Dienstag, 6. Dezember 2022

Junge Intellektuelle hinter Giorgia Meloni

Mit unten angefügten Text begann ich 2018 meine Zusammenarbeit mit PP zum Thema Italien. Nur Kleinigkeiten sind nach vier Jahren leicht überholt, tatsächlich sind die Themen und sind einzelne der auftretenden Personen weiterhin aktuell, ja manch einer der damals Vortragenden steht nunmehr am Ziel: Regierungsbeteiligung, ja Regierungsbildung durch Fratelli d’Italia. Ein Gastbeitrag von Dr. Wulf D. Wagner

Wir stehen – schaut man in die sogenannte deutsche „Qualitätspresse“ – erneut dort, wo wir uns 2018 bei der italienischen Regierungsbildung mit Salvinis Lega bereits befanden: Die Propagandamaschinen gegen den klaren Sieger, Giorgia Melonis Fratelli d’Italia, laufen auf Hochtouren. Bereits seit 2018 setzte PP diesem vereinfachten Bild zu Italien einen weiteren, genaueren, vielseitigeren Blick entgegen – und wie der nun wieder veröffentlichte Text zeigt, war PP vorausschauender und kenntnisreicher.

Dies Eigenlob sei erlaubt, wissend, dass auch wir uns dann doch in unseren Hoffnungen auf Matteo Salvini und Giuseppe Conte getäuscht haben. Diese Enttäuschung bewahrt uns nun davor, zu große Hoffnungen in eine unter Meloni gebildete Regierung zu legen. Und doch – auch Giorgia Meloni hat bei der Wahl klar und deutlich gesehen, dass Salvini vom Wähler für sein vermeintlich schlaues Zusammenspiel mit dem von der EU eingesetzten Bänker Ministerpräsident Mario Draghi abgestraft worden ist, sie wird es sich also kaum erlauben können, den Wählerwillen und die von ihr selbst seit Jahren geäußerten Ziele zu verraten. – Und auch das sei noch eingeschoben: Vielleicht hören jene gläubigen FAZ-Leser, die mir über Jahr und Tag versicherten, wie populär Draghi doch sei, jetzt einmal auf mit ihrem Nachplappern von Falschmeldungen: Die „ultra-draghiani“-Partei +Europa fiel unter 3 % und auch Azione – Italia Viva erreichte nur 7,79 %!

Fratelli d’Italia steht nicht gegen Deutschland

Meloni und vor allem ihre junge intellektuelle, gebildete Umgebung weiß sehr genau um die Agenda der EU, den Great reset und all die Ideologien der „cancel culture“. Neben dem hier nun wieder veröffentlichten Text sei noch auf meinen hier verlinkten Text in der Blauen Narzisse zu einer Jugend-Tagung der Fratelli d’Italia mit Giorgia Meloni in Catania 2019 verwiesen, denn dieser widerlegt klar jene bereits im Mainstream geäußerte angeblich Berlin-feindliche Haltung von Fratelli d’Italia. Auf der Tagung wurde nicht nur des Berliner Mauerfalls gedacht, sondern auch auf viele unserer deutschen Denker hingewiesen. Nein, Fratelli d’Italia steht nicht gegen Deutschland, sondern nur gegen jene seit Jahren in Berlin praktizierte Politik, die glaubt, sich in italienische Angelegenheiten einmischen zu dürfen, zuletzt vor der Wahl nochmals mit unangemessener Arroganz von der unsäglichen Ursula von der Leyen.

Genug der einleitenden Worte. Warten wir ab. Und wenn unsere Hoffnungen auch zurückgeschraubt sind, so kann ich doch sagen, dass ich, nachdem ich vor gut fünfzehn Monaten die vorauszusehende Draghi‘sche „Impf“-Diktatur verließ, nunmehr doch voll Freude und Hoffnungen nach Sizilien zurückgekehrt bin. Und nachdem ich in diesen Monaten auch aufgrund der erheblichen Anpassung der italienischen Konservativen und Rechten an das Corona- und Impfnarrativ schwieg, nun wieder Lust verspüre, ab und an auf PP aus Italien zu berichten

(David Berger: Was neben ganz vielen Lesern mich besonders freut, zumal Dr. Wagner ein guter Freund unseres Hauses geworden ist und wir viele unglaublich bereichernde Nachmittag bei Kuchen, Kaffee und Danziger Goldwasser, schöne Abende bei von mir gekochten fränkischen Spezialitäten verbrachten).

Holen wir uns die Kultur von den Linken zurück!

„Holen wir uns die Kultur von der Linken zurück!“

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PP-Redaktion
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