(David Berger) „Russische Soldaten haben in einem Vorort von Kiew offenbar viele Zivilisten getötet. Im zurückeroberten Butscha liegen Leichen auf offener Straße. Viele Überlebende sind traumatisiert.“ – so der „Spiegel“ heute Morgen auf Twitter. Unabhängige Medien fragen dagegen: Steckt hinter dem „Massaker von Bucha“  eine „False-Flag-Aktion“? 

Mich wundert es ehrlich gesagt ein bisschen, dass man sich jetzt über Kriegsverbrechen so schockiert zeigt und gleichzeitig mit noch mehr Waffenlieferungen den Krieg befeuert und ggf. verlängert. Krieg ist immer ein Verbrechen und es gab u. gibt keinen Krieg ohne Kriegsverbrechen. (Richard Feuerbach)

PP hat sich – wissend um die Tatsache, dass im Krieg immer die Wahrheit zuerst stirbt – im Russland-Ukraine-Krieg immer neutral gehalten.

Dennoch haben wir ab und zu kritisch nachgefragt, wenn sich die Mainstreammedien, bereits vor der Ukraine-Krise bekannt für ihre einseitige Propaganda im Sinne ihrer Geldgeber, zu sehr in Kriegshetzte und einseitiger Berichterstattung ergangen haben.

So dokumentieren wir auch die folgenden Zeilen, die zuerst bei „Unser Mitteleuropa“ erschienen sind, in diesem Sinne: als eine kritische Nachfrage, auch wenn diese unserer Gesinnungsdiktatur inzwischen fast als kriminelle Aktion oder als einseitige Parteinahme für Putin gelten. Die Causa Butscha darf nicht in unaufgeklärt bleiben. Die Täter müssen zur Verantwortung gezogen werden. Wer sie sind, ist aber noch völlig unklar!

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Die Geschichte gleicht jenen, welche die vom Westen unterstützten Islamisten der „Weißen Helme“ in Syrien inszenierten. Nach dem bereits vor Tagen erfolgten Abzug der russischen Armee aus einem Vorort von Kiew, soll dort ein schreckliches Massaker an der Zivilbevölkerung begangen worden sein.

Ohne jegliche Überprüfung einer internationalen Expertenkommission, geifern Mainstream-Medien und westliche Politiker bereits nach den nächsten Konsequenzen für den „Mörder Putin“. Bei genauer Recherche wird jedoch klar, dass, wenn überhaupt, eine „False-Flag-Aktion“ hinter dem „Massaker von Bucha“ stecken dürfte.

Abzug am 31. März und keine Berichte über ein Massaker

Fakt ist jedenfalls, dass bereits am 30, März, also vor fünf Tagen, der geplante und koordinierte Abzug russischer Streitkräfte aus den Vororten Kiews geschah, um in andere Regionen der Ukraine verlegt zu werden. Seither gab es keinerlei Berichte über massenhaft getötete Zivilisten oder Leichen auf den Straßen. Erst gestern, Samstag, wurden plötzlich in westlichen Medien unzusammenhängende Videos und Schlagzeilen über ein russisches Massaker verbreitet und panikartig von der Politik aufgegriffen.

Erstaunlich auch, dass der Bürgermeister von Bucha (Butscha) am 31.03.2022, einen Tag nach Abzug der Russen, kein Wort über Leichen auf den Strassen vermeldet. Auch in einem weiteren Video vom 01.04.2022 kein Wort dazu:

 Video zeigt ukrainische Soldaten mit Schießbefehl

Ein Video aus Bucha zeigt, wie sich ukrainische Soldaten über vermeintliche Zivilisten in der Gegend unterhalten. Das Video wurde von „Boatsman“ Korotkikh, berüchtigter Neonazi und Mitglied von Azov, mit dem Titel „The BOATSMAN BOYS in Bucha“ veröffentlicht. Bei der 6‑Sekunden-Marke können Sie den Dialog deutlich hören:

„Da sind Typen ohne blaue Armbinden, kann ich sie erschießen?“
„Fuck yeah“

Die blaue Armbinde signalisiert eine Zugehörigkeit zu ukrainischen Streitkräften.

