CSD Karlsruhe: Homophober Übergriff ging von „südländischen Erscheinungen“ aus

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Impressionen vom Kölner CSD (c) David Berger

(David Berger) Inzwischen ist klar, dass der homophobe Übergriff am Rande des Karlsruher „CSD“s von einer Gruppe, die aus etwa 25 „südländisch“ aussehenden Menschen bestand, ausging. Doch linke Homoaktivisten wollen nicht vom eigentlichen Problem reden, sondern treten stattdessen eine Kampagne gegen die Polizei los.

Bereist vor zwei Tagen berichtete die Polizei Karlsruhe: „Im Bereich des Schlossparks sei am Samstag gegen 22.10 Uhr im Bereich des Karlsruher Schlossparks von einer Personengruppe eine Regenbogenflagge entrissen und verbrannt worden.

Daraus entwickelte sich offenbar eine Schlägerei, bei der es mehrere Leichtverletzte gab. Mehrere seien an Haaren gezogen und zu Boden gebracht worden, wo weiter auf sie eingeschlagen und getreten worden sei. Ein 27-Jähriger wurde vorsorglich per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, andere wurde vor Ort von Rettungsteams begutachtet.“

Südländer? Ungeimpfte Portugiesen!

In den Mainstreammedien werden die bislang offensichtlich nicht gefassten Täter nicht genauer benannt. Obwohl die Polizeimeldung die Täter etwas näher mit einem für die Polizeisprache typischen Begriff umschreibt. Dort heißt es:

„Eine Fahndung führte nicht zu der Personengruppe junger Männer und Frauen von südländischer Erscheinung.“

Worauf ein Kommentar in den sozialen Netzwerken ironisch fragt: „Spanier? Italiener? Oder etwa ungeimpfte Portugiesen?“

Bei den „südländischen“ Tätern soll es sich zudem um eine stattliche Gruppe von 20-25 jungen Menschen gehandelt haben. Die Opfer sollen neben leichteren Verletzungen u.a. Knalltraumata, Knochenbrüche und Gehirnerschütterungen erlitten haben.

Täter waren nicht reaktionäre Stammtischbrüder

Armin Petschner-Multari dazu in unserem Tweet des Tages: „Überraschung – bei den Tätern, die CSD-Teilnehmer in Karlsruhe brutal attackiert haben, handelt es sich gar nicht um reaktionäre Stammtischbrüder, sondern um junge südländische Männer. Hätte ich so nie erwartet.“

Ist die Polizei selbst homophob?

Statt über die Tätergruppe näher nachzudenken und präventive Konzepte gegen homophobe Hassgewalt zu entwickeln, treten Linke und „queere“ Medien nun eine Hasskampagne gegen die Polizei los. Mit dabei die Veranstalter des CSD Karlsruhe:

 

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