„Ritter Sport“ beteiligt sich nicht an Kriegstreiberei

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(David Berger) Die selben Medien, die die enormen Waffenlieferung in das Kriegsgebiet bejubelten, echauffieren sich nun darüber, dass eine Firma weiterhin Schokolade nach Russland liefert. Aus diesem Anlass gibt es heute in der Redaktion von PP das große Ritter-Sport-Solidaritätsessen.

Unser Foto der Woche kommt aus der Redaktion von PP. Wir haben uns gestern mit einem Großvorrat an „Ritter Sport“-Schokoladen eingedeckt. Grund ist nicht nur die seit Jahren von Lebensmittelprüfern fest gestellte hohe Qualität der Produkte der Schokoladenfirma Ritter Sport. Anlass war uns vielmehr die Tatsache, dass Ritte Sport sich nicht an der derzeit Hochkonjunktur erlebenden Kriegspropaganda beteiligt.

Problematische Rolle des ukrainischen Außenministers Dmytro Kuleba

Nach einem Shitstorm auf „Twitter“, der von der deutschen Schokoladenfirma Ritter Sport forderte, ihre Lieferungen nach Russland einzustellen. Doch das Unternehmen weigert sich dagegen hartnäckig: „Das Unternehmen habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, teilte ein Sprecher am Dienstag auf Anfrage in Waldenbuch mit.

Vorangegangen war dem Shitstorm ein problematischer Post des ukrainischen Außenministers Dmytro Kuleba

Kriegspropaganda bei den deutschen Medien

Ein Stopp der Lieferungen hätte zur Folge, dass die Produktion drastisch heruntergefahren werden müsste, „und damit auch ernsthafte Auswirkungen auf uns als unabhängiges mittelständisches Familienunternehmen“. Letztlich wären auch die Kakaobauern davon betroffen.“ (Quelle)

Nun ist das Entsetzen auch bei den gleichgeschalteten Medien groß: Die gleichen Journalunken, die die enormen Waffenlieferung in das Kriegsgebiet bejubelten, echauffieren sich nun darüber, dass eine Firma weiterhin Schokolade nach Russland liefert. Besser lässt sich die komplette Umwandlung dieser Medien in Propaganda-Organe kaum dokumentieren.

Ein großes „Z“ auf jede Verpackung

Und noch etwas, das wir hier bildlich nicht mehr dokumentieren können: Heimlich haben wir gemeinsam auf alle verpackten Tafeln mit dem Edding ein großes Z geschrieben. Sie werden es nicht glauben, aber irgendwie hat es dann noch besser geschmeckt. Auch wenn ein Gast behauptet, das hätte v.a. an dem russischen Wodka dazu gelegen.

Noch beschäftigt uns freilich die Frage, ob die Verpackungen besonders entsorgt werden müssen. Die Dame von der Berliner Müllentsorgung konnte uns dabei auch nicht weiterhelfen. Aber wir bleiben auf jeden Fall dran.

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