Sonntag, 4. Dezember 2022

Unfassbare Polizeigewalt, Schusswaffengebrauch – Erste Tote bei Corona-Protesten in Frankreich?

Zenhntausende Franzosen auf den Straßen gegen die Corona-Diktatur, ein Freedom-Convoy, der in Nizza aufgebrochen ist und zur Stunde Paris erreicht hat: Das Macron-Regime reagiert – wie bereits bei den Gelbwesten-Protesten – mit unfassbarer Brutalität, in den sozialen Medien kursieren bereits Berichte und Videos über erste Tote aufgrund der Polizeigewalt.

In den Mainstream-Medien herrscht hingegen eisernes Schweigen zu den Vorfällen.

In Frankreich gingen dieses Wochenende zehntausende Menschen auf die Straßen, um weiterhin gegen die Schergen der Corona-Diktatur und ihre Auswüchse zu demonstrieren. Auch ein „Freedom Convoy“, in Anlehnung und Solidarität mit den mutigen Truckern in Kanada, wurde im ganzen Land gen Paris organisiert.

Das Regime von Präsident Emmanuel Macron reagierte panisch und mit unfassbarer Brutalität, in den sozialen Medien kursieren bereits Berichte und Videos über erste Tote aufgrund der Polizeigewalt. In den Mainstream-Medien herrscht hingegen eisernes Schweigen zu den Vorfällen.

Unklarer Zustand von mehreren Demonstranten – bereits ein Toter?

Französische Friedensaktivisten berichten auf Twitter von mindestens drei Demonstranten bzw. Teilnehmern der friedlichen Proteste in Paris (darunter auch ein AP Fotograf), die durch Polizeigewalt zumindest bewusstlos geprügelt und mit dem Notarzt abtransportiert wurden. Im Falle des Fotografen wurde dieser laut Augenzeugen von einer Tränengasgranate am Kopf getroffen. Der Zustand der Verletzten ist unklar, ein Demonstrant soll allerdings seinen Verletzungen erlegen sein.

Möglicherweise handelte es sich bei dem schwer verletzten und mutmaßlich verstorbenen Demonstranten um einen Mann, der vor aller Augen von einer Überzahl an Polizisten brutal zusammengeschlagen und getreten wurde. Hier das Video:

Im weiteren Verlauf der Proteste wurden sogar Restaurants, in denen Familien mit Kindern saßen, mit Tränengas beschossen:

Die Polizei in Frankreich ist bekannt für ihre rohe Gewalt, immer wieder kommen auch private Schlägertrupps sowie die dubiose EU-Eingreiftruppe Eurogendfor zum Einsatz.

Panik wegen Freiheits-Konvoi

Bereits am Freitag wurden tausende Polizisten in ganz Paris mobilisiert, um, ähnlich wie in Wien, einen „verbotenen“ Freiheits-Konvoi hunderter Fahrzeuge an der Einfahrt in die Hauptstadt zu hindern.

Sämtliche Zufahrten der Stadt wurden rigoros kontrolliert, sogar eigene Sperren errichtete die Polizei. Das Regime reagierte derart panisch, dass offensichtliche Anhänger des Konvois in Paris mit Schusswaffengebrauch (!) angehalten und bedroht wurden:

Rohe Gewalt auch gegen Freiheitskonvoi

Inzwischen ist es auch zu roher Polizeigewalt gegen den Freiheitskonvoi gekommen:

Wird Macron erneut kanditieren oder von mutigen Franzosen zuvor vertrieben?

Am 10. April 2022 findet die zwölfte Wahl des Staatspräsidenten der Fünften Französischen Republik statt. Macron, der es bis zur Stunde unbestimmt gelassen hat, ob er überhaupt wieder antreten will, lag vor einer Woche noch bei 24 Prozent.

Ein erstaunlicher Wert angesichts der Tatsache, dass der Hass auf sein eigenes Volk schon seit Jahren – wie etwa bei der blutigen, skrupellosen Niederschlagung der Gelbwestenproteste – offenkundig ist und sich nun wieder in aller Schärfe zeigt.

Der Beitrag erschien – bis auf die beiden letzten Abschnitte – zuerst bei „Unser Mitteleuropa“.

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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