Passend zu den Aussagen ist auch eine medial völlig ignorierte Offensive ukrainischer Spezialeinheiten, um Bucha und andere Vororte zu „säubern“, unter dem Motto: „Die Stadt wird von Saboteuren und Komplizen der russischen Streitkräfte gesäubert.“

Einen weitereren Beweis liefert schwerer Artelleriebeschuss seitns der Ukraine, denn die ukrainischen Streitkräfte haben nach dem Rückzug der russischen Truppen aus Butscha begonnen, die Stadt mit Artillerie zu beschießen.

Massaker an pro-russischer Bevölkerung?

Der russische Journalist und Kriegsreporter Alexander Koz hat in seinem Telegram-Kanal Fotos veröffentlicht, die ihm zufolge als weitere Beweise dafür dienen, dass russische Soldaten mit der Ermordung von Zivilisten in der ukrainischen Stadt Butscha nichts zu tun haben:

„Hier sind weitere Beweise. Die Leichen in Butscha mit weißen Armbinden – ein russisches Erkennungszeichen. Die ukrainischen Streitkräfte schossen auf Menschen, ohne Rücksicht darauf, ob sie Waffen hatten oder nicht. Die Hauptsache ist, dass sie weiße Armbinden tragen, was bedeutet, dass sie der Feind sind. Ukrainische Journalisten, öffnen Sie Ihre Augen“, so Koz.

  

Video zeigt winkende „Leiche“

Letztlich dürften für die bestens inszenierten Videos von Leichen-gesäumten Straßen zumindest teilweise mit Statisten gedreht worden sein. Bei einem Video einer Fahrt durch Bucha sieht man eine vermeintliche Leiche am Straßenrand, die winkt bzw. den Arm deutlich bewegt. Im Seitenspiegel ist zudem erkennbar, wie sich die „Leiche“ wieder aufsetzt:

 Verdächtig ist auch die Tatsache, dass alle Leichen von Menschen, deren Bilder von der ukrainischen Regierung veröffentlicht wurden, nach mindestens vier Tagen nicht versteift sind, keine charakteristischen Leichenflecken aufweisen und sich in ihren Wunden gerinnendes Blut befindet. In diesem Zusammenhang auch interessant: „Bucha – Säuberung einer Stadt“?

Dieses „Massaker“ hat es so womöglich nie gegeben

Bijan Peymani, bekannt durch seine sachlichen Analysen des Zeitgeschehens stellt heute Morgen auf Facebook fest:

Krieg der Informationen, Krieg der Bilder: Die Welt ist entsetzt, wütend, erschüttert über das mutmaßliche Massaker in der Stadt Butscha. Verantwortlich dafür machen die ukrainischen Machthaber den russischen Aggressor. Forderungen nach neuen Sanktionen und einer weiteren Isolierung des von Putin geführten Russland werden laut.

Meine Interpretation dazu wird viele entsetzen, wütend machen, erschüttern: Dieses „Massaker“ hat es so womöglich nie gegeben. Mit dieser Inszenierung will die ukrainische Seite die westlichen Staaten davon überzeugen, noch härter gegen Putin vorzugehen und sich womöglich stärker militärisch (bis hin zum Status einer Kriegspartei) zu engagieren.

Welche Belege habe ich? Der stärkste Beleg ist ein Video, in dem unter anderem eine „Leiche“ reflexartig den Arm wegzieht, als ein Panzerwagen an ihr vorbei rollt. Dieses Video zeige ich hier nicht, ich möchte nicht gesperrt werden.

Um es klar zu sagen: Ich verurteile jede Form der Gewalt. Aber ebenso verurteile ich jede Form der Lüge. Als Journalist ist es meine Aufgabe, meine Kollegenschaft tagtäglich hieran zu erinnern. Hört auf, euch instrumentalisieren zu lassen und die Wahrheit zu verbiegen oder Authentizität zu arrangieren.“

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