(David Berger) In der Corona-Krise haben die deutschen Bischöfe das Osterfest für die Gläubigen schlicht ausfallen lassen, nun missbrauchen einige von ihnen das Fest der Auferstehung Jesu um die Gläubigen auf Opfer für den Krieg gegen Russland und die Klimakrise einzustimmen.

In ihren Osterpredigten haben deutsche Bischöfe – so jedenfalls der kirchennahe Bayerische Rundfunk – die Gläubigen zum Verzicht  aufgerufen. Dies sie angesichts von Klimawandel und Ukrainekrieg dringend nötig. Aufgabe eines Christen sei es nun, „den Gürtel enger zu schnallen und die wirtschaftlicher Folgen von Sanktionen gegen Russland zu akzeptieren.

Hoffnung als bestes Lebensmittel

Angesichts der Lebensmittelpreise hatte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, eine sehr preisgünstige Lösung bereit: Das beste „Lebensmittel“ sei die Hoffnung. Und weiter: „Die verhaltene Zuversicht ist bereits allzu häufig ins Wanken geraten, dass sich demokratische Bewegungen gegenüber autokratischen Systemen durchsetzen könnten, dass internationale Konflikte eher durch Dialog und diplomatisches Geschick zu lösen wären als durch Wettrüsten und Krieg.“

Für den Augsburger Bischof Bertram Meier etwa ist die den great reset euphemistisch umschreibende „Zeitenwende“ von Bundeskanzler Scholz eine „Osterwende“. Statt des Alleluja fiel der Osterjubel bei Seiner Exzellenz dann ganz im Stil von Habeck aus: „Um des Lebens willen werden wir wohl den Gürtel enger schnallen müssen, wir werden ärmer“.

Zum Hintergrund: das jährliche Gehallt eines Bischofs von knapp 100.000 Euro wird gerade in Bayern durch zahlreiche Zulagen und Prämien noch einmal kräftig in die Höhe getrieben. Finanziert wird es nicht aus Kirchensteuergeldern, sondern aus Staatsgeldern, die unsere Kriegstreiber jetzt eigentlich dringend wir Waffen bräuchten. Wäre da nicht ein deutlicher freiwilliger Verzicht vom Herrn Bischof zugunsten der Waffenlieferungen eine moderne Form der traditionellen Waffensegnung?

Gläubige sollen Sanktionen gegen Russland, steigende Energie- und Lebensmittelpreise akzeptieren

Ähnlich gleichgeschaltet zeigt sich der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick: „In seiner Predigt den Verzicht jedes Einzelnen als Einsatz für den Frieden in der Ukraine. Dazu gehöre auch, die Sanktionen gegen Russland sowie Einschränkungen bei der Lebensmittelversorgung und steigende Energiepreise zu akzeptieren.“ (Quelle)

Da scheint e der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke eine wohltuende Ausnahme zu sein, wenn er die eigentliche Sendung der Kirche im Blick hat: Es sei jetzt der Zeitpunkt, die österliche Botschaft auch zu den Menschen in die Ukraine UND nach Russland zu tragen. Ähnlich auch der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer: „Ihr seid mit Christus auferweckt, richtet euren Sinn auf das Himmlische und nicht auf das Irdische. Das ist Verheißung für uns alle. Für jede und jeden. Für uns heute hier im Mariendom zu Hildesheim und daheim an den Bildschirmen, für die Ukrainer und die Russen und alle Menschen auf dieser Erde.“

Man kann selbst als vom Staat finanzierter Bischof Ostern also offensichtlich auch christlich statt gleichgeschaltet feiern.

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