(David Berger) Eine Studie, erstellt von zwei Wissenschaftlern des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Berliner Humboldt-Uni, sollte beweisen, dass durch die großen Querdenkendemos in Berlin und Leipzig 16.000 bis 21.000 Mehr-Infektionen stattgefunden haben. Unkritisch übernahmen alle gleichgeschalteten Medien das Ergebnis. Doch jetzt zeigt sich: Der „Studie“ fehlen aussagekräftige wissenschaftliche Grundlagen, sie beruht auf politisch motivierten Zahlenspielen.

Geradezu ein Schulbeispiel, wie die Merkelmedien inzwischen für ihre Propaganda hemmungslos Fakenews verbreiten, bietet eine Nachricht, die seit Tagen die Corona-Gläubigen in Erregung versetzt:

„Superspreader-Events für ganz Deutschland“

„Querdenken-Demos für bis zu 21.000 Infektionen verantwortlich: Die Querdenken-Demos in Leipzig und Berlin im November waren Superspreader-Events für ganz Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher in einer Studie“ – so etwa der „Tagesspiegel“.

Wie üblich wird hier, wenn eine Nachricht ins Propagandakonzept des Mediums passt, nicht weiter nachgefragt.

Ganz anders Simone Schamann vom Nordkurier, die sich die Studie näher angeschaut und Fachleute dazu befragt hat. Das Ergebnis: „Experten zweifeln das Ergebnis an und diagnostizieren politisch motivierte Zahlenschieberei.“

Zunächst einmal wird konstatiert, dass die Studie genau das Ergebnis erbracht hat, was sich die Vertreter des Corona-Regimes wünschen:

„Querdenker-Aufmärsche als gefährliche Superspreader-Events: Das Fazit der Wissenschaftler besagt exakt das, was erbitterte Kritiker der Bewegung immer wieder behauptet, bislang aber nicht bewiesen haben. Zudem wird in dem Papier der Anschein erweckt, es gebe eine belastbare Relation zwischen dem Anteil an AfD-Wählern, der Anzahl der Menschen die zu Großdemos fuhren, Impfverweigerern und erhöhten Inzidenzen in den untersuchten Regionen.“

Ergebnisse der Studie „hanebüchener Quatsch“

Aber: Die Recherchen des Nordkurier haben ergeben, dass für zahlreiche Wissenschaftler die Ergebnisse der Studie „hanebüchener Quatsch“ sind: „Auf jeden Fall grober Unfug sind die 21.000 Mehrinfektionen“, sagt Statistik-Professor Walter Krämer von der Uni Dortmund dem Nordkurier. Die mächtig klingende Zahl sei Ergebnis eines „ausgefeilten statistischen Modells“, das auf Schätzungen beruhe und somit erhebliche Zufallsfehler enthalte.

„Die angeblich 21.000 Mehrinfektionen sind nicht im wahren Leben tatsächlich beobachtet worden, sondern das Artefakt eines statistischen Modells.”

Ein anderer Wissenschaftler, der Mathematiker Prof. Thomas Rießinger, äußert sich in ähnlicher Weise: Die Studie hat für ihre Berechnungen tatsächlich die völlig vagen Zahlen eines Busunternehmens, das Demonstranten zu den Demos nach Leipzig und Berlin transportierte, zugrunde gelegt: „Sie haben keine Ahnung, wie viele Leute in den Bussen saßen, sie wissen auch nicht, in welcher Weise sie in den Bussen saßen. Sie wissen über diese Busse gar nichts – außer, dass es Haltestellen an verschiedenen Orten gab. Das ist als Input für so weitreichende Aussagen für meine Begriffe ein bisschen wenig.“

Für den Mathematiker sei die Studie insgesamt nicht wirklich ernst zu nehmen: „Das ist statistisch verbrämte Propaganda“, so Prof. Rießinger zum Nordkurier.

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