Beispiel: dem „Berliner Bündnis gegen Rechts“, seit Jahren eine Institution für den Protest gegen Aufmärsche von Neonazis, gehören neben den Jusos Berlin, der Grünen Jugend Berlin und der AG Rechtsextremismus der Gewerkschaft Verdi auch lupenreine Linksradikale wie die altkommunistische DKP, die gewaltorientierte „Interventionistische Linke“ und die ebenfalls handfeste Autonome Antifa an.“

Die eigentliche Demonstration wird heute um 13 Uhr vor dem Reichstag mit einer Kundgebung vor dem Reichstag beginnen. Bei den Kundgebungen werden u.a. die beiden Bundessprecher Alice Weidel und Tino Chrupalla sprechen. Wobei das Gerücht die Runde macht, dass Weidel wegen Krankheit ausfällt.

Und die Deutsche Bahn?

Ganz zufälligerweise musste die „Deutsche Bahn“ heute morgen ihren Zugverkehr in ganz Norddeutschland und tweilweise auch in Mitteldeutschland einstellen. Berlin ist also kaum noch mit der Bundesbahn erreichbar. Grund ist angebliche eine „Störung des Zugfunks“.

Nach all dem, was wir in den letzten Jahren erlebt haben, ist es kein Zufall, dass solche Stimmen derzeit in den sozialen Netzwerken laut und von vielen zustimmend bewertet werden:

Eine unserer Leserinnen schreibt gerade: „Dank der Großstörung der Deutschen Bahn werde ich nicht nach Berlin kommen können. Die wirklich sehr freundliche Dame versicherte mir, dass es dieses Problem noch NIE gab. Na sowas.“

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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