(David Berger) Der Bestsellerautor Peter Hahne hat in einem Interview mit der „Jungen Freiheit“ (JF) noch einmal nachgelegt und fordert, sowohl Politiker wie Journalisten für Verbrechen, die sie in der Corona-Krise begangen haben, haftbar zu machen. Im Gegenzug müsste dringend die Verfolgung der Kritiker aufhören und deren Rehabilitierung zügig einsetzen.

Hahn kritisiert in dem Interview, das in der heute erscheinenden Ausgabe der JF veröffentlicht wurde, die Corona-Politik und die Corona-Berichterstattung in Deutschland.

„Ich fordere, Betreffende in Politik und Journalismus haftbar zu machen, sowie die Rehabilitierung aller Corona-Kritiker, die sich um Aufklärung bemühten und dafür diffamiert wurden“, erklärt der ehemalige ZDF-Moderator im Interview mit der Wochenzeitung Junge Freiheit.

Fakenews und Verschwörungstheorien wurden von Medien und Politikern verbreitet

Beim Thema Corona gebe es in Deutschland ein großes Problem mit Fake-News-Verbreitern und Verschwörungstheoretikern unter den Politikern und Journalisten. Viele ihrer Behauptungen hätten sich als unbegründet oder unwahr herausgestellt. Dafür sollten diese zur Rechenschaft gezogen werden, so Hahne.

Auf die Frage, wie genau, antwortet Hahne:

Hahne: Per Untersuchungsausschüssen in den Parlamenten und notfalls auf juristischem Weg.

Sie meinen zivilrechtlich?

Hahne: Natürlich.

Mit so einer Anzeige kommen Sie nicht durch, und selbst wenn, es käme nichts dabei heraus.

Hahne: Bei Untersuchungsausschüssen bekanntlich auch nicht – und trotzdem muß es gemacht werden. Damit wenigstens das wahre Geschehen der Corona-Krise aufgearbeitet und öffentlich gemacht wird! Damit sichtbar wird, wie gelogen und gehetzt, verschwiegen und verschwurbelt wurde! Gegenmeinungen wurden diskreditiert, die Lage dramatisiert, Kritiker dämonisiert. Die dafür Verantwortlichen müssen benannt werden! Denn die flüchten sich jetzt schon wieder ins „wir“.

So etwas wie Corona-Kollektivschuld gibt es nicht

In diesem Zusammenhang erinnert Hahne an eine Aussage Spahns zu Beginn der Corona-Krise, dass man sich, wenn alles vorüber ist, viel zu verzeihen habe:

„Erinnern Sie sich nicht an Herrn Spahn? Sein Versagen, seine Lügen – und dann seine Äußerung: „Wir werden einander verzeihen müssen.“ Einspruch: Er hat zu bereuen und um Verzeihung zu bitten! Von wegen „einander“, so hätte er’s gern. Oder Markus Söder jüngst: „Wir müssen nun erstmal der Toten gedenken.“ Eine Binsenweisheit. Die Wahrheit: Ihre Verantwortung schieben sie ab ins „wir“, in der Hoffnung, daß sie vergessen wird. So etwas wie Corona-Kollektivschuld gibt es nicht. Indem Politiker seit zwei Jahren mit falschen Zahlen und Panikmache operieren, haben sie unfaßbare Schäden angerichtet: Physische, psychische, materielle und gesellschaftliche, mit unermeßlichen Folgen, die ich in meinem neuen Buch beschreibe. Obwohl ich mich beim Thema Corona zurückgehalten habe, da ich dazu schon viel in meinen aktuellen Artikeln geschrieben habe, und deshalb nun verstärkt wieder andere Aufregerthemen aufgreife.“

Zudem forderte Hahne die Rehabilitierung aller Journalisten, Wissenschaftler, Spaziergänger und sonstigen Kritiker, die sich in den zwei Corona-Jahren „ehrlich um Aufklärung bemüht haben und dafür vielfach diffamiert, stigmatisiert und ausgegrenzt, teilweise sogar sozial vernichtet wurden“, betont Hahne gegenüber der JF.

Auch das Totschlagargument „Verschwörungstheoretiker“ habe sich gründlich abgenutzt: Fakt sei doch, das sich „zwar längst nicht alles, aber immer mehr von dem, was Querdenker und Spaziergänger vorhergesagt haben, als zutreffend herausgestellt hat.“

Unentschuldbare Verbrechen

Viele „Verschwörungstheorien“ seien durch die Realität weit überholt worden, die letzte: Impfen hat keine Nebenwirkungen. „Irre! Hätte man die Masse der vernünftigen Kritiker in die gesellschaftliche Debatte einbezogen, statt sie pauschal als „Schwurbler“ und potentielle Rechtsradikale zu diffamieren, etwa die „Alles auf den Tisch“-Intellektuellen, vor allem aber die gesamte Wissenschaft – und damit meine ich nicht nur andere Virologen als die Hofvirologen der Kanzlerin, sondern auch Vertreter weiterer Disziplinen, wie Psychologen, vor allem Kinder- und Familienpsychologen, Geriater, Ökonomen etc. –, dann wäre die öffentliche Debatte anders verlaufen und die Maßnahmen der Politik nicht so verheerend ausgefallen.

Manches wäre abgemildert oder gar ganz vermieden worden, was stattdessen zahlreiche Menschen in finanzielle und psychische Not und damit in Armut, Krankheit oder gar den Tod getrieben hat. Kinder in Käfighaltung, 400 Prozent Steigerung der Selbstmordrate unter Kindern – ein unentschuldbares Verbrechen! Das zeigt, wie unglaublich wichtig demokratischer und wissenschaftlicher Pluralismus ist und wie verheerend es ist, wenn er durch Ausgrenzung, autoritäres Durchregieren unwilliges Untertanentum ersetzt wird.

Umberto Eco habe all das als klare Anzeichen für den „ewigen Faschismus“ bezeichnet.

Das ganze Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der JF: Hier auch oline.

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