Im Sommer erkrankte Kardinal Burke, der glaubensstarke Würdenträger durch eine Infektion mit dem Coronavirus. Da er sich bewusst nicht mit genbasierten Wirkstoffen impfen ließ, war die Schadenfreude bei einigen seiner Gegner unverkennbar – wohlgemerkt auch im innerkirchlichen „Lager“ seiner Widersacher. Nun ist seine Gesundheit weitgehend wieder hergestellt und er will ab Dezember – wohl zum Missfallen von P. Franziskus – erneut öffentlich die heilige Messe zelebrieren. Ein Gastbeitrag von Felizitas Küble

Zu den theologisch konservativen Kardinälen, die zugleich in Lebensrechtsfragen seit jeher mit einer unbeugsamen Klarheit auftreten, gehört der US-amerikanische Kardinal Raymond Leo Burke. Der ehemalige Präfekt der Apostolischen Signatur (höchstes kirchliches Gericht des Vatikan) lebt in La Crosse am Mississippi – also in einem der fünf Bistümer des US-Bundesstaats Wisconsin.

Dort kümmert sich Burke seit jeher um die pastoralen Belange eines von ihm einst als Bischof erbauten Heiligtums, das der Madonna von Guadalupe gewidmet ist. Auch als er noch in Rom wirkte, zelebrierte er – meist im Dezember – in dieser Gebetsstätte feierliche Gottesdienste für das Kirchenvolk.

Keine Impfung mit genbasierten Impfstoffen

Im Sommer erkrankte der glaubensstarke Würdenträger durch eine Infektion des Coronavirus. Da er sich bewusst nicht mit genbasierten Wirkstoffen impfen ließ, war die Schadenfreude bei einigen seiner Gegner unverkennbar – wohlgemerkt auch im innerkirchlichen „Lager“ seiner Widersacher.

Doch der Kardinal erholte sich allmählich von seiner schweren Erkrankung –  und so feiert er seit Mitte Oktober sogar täglich die heilige Messe, wenngleich noch nicht in der Öffentlichkeit.

(Foto © Screenshot YT)

Dies scheint sich aber bald zu ändern, denn auf der Internetpräsenz des Shrine-Heiligtums werden für Dezember 2021 wieder Festmessen mit dem früheren Bischof von La Crosse angekündigt. Der Kirchenmann bittet sodann die Gläubigen in monatlichen Online-Rundbriefen freundlich um ihre Gebete für seine weitere Genesung, wobei er berichtet, dass es ihm gesundheitlich in der Rehabiliation und auch durch Physiotherapie zunehmend besser ergehe.

Kampf gegen Abtreibungspolitiker

Zugleich versichert er den Christgläubigen, dass er ebenfalls für sie und ihre Anliegen bete und übermittelt ihnen seinen bischöflichen Segen. Am 28. Oktober 2021 hat er eine ausführliche Stellungnahme zur aktuellen Debatte über die Verweigerung der hl. Kommunion für Abtreibungspolitiker veröffentlicht. Dabei nimmt er erneut kein Blatt vor den Mund:

Er spricht darin von der „langjährigen und zutiefst skandalösen Situation katholischer Politiker“, die weiterhin Programme und Gesetze unterstützen und vorantreiben, welche  – so Burke wörtlich  –  „die grundlegendsten Gebote des Sittengesetzes schwer verletzen, während sie gleichzeitig behaupten, fromme Katholiken zu sein, insbesondere indem sie sich zum Empfang der heiligen Kommunion präsentieren.“

Joe Biden im Visier

Es ist völlig klar, dass der Kurienkardinal damit vor allen den Präsidenten Joe Biden kritisiert, aber auch alle anderen Politiker, die sich für Abtreibung stark machen bzw. Ehe und Familie durch ultralinke Gender-Projekte untergraben.

Wir greifen die Bitte des mutigen Kirchenmannes gerne auf und beten weiter für ihn und seine vollständige Genesung, damit er noch viel für das Gottesreich wirken kann und den Gläubigen weiter klare Wegweisungen vermittelt.

Der Beitrag erschien zuerst beim CHRISTLICHEN FORUM. Leading-Text von PP-Red.

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