(ScienceFiles) Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat den Genesenestatus effektiv auf 62 Tage (90 Tage nach Test, der wiederum mindestens 28 Tage zurückliegen muss) verkürzt und diese Verkürzung mit bisheriger “wissenschaftlicher Evidenz” begründet, die darauf hinweise, dass Ungeimpfte durch Omikron noch “stärker begrenzten Schutz” hätten als es für Delta der Fall gewesen sei:

“Die Dauer des Genesenenstatus wurde von 6 Monaten auf 90 Tage reduziert, da die bisherige wissenschaftliche Evidenz darauf hinweist, dass Ungeimpfte nach einer durchgemachten Infektion einen im Vergleich zur Deltavariante herabgesetzten und zeitlich noch stärker begrenzten Schutz vor einer erneuten Infektion mit der Omikronvariante haben.”

Als Beleg für diese Behauptung geben die RKIler folgende Literaturverweise an:


(1) Neil Ferguson, Azra Ghani, Wes Hinsley and Erik Volz. Hospitalisation risk for Omicron cases in England. Imperial College London (22-12-2021)

(2) UK Health Security Agency: SARS-CoV-2 variants of concern and variants under investigation in England. Technical briefing 34

(3) Wissenschaftliche Begründung der STIKO für die Empfehlung zur Verkürzung des Impfabstands zwischen Grundimmunisierung bzw. Infektion und Auffrischimpfung auf einen Zeitraum ab 3 Monaten


Mit diesen Verweisen gibt es nur ein Problem: Keiner davon belegt, was die RKIler behaupten, dass sie belegen würden. Wenn etwas belegt wird, dann das Gegenteil dessen, was die RKIler hier behaupten. Die Verkürzung der Dauer des Genesenenstatus basiert somit auf falschen Behauptungen, und es stellt sich die Frage, ob die RKIler aus politischer Abhängigkeit heraus absichtlich lügen oder es nicht besser können. Beides ist untragbar.

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