Fast vier Jahre lang habe ich „die Füße still gehalten“. Nun reicht es. Deshalb bin ich gestern Nachmittag mit diesem rosa Schild einmal über die Hohe Straße in meiner Geburtsstadt Köln gelaufen. Denn: Impfpflicht ist Diktatur!

Wer jemals an einem der Adventssamstage in Köln auf der Hohen Straße war, weiß dass es dort alles andere gibt als eine Armlänge Abstand. Ganz Köln und nochmehr das angereiste Publikum aus Bergheim, Erftstadt bis nach Bergisch Gladbach „in die Stadt“ angereist ist.

Die einzige, die jedoch mit einem Schild unterwegs war, war die bekannte, immer wieder durch Mut und Charme geprägte Aktionen auffallenden Uta Ogilvie (Foto: l. neben DB). „Am besten war an der Aktion übrigens“ – so Uta, „dass die Hohe Straße rappelvoll war und die Leute vor und hinter mir immer laut vorlasen, was auf dem Schild steht (beidseitig beschriftet). Murmel Impfpflicht ist Diktatur. Natürlich war es nur vorgelesen und nicht gemeint, aber das so oft zu hören hatte was.

„Viel Spaß auf der Intensivstation“

Aber in unserer bekennenden Republik konnte es dabei natürlich nicht bleiben: „Die Reaktionen waren interessant. Von „Blöde *otze“ über „Viel Spaß auf der Intensivstation“ bis hin zu „Super, Sie haben absolut Recht“.“ – so Ogilvie.

Hier unser Foto der Woche – mit der Frage, warum machen wir das nicht alle am kommenden Samstag so – jeder für sich, um 11 Uhr in der nächstgelegenen Fußgängerzone?


Update: Zu meiner Frage noch ein Nachtrag: Kurz nach Erscheinen dieses Artikels haben mich verhältnismäßig viele Zuschriften von Lesern erreicht, die auch ähnliche legale Aktionen durchführen oder planen. So schreibt einer etwa:

Bereits jetzt Waldspaziergänge gegen die Corona-Diktatur

„Sie fragen wo die Deutschen bleiben, beim Widerspruch gegen die Coronadiktatur. Dazu muß ich Ihnen sagen, in vielen kleinen Städten südlich Berlin, gibt es überall Spaziergänge und Märsche gegen die derzeitige Grundrechtsbeschränkungen. Gestern Abend sind z.B. in Lübben (südlich von Berlin) circa 300 Menschen durch die Stadt gewandert. Auch in den umliegenden Städten gehen die Menschen regelmäßig auf die Straße. Es wird bloß nicht berichtet. Der Zorn der Menschen nimmt auch hier immer mehr zu Die Menschen haben sich nur noch nicht genug vernetzt.“

PP wird sich auch weiterhin bemühen, immer wieder von diesen Aktionen des Widerstands (ich habe das mal die APO genannt), die heute nötiger sind als jemals zuvor in der BRD, berichten.

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Aktion „Meine Weihnachtsgabe für Philosophia Perennis“